Abo
  • IT-Karriere:

Android: Keine Bootloader-Entsperrung mehr bei Huawei-Geräten

Bei Smartphones von Huawei und Honor wird es künftig keine Möglichkeit seitens des Herstellers mehr geben, den Bootloader zu entsperren. Damit ist es dann nicht mehr möglich, alternative Android-ROMS auf die Geräte zu spielen. Als Grund gibt Huawei die Sicherheit der Nutzer an.

Artikel veröffentlicht am ,
Das P20 Pro von Huawei
Das P20 Pro von Huawei (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Huawei hat bekanntgegeben, künftig keine Bootloader mehr von seinen Smartphones zu entsperren. Das meldet XDA Developers unter Bezugnahme auf die Internetseite von Huawei. Das Unternehmen hat bisher die Bootloader seiner Geräte nur auf Anfrage entsperrt, was aber lediglich eine Formalität war.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim
  2. BWI GmbH, München, Meckenheim

In der Mitteilung des chinesischen Herstellers heißt es, dass die Entsperrung künftig aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich sei. Das gelte ab sofort für Neugeräte, die nach dem 24. Mai 2018 angekündigt werden. Alle vorher veröffentlichten Smartphones und Tablets haben eine Schonfrist von 60 Tagen; danach wird es auch bei diesen Geräten nicht mehr möglich sein, den Bootloader zu entsperren.

Gesperrter Bootloader für Custom ROMs ein Problem

Für die Entwicklergemeinschaft ist das ein schwerer Schlag: Ohne einen entsperrten Bootloader können Smartphone-Nutzer keinen alternativen Boot-Manager und kein Custom ROM auf das Gerät spielen. Damit würden Smartphones von Huawei und Honor in zwei Monaten komplett aus der Reihe der möglichen Geräte für alternative Android-Versionen herausfallen.

Huawei gibt als Grund für sein Vorgehen eine "bessere Benutzererfahrung" und das Verhindern von Problemen durch Custom ROMs an. XDA Developers arbeitet eigenen Angaben zufolge daran, Huaweis Entscheidung doch noch rückgängig zu machen. Eine offizielle Mitteilung zu der Angelegenheit gibt es von Huawei noch nicht. Golem.de hat eine entsprechende Nachfrage an das Unternehmen gestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)
  2. 14,97€
  3. 107,00€ (Bestpreis!)
  4. 419,00€

conker 23. Sep 2018

Jo, ich gebe dem OP Recht, dass es nur einen geringen Teil der Nutzer betrifft. Ich hätte...

Trollfeeder 28. Mai 2018

Jo. Erinnert mich an meinen Vorstoß meinen Kollegen Threema vorzuschlagen, als sich alle...

HabeHandy 27. Mai 2018

Hab den Fehler gefunden. Die Website funktioniert nur mit der Desdktop- Ansicht. Wenn man...

FreiGeistler 26. Mai 2018

Die Smartphone-Vertreiber/Hersteller setzen seit Jahren auf Software-Features als...

Cok3.Zer0 26. Mai 2018

Da wird nichts gebackupt! Weder Mailaccounts noch Systemeinstellungen!


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
    Mobilfunktarife fürs IoT
    Die Dinge ins Internet bringen

    Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
    Von Jan Raehm

    1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
    2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
    3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

      •  /