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Android: Google vereinfacht Zertifizierungsprozess

Google will den Anteil an Android-Geräten erhöhen, die mit den eigenen Apps laufen, und die Kontrolle über Android behalten. Dafür wurde laut einem Bericht der Zertifizierungsprozess gegenüber einigen Geräteherstellern vereinfacht.
/ Ingo Pakalski
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Google will die Kontrolle über Android behalten. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Google will die Kontrolle über Android behalten. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Auf dem Weltmarkt laufen nicht alle Android-Geräte mit den Google-Apps, das gilt eigentlich nur für Industrieländer. In einigen Entwicklungs- und Schwellenländern gibt es Hersteller, die Android-Geräte auch ohne die Google-Apps und -Dienste verkaufen. Sie laufen dann mit der Basis-Version von Android, dem Android Open Source Project(öffnet im neuen Fenster) , kurz AOSP.

Das schmälert die Einnahmemöglichkeiten von Google . Mit einer neuen Taktik will das Unternehmen diesem Problem begegnen, wie The Information(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Speziell für solche Gerätehersteller hat Google den Zertifizierungsprozess vereinfacht und will damit die Hürden für sie senken. Ziel sei es, dass eben auch diese Hersteller ihre Smartphones und Tablets vorinstalliert mit den Google-Apps ausliefern, heißt es in dem Bericht. Die Informationen sollen von einer Person stammen, die mit den strategischen Entscheidungen bei Google vertraut ist.

Allerdings ist noch nicht bekannt, wie der Prozess für die Hersteller vereinfacht wird. Wenn ein Hersteller bereits eng mit Google zusammenarbeitet, ist für ihn keine Änderung geplant. Es würde sich also nichts am Mobile Application Distribution Agreement ändern, das diese Hersteller unterzeichnet haben und einhalten müssen.

Google pocht auf Kontrolle über Android

Google will also nur den Herstellern Zugeständnisse machen, die bisher auf die Google-Apps verzichtet haben. Mit diesem Schritt soll verhindert werden, dass das Unternehmen die Kontrolle über Android verliert.

Vor knapp einem Monat wurde bekannt, dass in den vergangenen Jahren die Menge der Google-Apps gestiegen ist, die Hersteller gemäß Mobile Application Distribution Agreement vorinstallieren müssen: Mittlerweile sollen es 18 verschiedene Google-Apps sein. Auch bezüglich der Bedienung wurden Vorgaben gemacht, um eine möglichst einheitliche Bedienung umzusetzen.


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