Android AICore: Google erklärt hohen Speicherbedarf der Android-KI-Systemanwendung
In einem Beitrag auf der Support-Seite für AICore erklärt Google(öffnet im neuen Fenster), warum die Systemanwendung für die Verwaltung lokal gespeicherter KI-Modelle gelegentlich einen sprunghaften Anstieg des ohnehin bereits hohen Speicherplatzbedarfs aufweist.
AICore speichert demnach bei Aktualisierungen vorübergehend die alte und die neue Version des jeweiligen Sprachmodells, um bei einem fehlerhaften Update sofort auf die ältere Version zurückgreifen zu können. Bestätigt das System die Stabilität des Updates, werden die alten Daten nach maximal drei Tagen automatisch gelöscht und der Speicherplatz wieder freigegeben.
Auf dem Smartphone eines Golem-Redakteurs belegt AICore mit installiertem Gemini Nano 6,4 Gigabyte Speicherplatz. Verdoppelt sich dieser Wert während eines Updates, können Nutzer mit vielen gespeicherten Anwendungen und Fotos schnell die Grenzen ihres internen Speichers erreichen.
Lokal ausgeführte KI-Funktionen sind überschaubar
Zur Funktionsweise von AICore schreibt Google, dass der Dienst generative KI-Funktionen direkt auf der Hardware des Smartphones ausführe und somit keine Daten an externe Server übertrage. Da keine Datenübertragung stattfinde, seien KI-gestützte Funktionen auch ohne Internetverbindung oder im Flugzeugmodus verfügbar, heißt es weiter.
Zu den Funktionen, die AICore mithilfe lokal installierter KI-Modelle unterstützt, gehören kontextbezogene Antwortvorschläge in Messengern und das Zusammenfassen von Notizen. Ebenfalls von AICore unterstützt werden die automatische Transkription von Sprachinhalten, das Erkennen von Spam- und Betrugsnachrichten, Übersetzungen sowie die Zusammenfassung von Audioaufnahmen.
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