Android-App: Smartphone als 3D-Scanner

Forscher der ETH Zürich haben eine App entwickelt, die das Smartphone zu einem 3D-Scanner macht. So lassen sich unkompliziert 3D-Modelle von Gegenständen oder Personen anfertigen, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Modelle können unkompliziert mit der Smartphone-Kamera erstellt werden.
3D-Modelle können unkompliziert mit der Smartphone-Kamera erstellt werden. (Bild: ETH Zürich)

Auf der International Conference on Computer Vision in Sydney haben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eine Smartphone-App vorgestellt, mit der sich 3D-Modelle ohne großen Aufwand mit Hilfe einer Smartphone-Kamera erstellen lassen. Der Fotograf richtet die Kamera seines Smartphones auf das Objekt, während die App automatisch Daten sammelt. Ohne den Auslöser der Kamera drücken zu müssen, wird das Smartphone langsam um das Objekt herum bewegt. Parallel dazu setzt das Smartphone im Hintergrund ein 3D-Modell zusammen. Der Nutzer kann jederzeit überprüfen, ob Bildausschnitte oder Blickwinkel fehlen.

Auch unter schlechten Lichtbedingungen soll die App genügend Informationen sammeln können, um detaillierte 3D-Modelle zu erstellen. Der Visualisierung von Skulpturen in Museen oder Kirchen steht laut den Wissenschaftlern somit nichts im Weg. Aber auch das Erstellen von Porträts sehen die Forscher als ein Einsatzgebiet.

Die App läuft auf allen gängigen Android-Smartphones mit Lage- und Beschleunigungssensor. Bisher ist nur eine Demoversion verfügbar, die von den Forschern nicht öffentlich verbreitet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 12. Dez 2013

Nach meiner persönlichen Erfahrung ...eher nein. Die beiden größten Anbieter in dem...

Strongground 11. Dez 2013

Hättest du den Artikel wirklich gelesen, wäre dir bestimmt aufgefallen dass es dort gar...

Zazu42 11. Dez 2013

XDDDDD

Salzbretzel 10. Dez 2013

Drucken Sie hierfür einfach die Positionsmarkierungen aus, platzieren sie sich darauf und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Truppenversuch
Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter

Beim Truppenversuch der modifizierten Hololens 2 für die US-Armee hat sich herausgestellt, dass die Soldaten an Kampfkraft einbüßen und die Brillen ablehnen.

Truppenversuch: Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter
Artikel
  1. Nutzertest: Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz
    Nutzertest
    Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz

    Ein Kunde hat seine Hardware aufgerüstet, dennoch bekommt er statt 1 GBit/s nur 950 MBit/s im Download. Deutsche Glasfaser forscht nach.

  2. Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
    Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
    Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

    Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
    Ein Test von Leo Dessani

  3. Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
    Liberty-Germany-Pleite
    Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

    "Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
    Von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /