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Android-Fragmentierung: Google beendet Schweigen zur Android-Verbreitung

Überraschend hat Google aktuelle Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht. Sechs Monate lang gab es hier keine aktuellen Zahlen - ohne jede Begründung. Die neue Entwicklung ist positiv, aber noch kein Grund zur Begeisterung.

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Google hat wieder aktuelle Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht.
Google hat wieder aktuelle Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Sechs Monate lang hat Google dazu geschwiegen, welche Anteile die jeweiligen Android-Versionen haben. Daher kommt es überraschend, dass es wieder Zahlen gibt. Golem.de hatte bereits vor mehreren Wochen deswegen bei Google nachgefragt, aber keinen Kommentar dazu erhalten. Weiterhin nennt Google keinen Grund für das lange Schweigen.

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Android Police will von einer nicht näher definierten Quelle erfahren haben, dass es in den vergangenen sechs Monaten Probleme mit der Datenerhebung bei Google gegeben habe. Nähere Details liegen dazu nicht vor. Falls das korrekt ist, hat Google mehr als ein halbes Jahr gebraucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

Laut den aktuellen Zahlen laufen derzeit immerhin 10,4 Prozent aller Android-Geräte mit der aktuellen Version, also 9.0 alias Pie. Neun Monate nach dem Erscheinen von Android 9 hat diese eine höhere Verbreitung als Android 8.0 alias Oreo nach ebenfalls neun Monaten. Vor einem Jahr lag der Oreo-Anteil bei 5,7 Prozent. Google arbeitet seit Jahren daran, neue Android-Versionen schneller auf die Geräte zu bekommen und hat damit derzeit eine leichte Verbesserung geschafft.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 6.0 alias Marshmallow2316,9 Prozent
Android 8.1 alias Oreo2715,4 Prozent
Android 8.0 alias Oreo2612,9 Prozent
Android 5.1 alias Lollipop2211,5 Prozent
Android 7.0 alias Nougat2411,4 Prozent
Android 9 alias Pie2810,4 Prozent
Android 7.1 alias Nougat257,8 Prozent
Android 4.4 alias Kitkat196,9 Prozent
Android 5.0 alias Lollipop213,0 Prozent
Android 4.2.x alias Jelly Bean171,5 Prozent
Android 4.1.x alias Jelly Bean161,2 Prozent
Android 4.3 alias Jelly Bean180,5 Prozent
Android 4.0.3 - 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich150,3 Prozent
Android 2.3.3 - 2.3.7 alias Gingerbread100,3 Prozent
Android-Verbreitung - Mai 2019 (Quelle: Google)

Die an sich positiven Zahlen ändern aber nichts daran, dass weiterhin knapp 90 Prozent aller Android-Geräte mit einer stark veralteten Version des Betriebssystems laufen - und dabei arbeitet Google bereits an der nächsten Hauptversion. Die fertige Version von Android Q wird wohl im August 2019 erscheinen. Der Anteil von Android Pie wird dann sicherlich weiterhin deutlich unter der 25-Prozent-Marke liegen.

Denn die Vorversion - Android 8 alias Oreo - kommt derzeit nur auf einen Anteil von 28,3 Prozent, und das fast zwei Jahre nach Veröffentlichung. Das bedeutet, dass derzeit über 60 Prozent der Android-Nutzer ein Betriebssystem nutzen, das mehr als zwei Jahre alt ist. Denn mit Android 7.1.2. erschien das letzte Nougat-Update im April 2017. Alle Geräte mit Android 7 alias Nougat machen derzeit einen Anteil von 19,2 Prozent aus.

Wenn die Android-Version neun Jahre alt ist

Android 6 alias Marshmallow läuft noch auf 16,9 Prozent der Geräte, 14,5 Prozent setzen noch auf Android 5 alias Lollipop. Und selbst das fast sechs Jahre alte Android 4.4 alias Kitkat wird noch auf 6,9 Prozent der Geräte verwendet. Das fast neun Jahr alte Android 2.3 alias Gingerbread wird immerhin noch auf 0,3 Prozent der Geräte genutzt - der gleiche Wert wie vor neun Monaten.

Googles aktuelle Erhebung zur Android-Verbreitung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 30. April und 7. Mai 2019 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist.



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katze_sonne 10. Mai 2019

Sowas hab ich halt leider schon von vielen verschiedenen Firmen gelesen... und zumindest...

dummzeuch 10. Mai 2019

Es ist ja auch nervig, wenn man ständig neu herausfinden muss, wie etwas denn jetzt...

hyperlord 10. Mai 2019

Ja, wobei man da auch nochmal differenzieren muss, denn die Sicherheitsupdates gibt es ja...

FreiGeistler 10. Mai 2019

Für geschäftliche Mails würde ich auch von der kostenpflichtigen Variante abraten, vom...

nolonar 09. Mai 2019

Ja, aber der Hersteller muss diese Updates erst freigeben, bevor man sie installieren...


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