Offiziell angekündigte Neuerungen in Android N

Die von Google genannten Neuerungen in der zweiten Developer Preview von Android N sind bisher nicht sichtbar. Denn in vielen Fällen müssen Entwickler ihre Apps erst anpassen, damit die neuen Funktionen verwendet werden können. App-Entwickler können neuerdings spezielle Verknüpfungen ihrer Apps auf dem Startbildschirm ablegen. Diese Spezialverknüpfungen können eine App so aufrufen, dass sie gleich einen bestimmten Bereich öffnet.

  • Android N Developer Preview 2 hat neue Ordnersymbole auf dem Startbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Liste der laufenden Apps kann in der Developer Preview 2 von Android N jetzt bequem gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Developer Preview 2 von Android N kann die Taschenrechner-App über die Schnelleinstellungen aufgerufen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Update auf die Developer Preview 2 von Android N war der Verweis auf die Taschenlampen-App bei den inaktiven Schnelleinstellungen verborgen. (Screenshot: Golem.de)
Android N Developer Preview 2 hat neue Ordnersymbole auf dem Startbildschirm. (Screenshot: Golem.de)
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In einer Streaming-App könnte etwa ein bestimmter Film vorausgewählt sein oder eine Karten-App wird gleich mit der Routennavigation nach Hause aufgerufen. Damit kann die Bedienung deutlich vereinfacht werden, indem sich der Anwender mit speziellen Verknüpfungen einige Zeit sparen kann.

Vulkan-API wird Bestandteil von Android N

An Spieleentwickler richtet sich die Möglichkeit, auch die 3D-Rendering-API Vulkan in Android N nutzen zu können. Im Vergleich zu OpenGL ES sollen mit Vulkan bis zu zehnmal mehr Draw-Calls pro Prozessorkern errechnet werden können. Insgesamt soll das zu einer erheblichen Beschleunigung führen.

Zudem unterstützt Android N jetzt Emoji Unicode 9, das vor allem für Entwickler von Messaging-Apps hilfreich ist. Für den Mehrfenstermodus können App-Entwickler jetzt eine minimale Breite und Höhe angeben, damit das App-Fenster nicht zu klein wird. Zudem wurden einige Programmfehler für den neuen Mehrfensterbetrieb korrigiert. Außerdem soll die WLAN-Anbindung wieder funktionieren, wenn das betreffende Netzwerk verborgen ist. Insgesamt sollen viele kleinere Fehlerkorrekturen in der Developer Preview 2 vorgenommen worden sein.

Vielversprechende Neuerungen durch Android N

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Golem.de hatte die erste Developer Preview von Android N getestet und war mit den bisher bekannten Verbesserungen zufrieden. Bahnbrechende Neuerungen fehlen zwar noch, aber viele dringend benötigte Funktionen werden nach langer Zeit in das Basis-Android integriert - so wie es scheint. Ganz sicher ist das noch nicht, denn es kann passieren, dass einzelne Funktionen bis zum Erscheinen der finalen Version wieder entfernt werden.

In den kommenden Monaten will Google drei weitere Vorabversionen von Android N veröffentlichen. Monatlich ist bis Juli 2016 eine neue Version geplant, bis irgendwann im dritten Quartal 2016 die fertige Version erscheinen soll.

Auch die zweite Entwicklerversion von Android N gibt es nur für aktuelle Nexus-Geräte. Dazu gehören die Smartphones Nexus 6, Nexus 5X, Nexus 6P, die Tablets Nexus 9 und Pixel C sowie die Streamingbox Nexus Player.

Android 7.0 ist die nächste Hauptversion

Alle bisherigen Android-Hauptversionen tragen als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Da Google bei den Beinamen nach Alphabet vorgeht, steht der Anfangsbuchstabe aber schon lange vorher fest. Unsere Vorschläge für die nächste Version: Android Nerds, Android Nougat oder Android Nutella. Samsung hat kürzlich unabsichtlich die Versionsnummer der nächsten Android-Hauptversion verraten: In Samsungs Entwicklerunterlagen ist von Android 7.0 die Rede.

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 Android N: Google veröffentlicht zweite Developer Preview
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