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App-Updates aus dem Play Store werden noch kleiner.
App-Updates aus dem Play Store werden noch kleiner. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Android: Google kann Größe von App-Updates weiter verringern

App-Updates aus dem Play Store werden noch kleiner.
App-Updates aus dem Play Store werden noch kleiner. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

In einem zweiten Schritt verringert Google die Größe von App-Updates unter Android weiter: Dank des neuen Verfahrens sollen Aktualisierungen durchschnittlich 65 Prozent kleiner als die Originalanwendung sein. Bei älteren Geräten können Updates jetzt aber länger dauern.

Google hat in einem Blogbeitrag sein neues Updateverfahren für Android-Apps erklärt. Mit dem neuen File-to-File-Patching sollen die für Updates übertragenen Daten für Apps aus dem Play Store noch einmal deutlich schrumpfen. Erst im Juli 2016 stellte Google ein erstes Datenreduzierungsverfahren vor.

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Neues Verfahren erreicht Datenreduzierung um bis zu 90 Prozent

Damals konnten die für Updates verwendeten Dateien verglichen mit der Größe der Original-App um 47 Prozent verringert werden. Beim neuen Verfahren sind die Update-Dateien durchschnittlich um 65 Prozent kleiner, in manchen Fällen sogar um bis zu 90 Prozent.

Google erreicht diese Datenverringerung, indem beim Update nur die zu aktualisierenden Teile der App ausgetauscht werden. Dafür werden die APK-Dateien der bereits installierten App und die des Updates entkomprimiert und die Quellcodes verglichen. Die Unterschiede werden errechnet und dem unkomprimierten Update hinzugefügt. Anschließend wird die Aktualisierung komprimiert, heruntergeladen und installiert.

Auf diese Weise ist es möglich, nur geänderte Programmteile auszutauschen und diese dennoch komprimiert herunterzuladen. Ein direkter Tausch der komprimierten Teile ohne den Vergleich der Rohdaten ist nicht möglich, da der Deflate-Algorithmus auch kleine Änderungen der Originaldaten in einen komplett unterschiedlichen komprimierten Code wandelt.

Datenvorteil geht auf Kosten der Zeit

Der Umstand, dass Inhalte beim Update erst entkomprimiert und dann wieder gepackt werden müssen, erfordert mehr Systemleistung und verlängert die Aktualisierungszeit. Google zufolge erfordert der Prozess auf modernen Geräten ungefähr eine Sekunde pro Megabyte, auf älteren Smartphones und Tablets dauern Updates länger.

Daher setzt Google die neue Technik zunächst nur bei automatischen Updates ein, die im Hintergrund ablaufen - beispielsweise wenn der Nutzer sein Gerät auflädt. Vom Nutzer selbst gestartete Aktualisierungen werden wie bisher aufgespielt, was zwar ein höheres Datenvolumen erfordert, aber weniger Zeit kostet.


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ChristianKG 08. Dez 2016

Wenn man das Update mit 32kbit/s zieht gewinnt man auf jeden Fall auch Zeit ;-) Aber auf...

ManKetnas 07. Dez 2016

ja etwas schlecht formuliert, sollte nur als Vorschlag verstanden werden. Aber natürlich...

Endwickler 07. Dez 2016

Die Apps liegen nicht komplett in dem internen Speicher, manche benutzen auch den...



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