Android-Gründer gibt auf: Andy Rubins Essential stellt Betrieb ein

Das Smartphone-Unternehmen Essential gibt auf und schließt. Damit sind die Ambitionen des Android-Gründers Andy Rubin gescheitert. Das Project-Gem-Smartphone wird nie erscheinen.

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Andy Rubin
Andy Rubin (Bild: Brian Ach/Getty Images for Wired)

Andy Rubin gibt mit seinem Smartphone-Unternehmen Essential auf. In einem sonderbar betitelten Blogbeitrag gab Essential bekannt, den Betrieb einzustellen. Der Blog-Beitrag trägt die Überschrift: "Ein Update von Essential". Im Text heißt es, Essential habe keine Möglichkeit gesehen, das kürzlich vorgestellte Konzept-Smartphone Project Gem auf den Markt zu bringen. Daher sei die "die schwierige Entscheidung getroffen" worden, den Betrieb einzustellen und Essential zu schließen.

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Essential machte keine Angaben dazu, warum es unmöglich geworden sei, das Konzept-Smartphone fertigzuentwickeln. Im Oktober 2019 hatte Essential Project Gem vorgestellt. Es hat eine ungewöhnliche Form: Es ist sehr schmal und im Verhältnis dazu sehr lang. Das könnte die Einhandbedienung vereinfachen - aber auch dazu führen, dass es schwieriger wird, alle Bereiche des Displays mit einer Hand zu erreichen.

Für das Essential-Smartphone wurde eine neuartige Software-Oberfläche erdacht, die vor allem in Form von Karten organisiert ist. Die Oberfläche sollte sich deutlich von der üblichen Android-Bedienung unterscheiden.

Es gab nur ein Essential-Smartphone

Essential war bisher vor allem auf dem US-Markt aktiv und brachte im Jahr 2017 das erste und einzige Essential Phone heraus. Das Smartphone fand viel Beachtung in der Fachwelt, auch weil Rubin hinter dem Unternehmen stand. Doch schon der Termin für die Markteinführung des Gerätes konnte nicht eingehalten werden. Auch der Verkauf in den USA lief schleppend, kurz nach Markteinführung gab es bereits eine erste große Preissenkung. In Deutschland wurde das Smartphone nie offiziell verkauft, Interessenten mussten es aus den USA importieren.

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Rubin hatte 2003 das Unternehmen Android gegründet, das im Jahr 2005 an Google verkauft wurde. Dort leitete Rubin acht Jahre die Entwicklung von Android. Danach baute er 2013 Googles Robotikabteilung auf. Im Jahr 2014 verließ Rubin Google, um den Startup-Inkubator Playground Global zu gründen, der vor allem in Projekte rund um die Themen künstliche Intelligenz, Robotik und Augmented Reality investierte. Mit Essential wollte Rubin das Smartphone neu erfinden.

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TW1920 14. Feb 2020

Dachte ich mir auch. Wobei Samsung ein richtig mieses Preis/Leistungsverhältnis hat...

George99 13. Feb 2020

StephanW , nee, ich meinte schon die Samsung-Geräte, jedenfalls die S-Klasse bekommt bei...

Grolox 13. Feb 2020

Du kannst nicht einfach jemand aus dem erweiterten Vorstand entfernen der auch noch...

freierbenutzername 13. Feb 2020

Was hier fehlt: es wird auch für das PH1 keine Updates mehr geben!



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