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Android: Huawei bekommt 90 Tage Aufschub beim US-Boykott

Die US-Technologiebranche hat einen Aufschub des Boykotts gegen Huawei durchgesetzt. Huawei-Gründer Ren bedankt sich bei den US-Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Richtfunktechnik eines Mitglieds der Rural Wireless Association
Richtfunktechnik eines Mitglieds der Rural Wireless Association (Bild: Rural Wireless Association)

Huawei bekommt einen 90-tägigen Aufschub für den Exportboykott von US-Technologie gewährt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungsbeamte. Der Beschluss solle am Mittwoch veröffentlicht werden, gab das Handelsministerium bekannt. Google hatte Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Android für Huawei angekündigt.

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Die USA gaben vergangene Woche bekannt, dass Huawei angeblich eine nationale Sicherheitsbedrohung darstelle, und verhängten Sanktionen für den Technologieaustausch mit dem chinesischen Konzern.

Damit würden relativ enge, aber bedeutende Ausnahmen für das strenge Exportverbot geschaffen. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte: "Kurz gesagt, diese Lizenz ermöglicht es Huawei-Handynutzern und ländlichen Breitbandnetzen, den Betrieb fortzusetzen."

Kleinere US-Mobilfunkbetreiber im ländlichen Raum wehrten sich bereits im Februar gegen einen Präsidialerlass, der chinesische Netzwerkausrüster komplett verbieten will. Das erklärte die Rural Wireless Association (RWA), eine Vereinigung, die ländliche Mobilfunkanbieter mit weniger als 100.000 Kunden vertritt. Die RWA-Mitglieder schätzen, dass es möglicherweise 800 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar kosten werde, die Huawei-Technik in ihren Mobilfunknetzwerken zu ersetzen.

Huawei-Gründer: Keine große Sache

In einem Interview mit dem chinesischen staatlichen Fernsehsender CCTV sagte Huawei-Gründer Ren Zhengfei, der Aufschub sei "keine große Sache. Wir haben bereits Vorbereitungen getroffen, aber wir danken den amerikanischen Unternehmen sehr". Die US-Politik habe Huawei unterschätzt. In der 5G-Technologie würden andere Huawei erst nach zwei bis drei Jahren wieder einholen.

John Neuffer, President und Chief Executive Officer der Semiconductor Industry Association, erklärte, die Organisation hoffe, mit der Trump-Administration zusammenarbeiten zu können, um den Anwendungsbereich der Ausnahmeregelungen zu erweitern.

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ironheart 22. Mai 2019

Zum Thema Dampfplauderer sag ich nur Gazprom.

asa (Golem.de) 21. Mai 2019

Hatte wir in der ersten Meldung zum Thema geschrieben: Huawei und alle Tochterfirmen sind...

thinksimple 21. Mai 2019

Sollen die Amis sich doch abschotten. Dann haben sie halt 5G erst sehr viel später...


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