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Android: Google veröffentlicht Richtlinien für Tablet-Apps

Mit der Veröffentlichung eines Leitfadens für App-Programmierer im Tabletbereich zeigt Google, wie die optische und haptische Qualität von Android-Apps für Tablets verbessert werden kann. Darin werden gezielt Hinweise für die Lösung bekannter Probleme gegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Richtlinien dienen der Weiterentwicklung spezieller Tablet-Apps.
Googles Richtlinien dienen der Weiterentwicklung spezieller Tablet-Apps. (Bild: Google)

Google hat auf seinem Android Developers Blog eine umfangreiche Dokumentation von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung bei Tablet-Apps veröffentlicht. Die beschriebenen Richtlinien betreffen die Optik, die Benutzerfreundlichkeit sowie den allgemeinen Aufbau von speziell für Tablets programmierten Apps.

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Mit der steigenden Anzahl an Android-Tablets, darunter natürlich auch die eigene Nexus-7-Serie, sieht Google offensichtlich die Notwendigkeit, eine eigene Dokumentation von Qualitätskriterien für die Programmierung von Tablet-Apps zu etablieren. Die veröffentlichten Richtlinien befassen sich mit der Programmierung speziell für Android-Tablets optimierter Apps, nicht aber mit der Skalierung von ursprünglich für Smartphones konzipierten Programmen.

  • Eine lediglich auf den größeren Tablet-Bildschirm skalierte App (Bild: Ken Magic/Screenshot: Golem.de)
  • Die nicht für einen großen Bildschirm ausgelegte TV-Spielfilm-App...
  • ...und ihre speziell für das Tablet programmierte Variante, beide auf einem Tablet (Bild: TV Spielfilm/Screenshot: Golem.de)
  • Die Tagesschau-App wird lediglich in einer Variante angeboten,...
  • ...die sich allerdings an das jeweilige Endgerät anpasst - hier auf einem Smartphone, im vorigen Bild auf einem Tablet. (Bild: Tagesschau/Screenshot: Golem.de)
Die nicht für einen großen Bildschirm ausgelegte TV-Spielfilm-App...

Häufige Probleme solcher nicht an Tablets angepasster Apps sind eine schlechte Bildschirmaufteilung, zu kleine Schriftgrößen und die falsche Skalierung von Bildelementen wie Icons und Buttons. Google macht auf diese Probleme aufmerksam und präsentiert Lösungen in Form von detaillierten Hinweisen, weitergehenden Informationen und Programmierungsvorschlägen. Der Umfang und die Tiefe der in der Datenbank beschriebenen Hilfestellungen ist beachtlich.

Für den Anwender kann Googles Vorstoß zu einer spürbaren Verbesserung der Qualität führen. Der Anteil an spezifisch für Tablets geschriebenen Apps beziehungsweise optimierten Tabletversionen bereits etablierter Smartphone-Apps ist noch relativ gering. Diese könnten jedoch angesichts der Vielzahl neuer Tablets sowohl für Nutzer als auch für Unternehmen deutlich interessanter werden. Reto Meier, als Android Developer Relations Tech Lead verantwortlich für den Blogbeitrag, der die neuen Richtlinien ankündigte, verwies auf den Erfolg von Mint.com, Tiny Co und Instapaper.

Die Qualitätsrichtlinien für Tablet-Apps ergänzen die bisherigen allgemeinen Leitfäden zur Pflege der App-Qualität.



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war10ck 10. Okt 2012

http://www.androidauthority.com/nexus-7-enable-full-tablet-ui-100888/

ChMu 10. Okt 2012

Wozu? Es sind kaum Android Tablets in Umlauf gewesen und die welche auf einige...

fratze123 10. Okt 2012

Ich finde den Blog-Eintrag von Reto Meier sehr verwirrend. Allerdings sind das auch...

4x 09. Okt 2012

Danke für den Artikel. Auch wenn diese Richtlinien schon länger im Netz stehen kann es...


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