Abo
  • Services:

Android-Distribution: Cyanogenmod 10.1.2 beseitigt Masterkey-Sicherheitslücken

Die alternative Android-Distribution Cyanogenmod steht in der Version 10.1.2 zum Download bereit. Mit dem Update werden zwei sogenannte Masterkey-Sicherheitslöcher geschlossen. Auch in den Vorversionen von Cyanogenmod 10.1 wurden die Fehler bereits beseitigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Cyanogenmod 10.1.2 veröffentlicht
Cyanogenmod 10.1.2 veröffentlicht (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit Cyanogenmod 10.1.2 wird ein neues Masterkey-Sicherheitsloch geschlossen, das erstmals durch ein chinesisches Forum bekanntwurde. Dieser neue Masterkey-Fehler in Android soll Angreifern ähnliche Möglichkeiten bieten wie das von Bluebox bekanntgemachte Sicherheitsloch, das bereits mit dem in der vergangenen Woche erschienenen Cyanogenmod 10.1.1 beseitigt wurde.

Masterkey-Sicherheitslöcher erlauben App-Änderungen

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau
  2. MVV Trading GmbH, Mannheim

Das Sicherheitsloch ermöglicht es Angreifern, den Code einer App zu verändern, ohne dass dabei die kryptographische Signatur modifiziert wird. Unbefugte könnten so Schadcode in eine vorhandene App einschleusen und müssten den Nutzer dann nur noch zur Installation der betreffenden Datei verleiten. Eigentlich sollte das System in einem solchen Fall darauf hinweisen, dass der Code der Installationsdatei verändert wurde.

Während das von Bluebox gefundene Sicherheitsloch in allen derzeit verwendeten Android-Versionen enthalten ist, gibt es zum zweiten Masterkey-Sicherheitsloch derzeit keine näheren Details. Google hat den neuen Fehler am 3. Juli 2013 beseitigt, wann sie auf das Sicherheitsleck aufmerksam gemacht wurden, ist nicht bekannt. Unbekannt ist auch, wann Gerätehersteller Updates für ihre Kunden bereitstellen, damit das nun bekanntgewordene Sicherheitsloch geschlossen wird.

Google soll im Februar 2013 auf den ersten Masterkey-Fehler von Bluebox hingewiesen worden sein und hat seinerseits im März 2013 die Gerätehersteller von Android-Geräten mit Patches versorgt. Allerdings haben wohl die meisten Gerätehersteller bisher kein Update für ihre Geräte veröffentlicht. Google hat bisher nicht einmal die Nexus-Geräte aktualisiert, um die beiden Sicherheitslücken zu beseitigen.

Sicherheitslücken auch in älteren Versionen von Cyanogenmod geschlossen

Die Macher von Cyanogenmod bieten bereits finale Versionen von Cyanogenmod 10.1.2 an. Für Cyanogenmod 9 und 10.0 sind immerhin Nightly Builds vorhanden, mit denen die beiden Sicherheitslücken beseitigt wurden. Auch im Sourcecode von Cyanogenmod 7 sind die Fehler bereits beseitigt. Cyanogenmod 7 basiert auf Android 2.3.x alias Gingerbread, die Basis von Cyanogenmod 9 ist Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich, während Cyanogenmod 10 auf Android 4.1 alias Jelly Bean setzt. Cyanogenmod 10.1 nutzt das aktuelle Android 4.2 alias Jelly Bean.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Anonymer Nutzer 16. Jul 2013

ty

underlines 15. Jul 2013

MIUI hat komplette Rechte-verwaltung, die sogar automatisch darauf hinweist, wenn ein App...

SeveQ 15. Jul 2013

Danke. Eine Erfahrung, auf die ich gut verzichten kann.

jucs 14. Jul 2013

Bei Aldi gewesen vor ein paar Wochen? :-P


Folgen Sie uns
       


LG V40 ThinQ - Test

Das V40 Thinq ist LGs jüngstes Top-Smartphone, das mit drei Kameras auf der Rückseite und zwei auf der Vorderseite in den Handel kommt.

LG V40 ThinQ - Test Video aufrufen
Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

    •  /