Android: Google schafft Entsperrung per NFC-Chip ab

Vorsicht beim Gerätewechsel: Google hat die Entsperrung per NFC-Tag aus Android entfernt. Nutzer von subdermalen Implantaten oder NFC-Ringen dürften die unbegründete Entscheidung nicht gut finden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das NFC-Logo auf einem Lautsprecher.
Das NFC-Logo auf einem Lautsprecher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat bei Neueinrichtungen von Android-Geräten die Entsperrung mittels NFC-Tag entfernt. Das hat ein Google-Mitarbeiter im Support-Forum des Unternehmens mitgeteilt. Demnach wird die Smartlock-Option in den Einstellungen bei neuen Nutzern versteckt. Wer sie bereits nutzt, findet sie weiterhin im Menü, solange er keine Neueinrichtung oder einen Gerätewechsel vornimmt.

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Die Entsperrung per NFC-Chip ermöglicht es, das Smartphone ohne physische Eingabe freizugeben. Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines Rings geschehen, der einen eingebauten NFC-Chip hat. Im Support-Forum haben sich auch Nutzer gemeldet, die ihr Smartphone mit Hilfe eines subdermalen NFC-Tags entsperren.

Google nennt keine Gründe

Das Unternehmen hat sich nicht dazu geäußert, warum die Option abgeschafft wurde. Denkbar ist eine Abschaltung aus Sicherheitsgründen. Theoretisch lässt sich ein NFC-Tag unbemerkt auslesen und reproduzieren.

Andere Entsperrungsoptionen werden aber weiter angeboten. So können Nutzer eine Passwort- oder PIN-Sperre mit einem Bluetooth-Gerät umgehen. Das funktioniert beispielsweise mit einer Smartwatch oder einem Bluetooth-Kopfhörer. Diese Signale lassen sich zwar nicht so einfach kopieren, theoretisch benötigen unbefugte Personen aber auch nur die entsprechenden Geräte, um die Sperre des Gerätes zu umgehen.

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peh.guevara 29. Sep 2017

ich mein Smartphone nur einmal an den fremden NFC-Tag halten muss um den zu...

Spaghetticode 29. Sep 2017

Warum sollte ich das? Die Location wird von verschiedenen Apps (Maps, standortbasiertes...

korona 29. Sep 2017

Wieso gibt es kein ADB fastboot mehr? Bei meinem geht es noch

Icestorm 28. Sep 2017

Schließlich wars ja keine Entsperrung per Kamera, für die man sich Muster auf die Stirn...



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