Abo
  • IT-Karriere:

Android: Oreo verbreitet sich exakt so langsam wie Nougat

Acht Monate nach dem Erscheinen von Android 8 alias Oreo laufen über 95 Prozent der Android-Geräte mit einer älteren Version. Dabei liegt der Oreo-Anteil exakt so hoch wie der von Nougat vor genau einem Jahr. Offen bleibt, weshalb Google im vergangenen Monat untätig gewesen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Oreo verbreitet sich langsam.
Oreo verbreitet sich langsam. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im März 2018 hat Google ungewöhnlicherweise keine aktuellen Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht. Golem.de hat bei Google nachgefragt, aber der Hersteller wollte dazu keine Angaben machen. Es gab bereits Spekulationen, ob Google die Zahlen zur Android-Verbreitung künftig nicht mehr veröffentlichen würde. Mit den Zahlen zur Android-Verbreitung zeigt sich aber, dass es wohl eine Ausnahme war und die Zahlen wieder angeboten werden.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Ostwestfalen
  2. Infokom GmbH, Karlsruhe

Auch mit dem Erscheinen von Android 8.0 alias Oreo haben sich die Hoffnungen nicht erfüllt, dass Updates deutlich schneller bei den Gerätebesitzern ankommen als bei der vorherigen Android-Hauptversion. Ansonsten würden die Zahlen zur Android-Verbreitung in diesem Monat besser ausfallen. Denn acht Monate nach der Veröffentlichung von Android 8.0 liegt der Oreo-Anteil bei 4,9 Prozent. Das ist exakt der gleiche Wert von der vorherigen Android-Version nach ebenfalls acht Monaten: Vor einem Jahr lag der Nougat-Anteil ebenfalls bei 4,9 Prozent. Android 7.0 alias Nougat erschien im August 2016.

Im Vergleich zu den 1,1 Prozent vom Februar 2018 erscheint der Zuwachs von Oreo zwar stark, aber er zeigt auch, dass acht Monate nach Erscheinen einer neuen Android-Version weiterhin über 95 Prozent der Gerätebesitzer eine veraltete Android-Version verwenden. Noch schlechter ist der Wert, wenn dabei berücksichtigt wird, ob die ganz aktuelle Version verwendet wird. Denn lediglich 0,5 Prozent aller Geräte laufen bereits mit Android 8.1, das bedeutet im Umkehrschluss, dass 99,5 Prozent aller Nutzer von Android-Geräten mit einer veralteten Version Vorlieb nehmen müssen.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 6.0 alias Marshmallow2326 Prozent
Android 7.0 alias Nougat2423 Prozent
Android 5.1 alias Lollipop2218 Prozent
Android 4.4 alias Kitkat1910,5 Prozent
Android 7.1 alias Nougat257,8 Prozent
Android 5.0 alias Lollipop214,9 Prozent
Android 8.0 alias Oreo264,1 Prozent
Android 4.2.x alias Jelly Bean172,2 Prozent
Android 4.1.x alias Jelly Bean161,7 Prozent
Android 4.3 alias Jelly Bean180,6 Prozent
Android 8.1 alias Oreo270,5 Prozent
Android 4.0.3 - 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich150,4 Prozent
Android 2.3.3 - 2.3.7 alias Gingerbread100,3 Prozent
Android-Verbreitung - April 2018 (Quelle: Google)

Zwar ist derzeit die klar dominierende Android-Version Nougat, aber der Anteil von 30,8 Prozent zeigt auch, dass fast 65 Prozent der verwendeten Android-Geräte keine halbwegs aktuelle Android-Version haben. Im Februar 2018 lag der Nougat-Anteil erstmals vor der vorherigen Version, Marshmallow.

Der Anteil des über 2,5 Jahre alten Android 6.0 alias Marshmallow ging um 2,1 Prozentpunkte zurück und liegt jetzt bei 26 Prozent. Android 5.x alias Lollipop ist mehr als 3,5 Jahre alt und kommt derzeit auf einen Anteil von 22,9 Prozent. Das viertplatzierte Android-Betriebssystem ist auch in diesem Monat das 4,5 Jahre alte Kitkat. Der Anteil von Android 4.4 ging von 12 Prozent auf 10,5 Prozent zurück, hat aber noch immer einen deutlichen Vorsprung vor dem aktuellen Oreo und dem fast sechs Jahre alten Jelly Bean. Bei Jelly Bean geht der Anteil zurück - von 5 Prozent auf 4,5 Prozent - und ist damit knapp hinter Oreo.

Geräte mit Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich laufen wie vor zwei Monaten noch auf 0,4 Prozent der Geräte, Android 2.3 alias Gingerbread kommt erneut auf 0,3 Prozent.

Googles aktuelle Erhebung zur Android-Verbreitung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 9. April und 16. April 2018 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. 107€ (Bestpreis!)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Bouncy 18. Apr 2018

Du hast es erkannt, von der Beschreibung rede ich doch - haarsträubend kompliziert...

Bouncy 18. Apr 2018

Das widerspricht offensichtlich dem Artikel, in dem 7 als veraltet angesehen wird, aber...

Phantom 17. Apr 2018

100 Euro haben die meisten Dinger gekostet. Lumia520 oder 625.

xomox 17. Apr 2018

ja, das ist leider die Regel. Etwas besser sind lediglich die Geräte von Google (Pixel...


Folgen Sie uns
       


Zenbook Pro Duo - Hands on

Braucht man das? Gut aussehen tut das Zenbook Pro Duo jedenfalls.

Zenbook Pro Duo - Hands on Video aufrufen
Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    •  /