Abo
  • Services:
Anzeige
Google wird Wettbewerbsverstoß vorgeworfen.
Google wird Wettbewerbsverstoß vorgeworfen. (Bild: Lluis Gene/AFP/Getty Images)

Android-Dominanz: Google wird erneut Wettbewerbsverstoß vorgeworfen

Google wird Wettbewerbsverstoß vorgeworfen.
Google wird Wettbewerbsverstoß vorgeworfen. (Bild: Lluis Gene/AFP/Getty Images)

Das Open Internet Project wirft Google vor, die Dominanz im Android-Segment missbräuchlich auszunutzen. Mit entsprechenden Klauseln würde Google seine dominierende Stellung im Suchmaschinenmarkt ausnutzen und etablieren. Die EU will ermitteln.

In der Europäischen Union laufen in Kürze neue Ermittlungen gegen Google. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die dominierende Stellung der Android-Plattform im Mobilfunkmarkt auszunutzen, um somit die eigene Dominanz im normalen Suchmaschinenmarkt weiter zu festigen. Einen entsprechenden Antrag zur Untersuchung hat das Open Internet Project (OIP) eingereicht, berichtet unter anderem Reuters.

Anzeige

Google setze Gerätehersteller unter Druck

Ein Sprecher der EU-Kommission habe bereits zugesichert, dass in der Richtung untersucht werde. In einer ersten Stellungnahme von Google heißt es, dass Android den Wettbewerb fördere und nicht behindere. Das sieht das OIP anders. Es wirft Google vor, dass Gerätehersteller und Mobilfunknetzbetreiber gezwungen würden, die Geräte mit bestimmten Google-Diensten zu versehen, wenn andere Google-Funktionen gewünscht würden.

Wenn Gerätehersteller Android-Smartphones nur mit vorinstalliertem Play Store verkaufen wollen, müssen diese auch mit weiteren Google-Diensten vorinstalliert sein. Dazu gehöre etwa der Chrome-Browser oder Googles Such-App, so dass das Unternehmen seine führende Stellung bei Suchmaschinen weiter ausbauen könne, indem die Google-Suche als Standard ausgewählt ist.

Gegen Google wird bereits ermittelt

Bereits seit April 2016 untersucht die EU Vorwürfe, wonach Google die Dominanz des Android-Betriebssystems gegenüber Konkurrenten ausnutze und damit dem Wettbewerb schade. Im November 2016 wies Google alle Anschuldigungen zu Wettbewerbsverstößen zurück.

Falls die EU in ihrer Untersuchung einen Wettbewerbsverstoß feststellt, drohen Google entsprechende Strafzahlungen. Bis zu zehn Prozent des Umsatzes müsste Google zahlen, das wettbewerbswidrige Verhalten müsse komplett eingestellt werden.

Auch in der Türkei wird gegen Google ermittelt

Ebenfalls in dieser Woche haben Wettbewerbshüter in der Türkei Untersuchungen gegen Google gestartet, ob das Unternehmen mit Hilfe von Android gegen geltende Gesetze verstoßen habe, berichtet die New York Times. Ausgelöst wurde die Untersuchung durch eine Beschwerde des russischen Suchmaschinenbetreibers Yandex. Auch hier lautet der Vorwurf, dass Google dem Wettbewerb schade, indem Gerätehersteller dazu gezwungen würden, die Google-Suchmaschine als Standard zu installieren, wenn sie etwa den Play Store nutzen wollen.


eye home zur Startseite
Johnny Cache 09. Mär 2017

Können sicher einige, wollen wohl eher keine... wie der Markt ja eindrucksvoll zeigt.

Johnny Cache 09. Mär 2017

Den haben sie ja nicht zusätzlich, sondern sogar exklusiv auf ihren Dingen. Was...

Trollversteher 09. Mär 2017

Ach bitte, das ist doch naiv. Und ehrlich gesagt, ziemlich Wirtschafts-hörig. Nach der...

AlfredENeumann 08. Mär 2017

Sagt der Applejünger

opodeldox 08. Mär 2017

Ich habe das schon verstanden, das ist auch ein gutes Alibi für Google. Was du vergisst...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. Universität Passau, Passau
  3. DIgSILENT GmbH, Gomaringen
  4. Hochschule Esslingen, Esslingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,99€ statt 479,99€ - Ersparnis rund 58%
  2. ab 449,94€

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht stark ein

  2. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  3. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  4. Q6

    LGs abgespecktes G6 kostet 350 Euro

  5. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  6. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  7. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  8. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  9. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  10. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
Surface Laptop im Test
Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Quantengatter: Die Bauteile des Quantencomputers
Quantengatter
Die Bauteile des Quantencomputers
  1. Anwendungen für Quantencomputer Der Spuk in Ihrem Computer
  2. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  3. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"

  1. AES Benchmarks

    mrgenie | 04:27

  2. Re: Und ich Depp hat den Scheiß gekauft

    757365726e616d65 | 04:26

  3. Re: Überschrift?

    mrgenie | 04:13

  4. Re: Das ist doch nur, um den Store zu pushen

    ve2000 | 03:44

  5. Re: für mich geht nix über mumbi

    Zuryan | 03:10


  1. 22:47

  2. 18:56

  3. 17:35

  4. 16:44

  5. 16:27

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel