Abo
  • Services:

Viel Kritik an der Entscheidung

Die Änderungen sind nicht unumstritten. Bei Ycombinator wird diskutiert, dass damit die Möglichkeiten der Nutzer auf unzulässige Art und Weise eingeschränkt würden. Einige Diskutanten vermuten, dass die Änderung auf Forderungen von App-Anbietern zurückgehe, die ein Reverse-Engineering der Datenübertragung verhindern wollen. Wiederum andere verteidigen die Entscheidung, weil sie die Sicherheit von Standardnutzern verbesserten.

Stellenmarkt
  1. Validatis, Köln
  2. Continental AG, Schwalbach (bei Frankfurt/Main)

Tatsächlich kann die Änderung auch als Antwort auf Bestrebungen autoritärer Staaten gesehen werden, die mittels eines standardmäßig zu installierenden Zertifikates den Internetverkehr der gesamten Bevölkerung überwachen wollen, wie Kasachstan es vorhatte.

Bereits in der aktuellen Version von Android warnt Google vor möglicherweise mitlesenden Zertifikaten. Bei einem von Golem.de selbst durchgeführten Man-In-the-Middle-Angriff mit einem Zertifikat erschien eine entsprechende Warnung in den Notifications.

Schutz vor Ransomware

Eine weitere Änderung betrifft die API-Funktionen zum Zurücksetzen von Passwörtern. Ransomware-Angriffe auf Android-Smartphones versuchen meist, den Nutzer per Passwort aus seinem Gerät auszusperren. Künftig soll das nicht mehr möglich sein, wenn Nutzer zuvor selbst ein Passwort gesetzt haben.

Die Sicherheitsfirma Symantec berichtet, dass es künftig nicht mehr möglich sein soll, die ResetPassword-API zu verwenden, um ein bereits vom Nutzer gesetztes Passwort zu verändern. Diese Änderung solle "strikt durchgesetzt" werden, schreibt Symantec, und es gebe keine Rückwärtskompatibilität.

Wenn Nutzer kein Passwort vergeben hätten, könne der API-Call weiterhin ausgeführt werden. Auch diese Funktion könne aber nur durchgeführt werden, wenn die Malware selbst mit "Device-Administrator"-Rechten laufe. Die Änderungen gelten sowohl für Passwörter als auch für PINs oder Entsperrmuster.

Google hat offenbar erkannt, dass Android sicherer werden muss. Das Juli-Sicherheitsupdate wurde in zwei Teile geteilt, damit schnell patchbare Lücken von den Geräteherstellern zügiger gepatcht werden als solche, die Änderungen an Treibern und anderer Software erfordern.

 Android Nougat: Google will vor Ransomware und Zertifikatsspionage schützen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. RT-AC5300 + Black Ops 4 für 255,20€ + Versand)

My1 13. Jul 2016

naja apps inklusive daten backuppen geht nur per adb und das ist für nicht versierte user...

nicoledos 12. Jul 2016

Unabhängig von eduroam ist es in Firmen ganz praktisch für viele Fälle eine interne CA zu...

pythoneer 11. Jul 2016

Was hat dich entmündigt das selber zu tun?

HiddenX 11. Jul 2016

Zur not haut man die Zertifikate via Root rein, mit etwas mehr Aufwand kann man auch...

ikhaya 11. Jul 2016

Anwendungen haben auch vorher schon geprüft ob das Zertifikat das der Server liefert auch...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
    SpaceX
    Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

    Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

      •  /