Frickellösung statt Versionsverwaltung

Vor größeren Änderungen empfiehlt es sich, ein neues Projekt auf der Basis des bestehenden Codes anzulegen. Auf diese Weise steht immer eine kompilier- und lauffähige Version für kleine Änderungen zur Verfügung. Das ist jedoch nicht so einfach wie bei einem Word-Dokument, wo die Datei nur unter einem neuen Namen abgespeichert werden muss. Am einfachsten ist es wohl, das Package mit einem Dateimanager in ein neues Verzeichnis zu kopieren und dann das geänderte Verzeichnis wie hier beschrieben in der App einzutragen.

Stellenmarkt
  1. Software Support Spezialisten (m/w/d)
    IGH Infotec AG, Langenfeld
  2. Manager (w/m/d) IT Systeme/QC
    STADA Arzneimittel AG, Bad Vilbel
Detailsuche

Korrekter als solch eine "Frickellösung" ist allerdings die Nutzung einer Versionsverwaltung (VCS) wie Git. Wer den Aufwand einer eigenen Installation scheut, kann auf öffentliche VCS wie Github zurückgreifen. Doch Vorsicht: Bei einigen Anbietern sind die sogenannten Repositories für alle frei sichtbar - inklusive festkodierter Passwörter.

Aufwand für SQLite-Datenbank hoch

Komplexer als die Nutzung von Shared Preferences ist der Aufbau einer eigenen SQLite-Datenbank. Dies könnte beispielsweise dazu genutzt werden, komplette Kommandozeilenbefehle frei in der App einzugeben, ohne dazu Android Studio nutzen zu müssen. Solche Apps sind im Play Store verfügbar. Allerdings ist beim Selbstprogrammieren der Aufwand nicht zu unterschätzen. Einfacher dürfte es sein, in Android Studio gelegentlich einen neuen Button nachzutragen.

Spätestens dann dürfte die App über mehrere Aktivitäten (Activitys), also unterschiedliche Bildschirmseiten, verfügen. Es könnte daher von Anfang an sinnvoll sein, diese Funktionen gleich in einer entsprechenden Activity-Klasse anzulegen und von der Startseite darauf zu verlinken. Aktivitäten müssen wiederum in der Manifest-Datei angemeldet werden. Sonst lässt sich die App zwar kompilieren und installieren, stürzt beim Aufrufen der Activity jedoch ab.

Fremder Code im falschen Kontext

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Womit wir beim schwierigen Thema Fehlersuche wären. Der Vorteil von Android Studio oder anderen Java-Entwicklungsumgebungen: Viele Fehler werden gleich bei der Eingabe rot unterlegt. Wenn man beispielsweise eine Variable sowie einen Klassen- oder Methodennamen falsch eingibt, fällt dies sofort auf. Der Import fehlender Klassen wird vorgeschlagen und ist recht einfach. Das hilft dem Anfänger natürlich sehr, einen Code einzugeben, der zumindest kompiliert werden kann.

Wer Code aus fremden Quellen einbaut, hat häufig Probleme mit der sogenannten Referenzierung von Objekten. Heißt es getApplicationContext(), getContext(), getBaseContext() oder einfach nur this? "Ich habe darüber auf der Entwicklerseite gelesen, aber bin nicht in der Lage, es richtig zu verstehen", klagte ein Entwickler auf Stackoverflow. Wobei die offizielle Entwicklerseite https://developer.android.com für Anfänger in der Tat wenig hilfreich und häufig eher verwirrend ist. Da hilft es manchmal nur, bestimmte Varianten auszuprobieren oder weiter zu googeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Wie lerne ich am besten Java?Die eigene App spioniert wenigstens nicht 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Qual 08. Sep 2017

Ja, solche Leute tummeln sich zu Hauf herum, die von Neid und Missgunst zerfressen, allen...

gadthrawn 28. Aug 2017

Der "Konsistenz" opfert man dann aber OOP-Prinzipien und bindet halt teilweise übermäßig...

monito 26. Aug 2017

Also, eine Datei einlesen und wiederspeichern sieht es vielleicht trivial aus aber wenn...

ernstl 25. Aug 2017

https://media.tenor.com/images/0c123db63e36c7a275df31013780e1b0/tenor.gif

xaru 25. Aug 2017

Ich möchte an dieser Stelle einfach nur kurz dem Autor für seine Mühe danken. Freut mich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /