Android: Google setzt Digital Wellbeing und USB-C-PD-Laden voraus

In seinen Richtlinien hat Google neue Bestimmungen für Android-Geräte formuliert, die mit Google-zertifiziertem Android erscheinen: Künftig müssen die Geräte nicht nur Digital-Wellbeing-Funktionen unterstützen, sondern auch vereinheitlichtes schnelles Laden.

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Google hat neue Voraussetzungen für zertifiziertes Android formuliert.
Google hat neue Voraussetzungen für zertifiziertes Android formuliert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google will bei künftig erscheinenden Android-Smartphones das Laden per USB-C-Anschluss mit Power Delivery sowie Maßnahmen zur Einschränkung des Smartphone-Konsums verpflichtend machen. Das geht aus einem technischen Dokument hervor, das unter anderem XDA Developers und The Verge vorliegt.

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Die Erfüllung der Maßnahmen soll Voraussetzung dafür sein, dass das Smartphone oder Tablet von Google zertifiziertes Android in der Version 10 verwenden darf. Auch bereits ausgelieferte Geräte, die nach dem 3. September 2019 ein Upgrade auf Android 10 erhalten, müssen die Forderungen erfüllen. Die Google-Zertifizierung ist Voraussetzung für die Nutzung der Play-Dienste und Google-Apps.

Google bietet bei seinen eigenen Pixel-Smartphones mittlerweile die Funktion Digital Wellbeing an, womit Nutzer die Nutzungszeit des Smartphones besser kontrollieren und auch einschränken können. Hersteller müssen künftig entweder Googles Digital-Wellbeing-App verwenden oder eine eigene, gleichwertige Funktion bereitstellen.

Diese muss die Gesamtzeit des aktivierten Bildschirms anzeigen sowie die Anzahl der Entsperrungen pro Tag. Außerdem muss angezeigt werden, wie viele Benachrichtigungen der Nutzer erhält. Die Daten müssen zudem für jede App einzeln angezeigt sowie eine Woche lang gespeichert werden.

Schnellladen mit Power Delivery

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Die zweite Voraussetzung für Google-zertifiziertes Android dürfte für viele Nutzer interessanter sein: Künftig sollen sich Android-Geräte über einen USB-C-Anschluss auch per Power Delivery schnellladen lassen. Ob dies proprietäre Ladestandards ausschließt, erwähnt das Dokument offenbar nicht. Viele Hersteller unterstützen bislang nur eigene Schnellladelösungen, obwohl Google bereits vor einigen Jahren dazu aufgerufen hat, die Ladestandards zu vereinheitlichen. Dies will man mit der neuen Vorgabe nun offenbar erzwingen.

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FreiGeistler 09. Okt 2019

Nee, Updates nicht nur das Frontend betreffend. Updates für Kernel, Treiber und Dienste...

kbot 09. Okt 2019

Typ C ist der Formfaktor, das heißt die Spezifikation dazu besagt nur, welche Form und...

dahans 08. Okt 2019

Kann ich auch eine PD only Smartphone mit Quick Charge 4 schnell laden?

flyhigh79 08. Okt 2019

Google hat die volle Kontrolle über das Betriebssystem. Wenn die wollen, kommen die an...



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