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US-Boykott: Deutsche Netzbetreiber bieten weiter Huawei-Smartphones an

Während im Ausland Vorbestellungen schon ausgesetzt sind, bieten alle drei Mobilfunkbetreiber weiterhin Huawei-Smartphones an. Dabei stehen alle mit Google und Huawei in Kontakt.
/ Achim Sawall
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Huawei: In den USA auf der schwarzen Liste (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Huawei: In den USA auf der schwarzen Liste Bild: Martin Wolf / Golem.de

Die drei deutschen Mobilfunkbetreiber, Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica, bieten trotz des bevorstehenden Android-Boykotts weiterhin Huawei-Smartphones an. Das erklärten Sprecher der Unternehmen Golem.de auf Nachfrage. Durch den US-Boykott ist es unsicher, ob Huawei in drei Monaten noch Android-Updates mit allen Google-Diensten anbieten kann.

"Geräte von Huawei mit dem Betriebssystem Android von Google befinden sich bei der Telekom weiterhin im Verkauf. Wir weisen unsere Kunden selbstverständlich im Gespräch auf die aktuelle Situation hin. Welche Auswirkungen die Ankündigung von Google perspektivisch haben wird, lässt sich noch nicht abschätzen", sagte Telekom-Sprecher Dirk Wende. Man stehe mit Google und Huawei in Kontakt, um sich ein Bild von der aktuellen Entwicklung machen und auf dieser Basis Entscheidungen treffen zu können.

Vodafone bietet seinen Kunden weiterhin auch Huawei-und Honor-Geräte an, wenn sie dies wünschen. " Kunden schätzen das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei Smartphones und Tablets aus dem Hause Huawei. Die von uns angebotenen Geräte werden mit dem neuesten Android-Betriebssystem verkauft", sagte Vodafone-Sprecher Volker Petendorf. Vodafone Deutschland werde die aktuelle Situation weiter beobachten.

Wie man auf der Online-Seite von O2 und in den Shops feststellen könne, seien Huawei-Endgeräte wie bisher Bestandteil des Hardware-Portfolios der Telefónica, erklärte Sprecher Klaus Schulze-Löwenberg. "Seitens Telefónica Deutschland analysieren wir kontinuierlich und sehr sorgfältig die Situation, um die Auswirkungen auf unsere Kunden zu verstehen und ihnen alle relevanten Informationen mitteilen zu können." Der spanische Konzern äußere sich unabhängig von der Huawei-Thematik grundsätzlich nicht zu zukünftigen Planungen des Endgeräte-Angebots.


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