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Android: Passwortsperre aus der Ferne

Künftig lässt sich ein verlorenes Android-Gerät aus der Ferne mit einer Passwortsperre versehen. Ein bestehendes Passwort wird dabei ersetzt.
/ Jörg Thoma
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Ein verloren gegangenes Android-Gerät kann aus der Ferne mit einem Passwort versehen werden, sofern Google es orten kann. (Bild: Screenshot Golem.de)
Ein verloren gegangenes Android-Gerät kann aus der Ferne mit einem Passwort versehen werden, sofern Google es orten kann. Bild: Screenshot Golem.de

Beim Verlust eines Android-Smartphones kann dieses nun aus der Distanz mit einem Passwort geschützt werden. Sollte bereits eines eingerichtet sein, kann es ersetzt werden. Bislang konnte ein verlorenes Gerät lediglich angerufen oder komplett gelöscht werden. Die Passwortsperre soll mit allen Geräten funktionieren, auf denen Android ab Version 2.2 installiert ist.

Das Gerät lässt sich über die Webseite Android Geräte-Manager(öffnet im neuen Fenster) sperren. Dort kann ein Android-Smartphone oder Tablet auf einer Karte auch lokalisiert werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass in den Einstellungen unter "Sicherheit, Geräteadministration" die Option "Zurücksetzen per Remote-Zugriff zulassen" aktiviert ist und dass das Gerät geortet werden kann. Ist ein neues Passwort gesetzt, schaltet das Gerät den Sperrbildschirm sofort ein, so dass ein potenzieller Dieb keinen Zugriff mehr auf das Smartphone oder Tablet hat. Die Daten bleiben aber erhalten.

Das Cyanogenmod-Projekt hat heute ebenfalls eine Lokalisierungsfunktion implementiert. Darüber kann ein verloren gegangenes Smartphone allerdings nur geortet und gelöscht werden. Eine Funktion zum Zurücksetzen eines Passworts gibt es noch nicht. Damit die Lokalisierungsfunktion funktioniert, muss wie bei Google ein Konto bei Cyanogenmod eingerichtet werden. Das erweckte den Argwohn einiger Nutzer, weshalb die Cyanogenmod-Entwickler den Quellcode zur Begutachtung veröffentlichten.


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