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Android: Google will Nicht-Tablet-Apps im Play Store abstrafen

In der Android-Welt sind selbst Apps vieler namhafter Hersteller im Play Store bisher nicht für den Einsatz auf Tablets angepasst. Google will das ändern.
/ Ingo Pakalski
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Google will Apps bestrafen, wenn sie nicht an Tablets angepasst sind. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Google will Apps bestrafen, wenn sie nicht an Tablets angepasst sind. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Google hebt künftig Android-Apps im Play Store hervor, wenn diese für den Einsatz auf Tablets und faltbaren Smartphones alias Foldables optimiert sind. Umgekehrt werden Android-Apps im Play Store weniger gut sichtbar sein, bei denen eine solche Optimierung fehlt. Mit diesem Schritt will Google Entwickler von Android-Apps dazu bringen, ihre Produkte besser als bisher an große Tablet-Bildschirme und die großen Displays in faltbaren Smartphones anzupassen.

In einem Blog-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) lieferte Google Details zu den Plänen. Ab Ende August 2023 will der Konzern die Sichtbarkeit von Apps im Play Store verbessern, wenn diese auch auf großen Displays gut nutzbar sind, den ganzen Bildschirm ausfüllen und eine Nutzung nicht nur im Hoch-, sondern auch im Querformat bieten.

Sowohl auf der Startseite des Play Store als auch in den vorgegebenen Kategorien sowie den Suchergebnissen sollen Apps weiter oben erscheinen, wenn diese für große Tablets optimiert sind. Google will, dass Anbieter in der Screenshot-Galerie der App-Einträge immer auch zeigen, wie die App auf dem Tablet aussieht. Oft gibt es von Android-Apps im Play Store nur die Darstellung auf dem Smartphone.

Android-Apps vielfach nicht an Tablets angepasst

Seit Jahren gibt es in der Android-Welt das Problem, dass viele Apps nur im Hochformat genutzt werden können. Tablets werden hingegen oft im Querformat verwendet. Wenn diese etwa auch noch mit einer andockbaren Tastatur genutzt werden, ist die Nutzung solcher Apps entsprechend umständlich.

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Entweder muss das Tablet samt Tastatur hochgehoben und gedreht werden oder man muss sich den Hals verrenken, um die Inhalte der App lesen zu können. Dabei geht es nicht nur um Apps kleinerer Anbieter, auch viele große Firmen halten sich nicht an Googles Richtlinien. Unter anderem sind viele Kopfhörer-Apps nicht für den Einsatz auf einem Tablet angepasst und nur im Hochformat nutzbar.

Künftig will Google für Apps im Play Store eine Warnung einblenden, falls diese nicht für den Einsatz auf Tablets und großen Displays angepasst sind. Wenn Android-Apps im Querformat nutzbar sind, wird der verfügbare Platz oftmals nicht ausgenutzt. Hier ist Google bisher kein gutes Beispiel, denn der Play Store selbst nutzt große Tablet-Displays nur unzureichend.


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