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Android: Marshmallow läuft mit freien Treibern auf Nexus 7

Mit nur wenigen Anpassungen läuft auf dem Nexus 7 ein Android mit aktuellem Linux-Kernel, samt freien Grafiktreibern und Hardwarebeschleunigung. Sinnvoll ist das für Tests ebenso wie die Sicherheit und Langlebigkeit der Geräte.

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Auf einem Nexus 7 (2013) läuft Android auch mit freien Grafiktreibern.
Auf einem Nexus 7 (2013) läuft Android auch mit freien Grafiktreibern. (Bild: Google)

Sehr viele Hersteller von Android-Geräten arbeiten nur sehr wenig mit der Community des Linux-Kernels zusammen. Das führt zu teils riesigen Forks mit mehreren Millionen Zeilen zusätzlichem Code - pro Gerät. Durch das Zusammenfassen der Arbeiten einiger Kernel-Hacker ist es nun gelungen, den aktuellen Linux-Kernel 4.5 mit nur sehr wenigen zusätzlichen Anpassungen auf einem Nexus 7 mit Android Marshmallow zu starten.

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Wie der Entwickler John Stultz schreibt, laufe das System insbesondere mit dem freien Grafiktreiber Freedreno für die Adreno GPU des Qualcomm-SOC des Tablets. Zudem werde die 3D-Bibliothek Mesa zur Hardwarebeschleunigung genutzt. Beides dient als Basis für den sogenannten Hwcomposer, der diese Grafikfähigkeiten der GUI im Android-System bereitstellt.

Einige Hersteller beteiligt

Unterstützt worden seien die Arbeiten unter anderem von Qualcomm, der Industrievereinigung Linaro, sowie von Sony. Letzteres pflegt eine Art eigenes Android Open Source Project für einige der Xperia-Geräte und fordert Interessierte explizit dazu auf, sich an Hacks für die Smartphones zu versuchen und im sogenannten Mainline-Kernel zu arbeiten.

Die Verwendung eines derartigen Kernels auf Smartphones hat im Vergleich zu den riesigen Anpassungen der Hersteller einige Vorteile. So könnten durch die Anstrengungen frühzeitig Fehler im Kernel entdeckt werden, die die Android-Entwicklung beeinflussen. Darüber hinaus lassen sich Sicherheitsupdates wesentlich einfacher und schneller umsetzen, um sie Nutzern zur Verfügung zu stellen. Auch Upgrades auf neue Android-Versionen sollten deutlich leichter werden.

Im vergangenen Herbst diskutierten einige Kernel-Hacker unter der Leitung von Stultz, wie dies langfristig auf Seiten der Hersteller umgesetzt werden könnte.

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