Android: Google schmeißt mehr Spam-Apps aus dem Play Store
Google hat die Mindestanforderungen für Android-Apps erhöht, die im Play Store angeboten werden. Damit will das Unternehmen erreichen, dass Apps im Play Store zuverlässig funktionieren und so reagieren, wie die Nutzer es erwarten. Spam-Apps sollen auf diese Weise aus dem Play Store verbannt werden.
Google legt in aktualisierten Richtlinien zu Spam und Mindestfunktionen fest, welche Mindestanforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit Apps erfüllen(öffnet im neuen Fenster) müssen, damit sie weiterhin im Play Store angeboten werden können. Diese Änderung für den Play Store(öffnet im neuen Fenster) soll am 31. August 2024 in Kraft treten.
Demnach soll es ab dem 1. September 2024 keine Apps mehr im Play Store geben, die nur Funktionen vorgaukeln. In einem Support-Artikel gibt Google Beispiele dafür(öffnet im neuen Fenster) , wie sich eine App nicht verhalten darf, wenn sie noch im Play Store zu finden sein soll. Demnach sind Apps nicht mehr erlaubt, wenn sie keine Funktion oder keinen Zweck erfüllen und somit nichts tun.
Wenn Apps nie richtig funktionieren
Beispielhaft führt Google Apps auf, die nur reine Text-Apps sind oder nichts anderes tun, als eine PDF-Datei mit sehr wenigen Inhalten anzuzeigen. Zudem will das Unternehmen gegen Apps vorgehen, die nur einen Hintergrund anzeigen und sonst keine weiteren Funktionen bieten.
Ferner sollen Apps aus dem Play Store verbannt werden, die sich gar nicht erst installieren lassen. Darüber hinaus müssen Apps ihre eigenen Daten ordnungsgemäß laden können. Beim Nachladen von Inhalten darf es nicht zu Fehlermeldungen kommen. Außerdem müssen Apps zuverlässig laufen und dürfen nicht unerwartet abstürzen, bei der normalen Nutzung darf es nicht zu der Fehlermeldung kommen, dass die App nicht mehr reagiert.
Auf diese Weise will Google die Qualität des Play Store verbessern. Kunden sollen darauf vertrauen können, dass die dort angebotenen Apps die Funktionen auch erfüllen, mit denen sie im Play Store beworben werden.