Abo
  • Services:

Android: App2SD bei Geräteherstellern immer unbeliebter

Immer weniger Hersteller von Android-Geräten unterstützen noch die Funktion App2SD. Damit lassen sich Android-Apps auf eine Speicherkarte auslagern. Jeder Hersteller muss diese Funktion selbst implementieren, weil Google sie seit einigen Jahren nicht mehr unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Android unterstützt standardmäßig kein App2SD mehr.
Googles Android unterstützt standardmäßig kein App2SD mehr. (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Wenn der Speicher im Android-Smartphone oder -Tablet knapp wird, sind die Nutzer erfreut über die Option, Apps auf die Speicherkarte auslagern zu können und so mehr freien Speicher auf dem Gerät zu gewinnen. Das Problem betrifft nicht nur Besitzer von Einsteigergeräten mit wenig Speicherplatz, sondern auch Intensivnutzer mit High-End-Geräten. Allerdings ist das Auslagern von Apps oftmals nicht so einfach. Google hat die einst in Android enthaltene Funktion bereits vor einigen Jahren weitgehend unbemerkt abgeschafft. Daher funktioniert das Auslagern nur, wenn der Gerätehersteller das explizit implementiert hat - und die Hersteller handhaben das sehr unterschiedlich.

App2SD-Apps können nicht helfen

Hat der Hersteller App2SD nicht implementiert, hilft auch der Einsatz von App2SD-Apps nicht, denn diese erleichtern nur das Verschieben der Apps auf die Speicherkarte, stellen die Funktion aber nicht selbst zur Verfügung. Erst wenn das Gerät die Funktion App2SD unterstützt, können App2SD-Apps sinnvoll eingesetzt werden. Aber selbst dann können nicht alle Apps verschoben werden. Der Grund dafür ist, dass auch die zu verschiebenden Apps die App2SD-Funktion unterstützen müssen. Vor allem speicherintensive Apps sind aber oftmals App2SD-tauglich.

Erstmals eingeführt hatte Google App2SD mit Android 2.2 alias Froyo vor rund 3,5 Jahren. Wenig später wurde die Funktion stillschweigend wieder aus Android entfernt - mutmaßlich mit Android 3.0 alias Honeycomb - also vor drei Jahren Anfang 2011. Wir wollten uns das von Google bestätigen lassen, erhielten aber leider trotz mehrfacher Nachfragen im vergangenen Jahr keine Antwort. Damit ist nicht abschließend geklärt, ob die Funktion doch erst mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich verschwand.

Googles Gründe bleiben unklar

Weshalb Google App2SD wieder entfernt hat, ist nicht bekannt. Es gibt die Vermutung, dass Google der Funktion keine große Bedeutung mehr beimaß, weil das Unternehmen seit einiger Zeit nur noch Android-Geräte ohne Speicherkartensteckplatz anbietet - das gilt außer für die Nexus-Geräte auch für die Motorola-Neuvorstellungen Moto G und Moto X.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg und Dortmund
  2. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Köln

Damit liegt es an den Geräteherstellern selbst, ob sie App2SD unterstützen. Für Kunden ist es allerdings nicht gerade einfach, sich schon vor dem Kauf eines Android-Gerätes zu informieren, ob es App2SD unterstützt. Golem.de hat bei den großen Herstellern von Android-Geräten nachgefragt, um hier etwas Klarheit zu schaffen. Dabei zeigte sich, dass die App2SD-Frage von den einzelnen Herstellern sehr unterschiedlich behandelt wird. Die von den Herstellern gegebenen Auskünfte beziehen sich jeweils auf das aktuelle Produktportfolio, so dass ältere Geräte nicht immer berücksichtigt sind. Wir haben uns auf die Aussagen der Hersteller gestützt und diese mit Hilfe von Stichproben verifiziert.

Bei vielen Herstellern unterstützen nur wenige Geräte App2SD 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 34,95€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

borg 24. Nov 2014

Viel sinnvoller ist das Speichern von Dateien, Office, Foto und Video auf der externen...

gadthrawn 16. Apr 2014

Ja, aber warum? weil die das 2 Jahre alte 4.2 mit allen Lücken nutzen und nicht das 4.4...

gadthrawn 16. Apr 2014

Weil dein gerade erworbenes Handy die OS Version von vor 2 Jahren hat, wo das noch drin...

joe213 27. Feb 2014

Habe das jetzt durchprobiert - mit dem Umstellen auf den Standardspeicherort SD Karte...

Bouncy 26. Feb 2014

Ja verallgemeiner die Welt ruhig noch weiter... ;) Bist du Controlling-Student im ersten...


Folgen Sie uns
       


Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht

Thyssen-Krupp testet in Baden-Württemberg in einen Turm einen revolutionären Aufzug, der ohne Seile auskommt.

Besuch im Testturm Rottweil von Thyssen-Krupp - Bericht Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

    •  /