Android: Google stellt finale Version von Android Studio 3.6 vor
Google(öffnet im neuen Fenster) hat die neue Version 3.6 seiner Entwicklungsanwendung Android Studio vorgestellt. Bei Android Studio 3.6 hat Google den Fokus auf eine verbesserte Eingabe von Code sowie eine optimierte Fehlersuche gelegt. So sollen Android-Entwickler ihre Apps komfortabler als bisher programmieren können.
So bietet Android Studio 3.6 beispielsweise in den für das Design zuständigen Editoren einen Split-Screen-Modus. Im Layout Editor und im Navigation Editor beispielsweise können sich Programmierer den Code und die Designvorschau auf diese Weise parallel anschauen.
Im Emulator müssen in Android Studio 3.6 keine GPS-Koordinaten mehr eingegeben werden, wenn Entwickler ihre App hinsichtlich Lokalisierungsoptionen testen wollen. Stattdessen können Orte nun direkt und sehr viel einfacher per Google Maps ausgewählt werden.
Apps lassen sich auf Falt-Smartphones emulieren
Der Emulator beinhaltet zudem auch die Möglichkeit, Apps auf virtuellen Geräten mit mehr als einem Display zu testen. Hersteller wie Huawei, Motorola und Samsung haben bereits Smartphones mit faltbaren Bildschirmen vorgestellt, die – je nachdem, wie sie geklappt sind – verschiedene Displayformate oder eben parallel nutzbare Bildschirmbereiche verwenden. Damit Entwickler auch ohne ein derartiges mitunter kostspieliges Gerät ihre App testen können, erlaubt das neue Android Studio eine entsprechende Emulation.

Ebenfalls neu ist eine Leak-Erkennung im Memory Profiler. Eine Liste der vollständigen Neuerungen von Android Studio 3.6 findet sich in einem Beitrag von Googles Android-Entwickler-Blog. Android Studio 3.6 steht ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.
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