Abo
  • Services:

Android-Apps: Keine Absturzberichte mehr ohne Freigabe durch den Nutzer

Google verschärft die Datenschutzvorgaben für Android-Apps. Diese müssen im Play Store von Nutzern künftig eine Genehmigung einholen, bevor sie einen Absturzbericht senden dürfen. Wer sich nicht daran hält, riskiert den Rauswurf aus dem Play Store.

Artikel veröffentlicht am ,
Entwickler müssen ihre Apps anpassen.
Entwickler müssen ihre Apps anpassen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

In den vergangenen Tagen wurden etliche App-Entwickler von Google angeschrieben, dass sie ihre Android-Apps aktualisieren müssten. Dabei geht es darum, dass das Senden von Absturzberichten künftig erst vom Nutzer genehmigt werden muss. Hierbei muss ein Dialog oder etwas Entsprechendes erscheinen, in dem der Nutzer dem Senden eines Absturzberichts explizit zustimmt. Dem Anwender muss hier auch die Möglichkeit gegeben werden, das Senden eines Absturzberichtes zu verhindern. Verschiedene App-Entwickler berichten übereinstimmend auf Reddit über den Vorfall.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart
  2. Dataport, Bremen, Hamburg (Home-Office möglich)

In der betreffenden E-Mail heißt es, dass den App-Entwicklern eine Frist von 30 Tagen eingeräumt wird, um ihre Apps entsprechend anzupassen. Wenn sie ihre Apps bis dahin nicht aktualisiert haben, droht der Rauswurf aus dem Play Store. Google nennt in der E-Mail keinen Grund für die Änderung und verweist nur auf die Nutzerdaten-Richtlinie. Bislang ist es bei vielen Android-Apps so, dass diese automatisch Berichte senden, wenn die App nach einem Absturz erneut gestartet wird. In manchen Apps kann das Senden von Absturzberichten in den Einstellungen unterbunden werden, andere haben keine entsprechende Option.

Googles eigene Werkzeuge bieten keine Abfrage

So manche Entwickler greifen in ihren Apps auf Routinen zur Fehlersammlung und zum Senden von Absturzberichten zurück, die von Google selbst angeboten werden. Diese Google-Routinen bieten bislang keine Möglichkeit, den Nutzer entscheiden zu lassen, ob Absturzberichte gesendet werden. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Google entsprechende Abfragen in seinen Tools einbauen wird. Derzeit müssen App-Entwickler somit selbst eine entsprechende Abfrage implementieren.

Auf Reddit haben etliche App-Anbieter angekündigt, künftig ganz auf Absturzberichte verzichten zu wollen. Ihnen ist der Aufwand zu hoch, eine Abfrage einzubauen, die vom Nutzer eine Genehmigung für den Versand des Absturzberichts einholt. Entwickler berichten, dass ihre Apps seitdem weniger Speicher benötigen und auch schneller gestartet sind.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 294,00€ lieferbar
  2. ab 304,90€ lieferbar
  3. (u. a. Dark Souls 3 11,99€, Little Nightmares 5,50€)
  4. 999,00€

dgultsch 26. Mär 2018

Für mich als Entwickler war es von Anfang an selbstverständlich, dass ich den Benutzer...

David64Bit 26. Mär 2018

Vor allem gibt einem Google die Möglichkeit alle Daten zu löschen. Oder zumindest...


Folgen Sie uns
       


HP Spectre Folio - Test

Das HP Spectre Folio sieht außergewöhnlich aus, riecht gut und fühlt sich weich an. Das liegt an dem Echtleder, welches das Gehäuse einhüllt. Allerdings zeigen sich im Test die Nachteile des Materials.

HP Spectre Folio - Test Video aufrufen
Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Klimaschutz: Energieausweis für Nahrungsmittel
Klimaschutz
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Standard Cognition Konkurrenz zu kassenlosen Amazon-Go-Supermärkten eröffnet
  2. Amazon-Go-Konkurrenz Microsoft arbeitet am kassenlosen Lebensmittel-Einkauf

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /