• IT-Karriere:
  • Services:

Android: Duckduckgo verlangt Änderungen an der Suchmaschinenauswahl

In Kürze gibt es bei der Einrichtung eines neuen Android-Smartphones eine Suchmaschinenauswahl. Der Google-Konkurrent Duckduckgo stört sich an vielen Details daran und will eine Änderung erzielen. Die jetzige Auswahl helfe Google mehr als der Konkurrenz anderer Suchmaschinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kritik an der Aufmachung der Suchmaschinenauswahl von Android
Kritik an der Aufmachung der Suchmaschinenauswahl von Android (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Duckduckgo hat viel investiert, um in allen EU-Ländern in der Suchmaschinenauswahl zu erscheinen und verlangt von Google Änderungen an der Aufmachung der Suchmaschinenauswahl. In einer Stellungnahme erklärt Duckduckgo, dass die jetzige Aufmachung vor allem Google bevorzuge. Daher werden etliche Änderungen am Erscheinungsbild der Auswahl gemacht, damit das Ziel der EU auch umgesetzt wird: mehr Auswahl bei Suchmaschinen auf Android-Geräten.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen bei München
  2. Müller - Die lila Logistik AG, Besigheim-Ottmarsheim (bei Ludwigsburg)

Ab dem 1. März 2020 wird es innerhalb der EU eine Neuerung bei der Einrichtung eines Android-Smartphones oder -Tablets geben: Nutzer können dann bereits bei der Einrichtung des Geräts andere Suchmaschinen als die von Google auswählen. Damit will Google eine Forderung der EU-Kommission umsetzen. Die EU hatte Google zu diesem Schritt gezwungen, um mehr Wettbewerb bei Suchmaschinen auf Android-Geräten zu erzielen.

In der Suchmaschinenauswahl gibt es neben Google drei Plätze, die von Google in einer Auktion versteigert werden. An Googles Auktionsmodell gab es bereits viel Kritik von Konkurrenten. Nun wird auch die Aufmachung der Suchaschinenauswahl bemängelt. Nach Ansicht von Duckduckgo hilft die jetzige Aufmachung vor allem Google, damit Kunden nicht zur Konkurrenz wechseln.

Duckduckgo mit Suchmaschinenauswahl unzufrieden

Nach Auffassung von Duckduckgo fehlen wichtige Zusatzfinformationen für die Nutzer, die Icons der Anbieter seien zu klein und die Bezeichnung in der Auswahl sei irreführend. Die wenigsten Nutzer könnten etwas mit dem Begriff Suchanbieter anfangen, während der nicht verwendete Begriff Suchmaschine wesentlich verständlicher sei.

Im Zuge dessen sollte den Nutzern deutlich gemacht werden, dass sich die Suchmaschine später jederzeit wieder ändern lässt. Nach Ansicht von Duckduckgo steigert das die Chancen, dass Anwender einem anderen Anbieter als Google eine Chance geben, wenn sie wissen, dass sie bei Bedarf wieder zu Google wechseln können. Zudem verlangt Duckduckgo mehr erklärende Texte zu dem gesamten Prozess. Es ist fraglich, ob Google noch Änderungen an der Suchmaschinenauswahl vornimmt.

Ab dem 1. März 2020 werden in Deutschland Duckduckgo, GMX und Info.com als Google-Alternativen angezeigt. Dabei übernimmt der vom Nutzer ausgewählte Anbieter das Suchfeld auf dem Android-Startbildschirm sowie die Standardsuche im Chrome-Browser, falls dieser installiert ist. Die Platzierung gilt für ein Quartal, ab dem 1. Juli 2020 könnte die Auswahl also anders aussehen. Als Konstante wird die Google-Suche immer mit dabei sein.

Abgesehen von den Vorschlägen können Anwender weiterhin eine beliebige andere Standardsuchmaschine auswählen. Um die Installation und Einrichtung muss sich der Nutzer dann aber selbst kümmern.

Anbieter bezahlen an Google

Google hat die Auktion im Sommer 2019 vorgestellt. Anbieter von Suchmaschinen konnten sich darum bewerben, in der Suchauswahl zu erscheinen. Die Interessenten müssen dazu mitteilen, wie viel sie pro gewonnenem Nutzer bezahlen würden. Je höher die angekündigte Bezahlung ist, desto besser ist die Position in der Auswahlliste. Die Anbieter müssen erst dann an Google zahlen, wenn diese von einem Nutzer als Standardsuchmaschine ausgewählt werden.

Die Auktion erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Google hatte zwar bekanntgegeben, dass es Mindest- und Höchstgebote geben wird, diese wurden aber nicht näher spezifiziert. Falls sich nicht genügend Interessenten auf die Plätze in der Suchmaschinenliste bewerben, will Google diese nach dem Zufallsprinzip befüllen.

Seit April 2019 werden Android-Nutzer bei der Verwendung eines Smartphones oder Tablets bereits darauf hingewiesen, dass sie sich eine andere Suchmaschine und einen anderen Browser installieren können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Kaiser Ming 31. Jan 2020

Wenn da Platz dafür ist , klar

gaciju 30. Jan 2020

Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Mit DDG habe ich lange relevantere...

Lobal58465 30. Jan 2020

ohne Punkt . bam


Folgen Sie uns
       


Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo

Der Start in Star Citizen ist nicht für jeden Menschen einfach: Golem.de erklärt im Video, wo Neulinge anfangen können, was diese bereits erwartet und verrät ein paar Tipps zur Weltraumsimulation.

Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo Video aufrufen
Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    UX-Designer: Computer sind soziale Akteure
    UX-Designer
    "Computer sind soziale Akteure"

    User Experience Designer schaffen positive Erlebnisse, wenn Nutzer IT-Produkte verwenden. Der Job erfordert Liebe zum Detail und den Blick fürs große Ganze.
    Ein Porträt von Louisa Schmidt

    1. Coronapandemie Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage
    2. IT-Fachkräftemangel Es müssen nicht immer Informatiker sein
    3. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher

    Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
    Golem on Edge
    Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

    Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
    Eine Kolumne von Sebastian Grüner

    1. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft
    2. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
    3. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab

      •  /