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Android: Google Assistant kann auf Nougat-Geräten genutzt werden

Eigentlich ist Googles neuer Assistent ausschließlich für die neuen Pixel-Smartphones vorgesehen. Ein Trick schaltet die Funktion aber auch auf anderen Geräten mit Android 7.0 frei - dafür muss das Smartphone gerootet sein.

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Googles Assistent kann bereits jetzt außerhalb der Pixel-Smartphones verwendet werden.
Googles Assistent kann bereits jetzt außerhalb der Pixel-Smartphones verwendet werden. (Bild: Ramin Talaie/Getty Images)

Im Forum von XDA Developers hat der Nutzer Brianelv eine Anleitung veröffentlicht, wie der Google Assistant auch außerhalb der Pixel-Smartphones genutzt werden kann. Voraussetzung ist dabei, dass das Gerät bereits Android 7.0 alias Nougat verwendet sowie gerootet ist.

Smartphone gibt sich als Pixel XL aus

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Bei der einfachsten Methode müssen Nutzer nichts weiter installieren, sondern lediglich die Build.prop-Datei bearbeiten. In dieser Datei gibt es eine Zeile, die das Gerät namentlich identifiziert. Hier müssen Nutzer den Modellnamen in "Pixel XL" ändern, um den Google Assistant freizuschalten. Die Bearbeitung der Build.prop-Datei ist nur möglich, wenn das Smartphone gerootet ist.

Nachdem die Datei geändert wurde, muss noch darauf geachtet werden, dass die aktuelle Version der Google-App auf dem Gerät installiert ist. Die Now-on-Tap-Funktion sollte dann den Assistenten aufrufen. Einige Nutzer berichten, dass sie dies zunächst in den Einstellungen der Google-App aktivieren mussten.

Methode ist nicht ohne Risiko

Die Bearbeitung der Build.prop-Datei birgt aber auch Risiken und Probleme: Manche Nutzer berichten von Boot-Schleifen, zudem dürfte die Namensänderung regelmäßige Updates einschränken. Offenbar kann es auch zu Problemen mit der Kamera kommen - dann empfiehlt Brianelv eine zweite Methode, bei der eine ZIP-Datei auf das Smartphone geflasht werden muss.

Zu den Geräten, bei denen der Google Assistant nach der Umbenennung der Build.prop-Datei sicher funktioniert, gehört unter anderem das Nexus 6P mit Stock-Android. Auch bei anderen Geräten scheint die Modifikation zu klappen, solange sie mit Android 7.0 laufen. Generell sollten Nutzer vor der Änderung des Systems ein Backup machen und wissen, was im Falle eines Scheiterns zu tun ist.



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