Abo
  • IT-Karriere:

Android: Google Lens erreicht Deutschland

Google hat damit begonnen, Google Lens in Deutschland zu verteilen: Die Benutzeroberfläche des Google Assistant zeigt eine entsprechende Schaltfläche, über die Nutzer die bildliche Kontexterkennung aufrufen können. Die Benutzeroberfläche ist auf Deutsch, die Ergebnisse nicht immer.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Lens in Aktion
Google Lens in Aktion (Bild: Golem.de)

Google hat in Deutschland mit der Verteilung seiner Bilderkennung Google Lens begonnen. Die Kontexterkennung, die mit der Kamera erfasste Objekte analysiert und zu deuten versucht, kann auf Smartphones über den Google Assistant aufgerufen werden. Bisher mussten Geräte auf Englisch gestellt sein, um den Dienst zu nutzen; jetzt geht das auch mit auf Deutsch eingestellten Smartphones.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Hogrefe-Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen

Wird der Assistant durch einen langen Druck auf den Home-Button aufgerufen, taucht in der rechten unteren Ecke eine neue Schaltfläche für Google Lens auf. Offenbar werden aktuell erst Nutzer bedient, die am Betaprogramm der Google-App teilnehmen: Auf einem unserer Redaktionsgeräte mit entsprechendem Google-Konto haben wir die Lens-Unterstützung bereits erhalten, auf einem anderem ohne Betazugang noch nicht.

  • Nach dem Update erscheint im Google Assistent unten rechts eine kleine Lens-Schaltfläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei manchen Objekten ist die Erkennung noch etwas unspezifisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Andere Deutungen sind nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bezeichnungen sind oft auf Englisch, die Anwendung selbst aber auf Deutsch. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier erkennt Lens einen Baum, obgleich es auf dem Bild zahlreiche Objekte gibt. (Screenshot: Golem.de)
Nach dem Update erscheint im Google Assistent unten rechts eine kleine Lens-Schaltfläche. (Screenshot: Golem.de)

Drücken wir die Lens-Schaltfläche, erscheint ein Kamerasuchbild auf unserem Bildschirm. Wir können warten, bis Lens automatisch Dinge erkennt, beispielsweise Schriftzüge von Marken oder auch Internetadressen. Diesen Live-View hatte Google auf der Google I/O 2018 vorgestellt. Alternativ können wir auf ein Objekt tippen, Lens versucht dann, dieses zu erkennen. Bei sehr vielen unterschiedlichen Objekten im Display erkennt Lens oft nur eines.

Je nach Objekt gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Lens reagiert. Bei Objekten ohne Schrift versucht sich das System meistens an einer Deutung: Richten wir die Kamera auf einen Baum, erkennt Lens diesen als solchen. Bei anderen Objekten ist die Bilderkennung aber nicht so spezifisch: Smartphones werden häufiger einfach als "electronic device" erkannt, eine Tastatur als "office equipment". Falsch ist das nicht, aber auch etwas unspezifisch.

Aktuell sind viele Interpretationen auf Englisch, die Benutzeroberfläche an sich ist aber auf Deutsch. Text erkennt Lens als solchen und ermöglicht es uns, diesen zu kopieren und in andere Anwendungen einzufügen - auch dies ist eine neue Funktion. Bei Markennamen erhalten wir weitere Informationen zum Unternehmen, Webadressen können wir direkt anklicken.

Nutzer mit Betatestzugang dürften neue Version schneller bekommen

Erwartungsgemäß dürfte Google Lens in den kommenden Wochen auch an Geräte verteilt werden, die nicht am Betatestprogramm der Google-App teilnehmen. Wer nicht so lange warten will, kann sich über den Play Store für das Betaprogramm anmelden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (neue und limitierte Produkte exklusiv für Prime-Mitglieder)
  2. (u. a. 256-GB-microSDXC für 36,99€ - Bestpreis!)
  3. (u. a. Seagate Barracuda 250-GB-SSD für 39,99€)

TheUnichi 27. Mai 2018

KI.

AndyMt 24. Mai 2018

Gerade hier in Bern getestet: Kamera auf einen der vielen Brunnen gerichtet, deren Namen...

Unix_Linux 24. Mai 2018

Kwt...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

    •  /