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Android mit Desktop-Modus: Maru für alle verfügbar

Das alternative Android -ROM mit Desktop-Modus Maru kann jetzt ohne Einladung und damit verbundene Wartezeiten heruntergeladen werden. Außerdem will der Entwickler ein Open-Source -Projekt starten, um das ROM auf weitere Smartphones zu bringen.
/ Tobias Költzsch
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Maru OS mit aktiviertem Desktop-Modus (Bild: David Bates/Golem.de)
Maru OS mit aktiviertem Desktop-Modus Bild: David Bates/Golem.de

Der Entwickler des alternativen Android-ROM Maru(öffnet im neuen Fenster) hat bekanntgegeben, dass die Betaphase des Projekts beendet ist. Damit kann Maru ab sofort von jedem Interessenten heruntergeladen und auf einem Nexus 5 installiert werden.

Maru – Test
Maru – Test (00:50)

Nach fünf bisherigen Betaversionen des alternativen ROMs sieht Maru-Entwickler Preetam seine Distribution als so weit fortgeschritten an, dass er sie zum allgemeinen Download zur Verfügung stellen kann. Das Ziel der Betaphase sei gewesen, ein stabiles ROM zu bauen – dieses Ziel sei erreicht, wie Preetam in einer E-Mail an die Teilnehmer des Betaprogramms schreibt.


Für Interessenten an Maru gibt es neben einem Forum und einem FAQ-Bereich auch eine Installationsanleitung. Die Android-Variante mit eingebautem Desktop-Modus ist jedoch weiterhin nur für das Nexus 5 erhältlich.

Open-Source-Projekt soll Geräteauswahl erweitern

Dies will der Entwickler allerdings ändern: Um die Verfügbarkeit kompatibler Geräte zu erhöhen, hat Preetam ein Open-Source-Projekt angekündigt. Mit Hilfe der Community soll der Quellcode von Maru auf diese Weise für weitere Geräte angepasst werden. Für die Koordination gibt es eine Entwicklergruppe bei Google+.

Maru verfügt über einen separaten Desktop-Modus, der parallel zum Android-System auf einem externen Monitor wiedergegeben wird. Auf diesem Debian-Desktop lässt sich mit einer Tastatur und einer Maus wie auf einem PC arbeiten, wie Golem.de im Test feststellen konnte. Debian läuft dabei in einem LXC-Container, als Benutzeroberfläche kommt Xfce zum Einsatz.


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