Android: Patch für Pixel-Smartphones schließt Krack-Lücke

Google will in dieser Woche aktuelle Sicherheitspatches für Android veröffentlichen. Damit erhalten nun auch Pixel-Smartphones einen Schutz gegen die Krack-Sicherheitslücke. Außerdem müssen weitere Sicherheitslöcher beseitigt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Android-Sicherheits-Patch für Pixel-Smartphones
Android-Sicherheits-Patch für Pixel-Smartphones (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Im November 2017 hatte es Google nicht mehr geschafft, in diesem Monat soll es so weit sein: Die Pixel-Smartphones erhalten einen Sicherheitspatch, der die Krack-Sicherheitslücke schließt. Google hat dazu das betreffende Security Bulletin bereits veröffentlicht, die passenden Image-Dateien sind aber noch nicht verfügbar. Gleiches gilt für Drahtlos-Updates. Diese sollen in dieser Woche erscheinen.

Krack-Angriffe nur aufwendig durchführbar

Stellenmarkt
  1. Program Manager (m/w/d)
    Consors Finanz BNP Paribas, München
  2. IT-Anwendungsbetreuer/Web-Ad- ministrator (m/w/d)
    Bayerische Versorgungskammer, München
Detailsuche

Für November 2017 war eigentlich ein Patch für die Krack-Lücke für alle Google-Geräte erwartet worden, es ist aber anders gekommen. Erstmals hatte Google nicht alle eigenen Geräte mit dem jeweils aktuellen Patch-Level versorgt. So mussten Besitzer von Pixel-Smartphones warten, bis Patches auch für diese Modelle erschienen sind. Die Krack-Sicherheitslücke wurde im Oktober 2017 bekannt. Da zahlreiche Apps TLS-Verschlüsselung nutzen und der Angriff sehr aufwendig durchzuführen ist, besteht derzeit kein Grund zur Panik.

Eine Reihe weiterer Sicherheitslücken wird mit dem Dezember-Patch beseitigt. Mit dabei ist auch ein als kritisch eingestuftes Problem (CVE-2017-14907), das vor allem Geräte mit Qualcomm-Chipsatz betrifft. Google schreibt nur, dass sich dieses in einer "Closed-Source-Komponente" befindet, genauere Angaben gibt es nicht. Weitere Sicherheitslücken betreffen den Android-Kernel und den Medienserver. Dieses Mal lässt sich im Medienserver kein Code ausführen, aber Angreifer können ihre eigenen Rechte ausweiten und damit Angriffe durchführen.

Geräte erhalten Sicherheitspatches spät

Erst in den kommenden Wochen ist damit zu rechnen, dass die großen Smartphone-Hersteller den Sicherheitspatch auch für ihre eigenen Geräte verteilen. Bislang hatten Googles Bemühungen keinen Erfolg, dass Sicherheitspatches auf allen Android-Geräten möglichst zeitnah ausgeliefert werden. Die Mehrzahl der Geräte hat bisher nicht einmal den November-Patch erhalten. Selbst die Geräte, die vergleichsweise frühzeitig ein Update erhalten haben, sind bisher gerade mal mit dem Oktober-Patch versorgt.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Administration: virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.06.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    21.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Anders als in den vergangenen Monaten teilt Google das aktuelle Update nicht in mehrere Sicherheitspatchlevels auf. Wer also die Angabe 2017-12-05 in seinem Smartphone findet, ist auf dem aktuellen Stand.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiter & SMIC
Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt "wie ein Stein"

Chinesische Kunden von SMIC haben volle Lager und ordern weniger Chips. Andere Halbleiter sollen den Einbruch auffangen.

Halbleiter & SMIC: Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt wie ein Stein
Artikel
  1. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  2. Arclight Rumble: Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!
    Arclight Rumble
    Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!

    Golem.de hat es gespielt: Arclight Rumble entpuppt sich als gelungenes Mobile Game - aber wie ein echtes Warcraft fühlt es sich nicht an.
    Von Peter Steinlechner

  3. Biontech: Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen
    Biontech
    Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen

    In Mainz ist Biontech beheimatet, was die Steuereinnahmen explodieren lässt. Mit dem Geld wird nun ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis finanziert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /