Abo
  • Services:
Anzeige
Bankbot imitiert zahlreiche Banken - auch aus Deutschland.
Bankbot imitiert zahlreiche Banken - auch aus Deutschland. (Bild: Securify)

Android: Open-Source-Bankentrojaner immer wieder im Play Store

Bankbot imitiert zahlreiche Banken - auch aus Deutschland.
Bankbot imitiert zahlreiche Banken - auch aus Deutschland. (Bild: Securify)

Wer Quellcode für Malware offenlegt, erweist der Gesellschaft meist keinen großen Dienst. Im vergangenen Dezember veröffentlichter Code wird jetzt für einen Bankentrojaner genutzt, der im Play Store verbreitet wird.

Seit Beginn dieses Jahres wird der Bankbot-Trojaner zum Kopieren von Zugangsdaten von mehr als 400 Banken-Apps immer wieder im Play Store für Android angeboten. Google hat offenbar Probleme damit, die Signatur der Malware automatisiert zu entdecken. Wie Bleeping Computers berichtet, hat der Trojaner noch einige Zusatzfunktionen.

Anzeige

Der Trojaner basiert den Untersuchungen von Eset und Securify zufolge auf im vergangenen Dezember veröffentlichten Quellcode. Dieser wurde offenbar von einem unzufriedenen Kunden in einem russischen Untergrund-Marktplatz für Malware veröffentlicht. Öffentlich verfügbarer Quellcode führt bei Bankentrojanern, wie auch bei Ransomware, zu zahlreichen Nachahmern. Die erste Kampagne fand im Januar 2017 statt, mittlerweile sind erneut infizierte Apps veröffentlicht worden.

Der Trojaner wurde zunächst in Russland eingesetzt, aber im Quellcode sind auch Referenzen zu mehr als 400 internationalen Banken in Großbritannien, Österreich, der Türkei und Deutschland enthalten. In Deutschland werden unter anderem die Commerzbank und die Postbank per Overlay-Fenster imitiert. Seit Android 6 verhindert das Betriebssystem die unkontrollierte Ausführung von Overlay-Fenstern, Nutzer können diese aber manuell zulassen.

Ein Screenshot der Oberfläche des angeblichen Command-and-Control-Servers der Software legt nahe, dass die Malware die meisten Geräte auch Rooten kann. Genauere Informationen dazu liefert Bleeping Computers aber nicht.

Apps aus dem Play Store entfernt

Aktuell wurden die verschiedenen Trojaner-Versionen in Apps mit dem Namen Funny Videos 2017 und Happy Times Videos verbreitet. Bevor Google die Apps entfernte, wurden diese bis zu 5.000 mal heruntergeladen.

Bankbot versucht auch, Zugangsdaten zu Nicht-Bank-Apps wie Facebook, Youtube, Whatsapp, Instagram und Twitter abzugreifen. Außerdem soll der Trojaner den Zugang zum Bildschirm sperren können und gezielt eingehende SMS nach Zugangsdaten für eine 2-Faktor-Verifikation durchsuchen.


eye home zur Startseite
jak 18. Apr 2017

Würden wir auch sagen, Windows ist Open Source, nur weil jemand den Code leakt? Nein...

jak 18. Apr 2017

Es geht doch hier in dem Thread gar nicht um das beheben der Fehler, sondern darum, das...

PlonkPlonk 18. Apr 2017

genau ... und niemand anderes bekommt kyrillische schriftzeichen in seine...

ve2000 18. Apr 2017

Natürlich wieder mal keine Quelle. Somit halte ich das ganze auch, bestenfalls, für...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,00€
  2. 47,99€
  3. 8,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: Wird doch nix

    Mr Miyagi | 02:23

  2. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Libertybell | 02:15

  3. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    Teebecher | 02:04

  4. Re: Technische Details

    Gandalf2210 | 01:24

  5. Re: Bei einer Neuinstallation...

    Teebecher | 01:22


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel