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Android: Google baut Nexus-Smartphones am liebsten mit LG

Überschwängliches Lob verteilt Google bezüglich der Nexus-Smartphones an LG: Der neue Android-Chef sieht im koreanischen Hersteller den besten Partner für die Geräte. Damit zeichnet sich bereits ein viertes Nexus-Smartphone aus dem Hause LG ab.

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Dave Burke aus Googles Android-Team lobt LG.
Dave Burke aus Googles Android-Team lobt LG. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

LG ist Googles Liebling, wenn es um Nexus-Smartphones geht: "LG Electronics ist für uns der beste Partner bei der technischen Planung der Nexus-Smartphones", sagte Dave Burke, Vice President des Android-Bereichs bei Google, auf einer Presseveranstaltung in Korea, wie die Korea Times berichtet. Für Burke zähle, dass die Entwickler von Google und LG mittlerweile eine gute Chemie gefunden hätten, um bei der Planung von Nexus-Smartphones zusammenzuarbeiten.

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Die Entwickler beider Unternehmen hätten die gleichen Einstellungen bezüglich des Marktes für Mobilgeräte, sagte Burke. Die lobenden Worte sind ein Hinweis darauf, dass Google nochmals mit LG zusammenarbeiten könnte für ein neues Nexus-Smartphone. Allerdings dürfte das noch mindestens ein Jahr dauern, denn die neuen Geräte kommen erst in Kürze auf den Markt und werden üblicherweise zum Jahresende vorgestellt.

Bisher haben die beiden Unternehmen drei Nexus-Smartphones gemeinsam entwickelt. Den Anfang machte das Nexus 4 aus dem Jahr 2012, ein Jahr später kam das Nexus 5 und nochmals zwei Jahre später folgt jetzt das Nexus 5X. Ansonsten hat Google bei den Nexus-Smartphones meist verschiedene Gerätehersteller als Partner ausgewählt.

Drei Nexus-Geräte von Samsung

Nur mit Samsung gab es bei Smartphones mehr als einmal eine Zusammenarbeit, aber das liegt lange zurück. So haben Google und Samsung 2010 das Nexus S entwickelt, und ein Jahr später folgte das Galaxy Nexus. 2012 gab es beim Nexus-10-Tablet nochmals eine vorerst letzte Zusammenarbeit mit Samsung.

Ansonsten gab es mit Google und Asus eine enge Zusammenarbeit, aber ein Smartphone war nie darunter. Die beiden Unternehmen haben zusammen die beiden Modelle des Nexus 7 sowie die Android-TV-Box Nexus Player entwickelt. Nach den Arbeiten am ersten Nexus 7 äußerte sich der Asus-Chairman Jonney Shih missmutig über die Zusammenarbeit mit Google. Für die Asus-Entwickler sei die Entwicklung des ersten Nexus "wie Folter" gewesen, sagte Shih.

Der Grund dafür war, dass Google Asus lediglich vier Monate Zeit zur Entwicklung gelassen habe. Insgesamt waren weltweit mehr als 40 Asus-Mitarbeiter mit der Entwicklung des Nexus 7 befasst. Über die verschiedenen Zeitzonen haben die Asus-Mitarbeiter verteilt 24 Stunden am Tag daran gearbeitet.

Noch kein Nexus-Gerät von Google und Sony

Für diesen Einsatz gab es damals viel Lob von Google. Der damalige Android-Chef, Andy Rubin, war sich sicher, dass kein anderer Hersteller das Tablet so schnell hätte entwickeln können. "Wir haben bei null angefangen und hatten nach vier Monaten ein funktionierendes Produkt", sagte Rubin.

Mit HTC gab es zwei Google-Kooperationen. So kam das Nexus One von HTC, es war Anfang 2010 das erste Nexus-Gerät. Vier Jahre später folgte die Zusammenarbeit beim Tablet Nexus 9. Bei allen übrigen Nexus-Geräten hat Google bisher immer nur einmal mit dem jeweiligen Hersteller zusammengearbeitet. Vor einem Jahr war es Motorola, die vermutlich zu Beginn der Zusammenarbeit noch zu Google gehörten, mittlerweile sind sie Teil von Lenovo.

Dieses Jahr wurde mit dem Nexus 6P ein erstes Nexus-Gerät vorgestellt, das Google mit Huawei gemeinsam entwickelt. Der Smartphone-Hersteller Sony hat bisher kein einziges für ein Nexus-Gerät mit Google zusammengearbeitet.



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ocm 15. Okt 2015

Guck dir mal die Speicher-Belegung an (Einstellungen / Speicher)! Ich hab auch viele...

kendon 15. Okt 2015

Hab übrigens nach wie vor nix bekommen. Alle drei Themen abonniert, mindestens die Flash...

Heldbock 15. Okt 2015

Nee, aber am Besten. Gäbe es ein neues Nexus Gerät mit 6 Zoll von LG, hätte ich...

DY 15. Okt 2015

Nein, aber wenn man keine gute 3G Verbindung gewährleisten kann, dann sich auf die Cloud...


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