Abo
  • IT-Karriere:

Android: Google schreibt Sicherheitsupdates für zwei Jahre vor

Um zu erreichen, dass Hersteller von Android-Smartphones Googles monatliche Sicherheitsupdates auch auf ihre Geräte bringen, soll Google eine neue Vorgabe machen: Die Updates müssen zwei Jahre lang regelmäßig verteilt werden, sonst droht Google mit Problemen bei der Veröffentlichung künftiger Geräte.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Google-Fahrräder sind sicherer als manche Android-Smartphones.
Die Google-Fahrräder sind sicherer als manche Android-Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google veröffentlicht jeden Monat Sicherheitsupdates für Android, manche Hersteller kümmern sich aber eher schlecht um deren Verteilung auf ihren Geräten. Besonders ältere Geräte werden mitunter nur noch schlecht mit den wichtigen Patches versorgt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Berlin, München, Nürnberg, Rheinbach
  2. AUDI AG, Ingolstadt

The Verge hat Einsicht in einen neuen Vertrag zwischen Google und einem Hersteller bekommen, der die Aktualisierungssituation verbessern soll: In dem Dokument schreibt Google dem Hersteller vor, für mindestens zwei Jahre regelmäßige Updates zu liefern.

Im ersten Jahr nach der Veröffentlichung des Android-Gerätes müssen mindestens vier Aktualisierungen verteilt werden. Generell müssen Geräte am Ende eines Monats gegen Schwachstellen geschützt sein, die vor mehr als 90 Tagen identifiziert wurden. Durch dieses Zeitfenster soll auch im zweiten Jahr sichergestellt werden, dass sicherheitsrelevante Fehler irgendwann auch behoben werden.

Vorgabe soll für populäre Geräte gelten

Die Regeln sollen für alle Android-Geräte gelten, die nach dem 31. Juli 2018 veröffentlicht wurden und von mehr als 100.000 Nutzern aktiviert wurden. Sollten Hersteller es nicht schaffen, die Vorgaben einzuhalten, soll Google damit drohen können, kommende Modelle nicht zu genehmigen. Diese könnten dann womöglich nicht veröffentlicht werden.

Die Bedingungen sind Bestandteil von Googles neuen Lizenzvereinbarungen in Europa, nach denen das Unternehmen Herstellern auch erlauben muss, Smartphones und Tablets ohne den Play Store und andere Google-Apps herausbringen zu dürfen. Unklar ist, ob die Regeln demnach nur für Europa gelten - einfacher wäre es aber wohl, diese global anzuwenden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 0,00€ im Epic Store
  4. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)

FreiGeistler 26. Okt 2018

@felix.schwarz: Full-HD = 4K Klar, dass du da kaum was findest.

LinuxMcBook 25. Okt 2018

Dafür zahlst du aber auch mal eben fast das 3fache von dem, was vergleichbare Android...

Iruwen 25. Okt 2018

Ach so, okay.

nille02 25. Okt 2018

Solange das Gerät offiziell in den Handel kommt und die Händler und ISPs diese von vom...


Folgen Sie uns
       


E-Bike-Neuerungen von Bosch angesehen

Neue Motoren und mehr Selbstständigkeit für Boschs E-Bike Systems - wir haben uns angesehen, was für 2020 geplant ist.

E-Bike-Neuerungen von Bosch angesehen Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /