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Android: Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten

Interne Dokumente sollen Aufschluss über das künftige Finanzierungsmodell für die Google-Apps geben: Demnach will Google von den Herstellern je nach Region und Pixeldichte bis zu 40 US-Dollar pro Android-Gerät verlangen. Wer Chrome und die Google-Suche installiert, soll Ermäßigungen bekommen.

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Google muss für die Google-Apps unter Android künftig Geld verlangen.
Google muss für die Google-Apps unter Android künftig Geld verlangen. (Bild: andrekheren/CC0 1.0)

In einem vertraulichen Dokument sollen Details zu Googles künftigem Bezahlmodell bezüglich der Google-Apps aufgetaucht sein. Das Dokument soll The Verge vorliegen. Ab diesem Monat muss es Google nach einem Beschluss der EU-Kommission Herstellern ermöglichen, auch Android-Smartphones ohne Google-Apps anzubieten; für die Google-Anwendungen müssen Smartphone-Hersteller zahlen.

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Demnach sollen Kosten von bis zu 40 US-Dollar auf die Hersteller zukommen, wenn sie den Play Store, Google Maps und andere Google-Anwendungen auf ihren Geräten vorinstallieren wollen. Die Kosten variieren je nach Land und Pixeldichte des Gerätes. Die Pixeldichte dient offenbar als Gradmesser für den Wert des Gerätes - meist haben teure Smartphones und Tablets hohe Pixeldichten.

Preise von bis zu 40 US-Dollar

So sollen in der teuersten Kategorie, zu der auch Deutschland zählen soll, bei einem Gerät mit einer Pixeldichte von über 500 ppi 40 US-Dollar für die Google-Apps fällig werden. Für ein Gerät zwischen 400 und 500 ppi sollen Gebühren von 20 US-Dollar entstehen, bei Smartphones und Tablets unter 400 ppi 10 US-Dollar.

Die Kosten sollen sich drastisch reduzieren oder sogar beseitigen lassen, wenn die Hersteller sich bereit erklären, auch den Chrome-Browser und die Google-Suche mit zu installieren. Diese Information will The Verge von mit der Sache vertrauten Personen erhalten haben. Der Browser und die Suche waren entscheidend für das Urteil der Kommission, die durch die Bündelung an die anderen Google-Apps einen Wettbewerbsvorteil für Google erkannte.

Dem Urteil folgend muss Google es Android-Partnern künftig auch erlauben, Geräte mit anderen Android-Forks anzubieten. Im Verfahren wurde Amazon als Anbieter genannt, der seit Jahren vergeblich versuche, das auf Android basierende FireOS an Gerätehersteller zu lizenzieren. Diese seien zwar interessiert gewesen, hätten aber stets mit Verweis auf die vertraglichen Beschränkungen durch Google abgelehnt.



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FreiGeistler 26. Okt 2018

@LinuxMcBook: Link lesen! Damit ich nicht zum x-ten male wiederholen muss, dass Google...

FreiGeistler 25. Okt 2018

Ergibt keinen Sinn. "Clean" will ich, weil ich nicht getrackt werden will. Die gapps...

Richard Wahner 22. Okt 2018

Google wird nicht gedrängt. Google drängt. Google Verdrängungswettbewerb mit unlauteren...

Tuxgamer12 22. Okt 2018

@ChMu Auf meinen wesentlichen Punkt habe ich noch keine Antwort erhalten, oder habe ich...

ww 21. Okt 2018

Man muss sich doch nur anschauen, was man in Analytics alles über Websitebesucher...


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