Abo
  • Services:

Android-App: Google entfernt Öffi aus dem Play Store

Die beliebte Android-App Öffi ist derzeit nicht im Play Store verfügbar. Google hat die Routing-App für Bus und Bahn aus dem Play Store entfernt. Der Öffi-Entwickler hat eine sonderbare Begründung für den Rauswurf erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Öffi gibt es derzeit nicht im Play Store.
Öffi gibt es derzeit nicht im Play Store. (Bild: Andreas Schildbach, Montage: Golem.de)

Am Wochenende hat Google den Play-Store-Eintrag für die Android-App Öffi entfernt. Wer die App installiert hat und diese aufruft, erhält einen Hinweistext, dass sie nicht mehr im Play Store verfügbar ist. Auf Google+ teilte der Entwickler Andreas Schildbach mit, Google habe die App mit der Begründung "Payments" entfernt. Öffi dient dazu, Routen für den öffentlichen Personennahverkehr zu erstellen. Nutzer sollen damit leichter mit Bus und Bahn von A nach B kommen.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren

Öffi kann von den Nutzern kostenlos genutzt werden, der Entwickler ruft lediglich auf seiner Webseite zu Spenden auf. Innerhalb der Öffi-App gibt es keine Spendenfunktion und auch keine In-App-Käufe. Daher kann sich der Entwickler auch nicht erklären, warum die App entfernt wurde: "Sehr witzig, es gibt in der App keine Payments (oder Purchases)", schreibt er. Schildbach ergänzt, dass Öffi kostenlos sei und es auch keine Pläne gebe, das zu ändern. Der Entwickler reichte Beschwerde ein. Bislang ohne Erfolg - die App ist im Play Store weiterhin nicht verfügbar.

Wer Öffi bereits installiert hat, kann die App ohne Einschränkungen weiterhin verwenden. Wer die App installieren will, muss sich einen anderen Weg suchen. Dabei macht es der Entwickler den Nutzern sehr leicht. Auf der Öffi-Webseite werden alle Download-Möglichkeiten aufgeführt. So kann Öffi über Amazons Appstore oder auch über den Open-Source-App-Store F-Droid installiert werden. Alternativ lässt sich die App direkt von der Webseite herunterladen und installieren.

Mit Öffi soll dem Nutzer die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel erleichtert werden. Die App gibt Routenvorschläge, wie der Fahrgast zu seinem Ziel gelangt. Dabei werden alle Abfahrten sehr übersichtlich dargestellt. Viele Verkehrsverbünde bieten Apps mit ähnlichen Funktionen - diese Apps funktionieren nur im jeweiligen Verkehrsverbund. Hier hat Öffi den Vorteil, dass die App in mehreren Städten und Regionen verwendet werden kann.

Nachtrag vom 9. Juli 2018, 15:12 Uhr

Google hat auf die Beschwerde des Entwicklers von Öffi geantwortet. Offenbar hat Google nicht bedacht, dass es verschiedene Ausführungen von Öffi gibt. Nur wer Öffi abseits des Play Store installiert hat, erhält eine Spendenfunktion in der App. Zu der neuen Entwicklung haben wir einen weiteren Artikel veröffentlicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 83,90€ + Versand

Trollversteher 09. Jul 2018 / Themenstart

Naja, ist doch die Frage, ob man sich auch in seiner Freizeit noch damit herumschlagen...

a user 09. Jul 2018 / Themenstart

Das ist nicht gegen die Play Store Bedingungen. Sonst wäre Netflix, Amazon Prime Video...

nixidee 09. Jul 2018 / Themenstart

Weißt du was ein MONOpol ist? Bei mobilen Betriebssystemen besteht bestenfalls ein...

Lord Gamma 09. Jul 2018 / Themenstart

Erst schießen, dann fragen! Passend dazu ein ähnliches Vorgehen bei Google-Cloud...

confuso 09. Jul 2018 / Themenstart

Vielleicht, weil die APIs zu den Verkehrsverbünden vll teilweise nicht öffentlich sind...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /