App-Action-Vorschläge an ungünstiger Position

Wenig überzeugt waren wir aber von der Position der Vorschläge: Sie am oberen Ende der App-Übersicht zu platzieren, ergibt aus unserer Sicht keinen Sinn. Um sie an dieser Stelle zu bemerken, müssen wir erst selbstständig eine Aktion ausführen - nämlich die App-Übersicht öffnen. Das widerspricht der Idee, dass die Vorschläge uns ohne unser Zutun helfen sollen.

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Sinnvoller wäre es, wenn uns die App Actions direkt erreichen würden - also wenn sie beispielsweise auf dem Startbildschirm erscheinen würden. Auch als Systembenachrichtigung könnten wir uns die Vorschläge vorstellen, wobei dies auf Dauer etwas nervig sein dürfte. Die aktuelle Umsetzung unterscheidet sich für uns kaum von der herkömmlichen Nutzung unseres Smartphones: Ob wir nach der Arbeit jemanden direkt anrufen oder erst die App-Übersicht öffnen, um dann die Verknüpfung zu verwenden, erfordert beides aktive Handlungen unsererseits.

  • Überschreiten wir die eingestellte Nutzungszeit für Facebook, wird das App-Icon ausgegraut. (Screenshot: Golem.de)
  • Klicken wir trotzdem auf das Icon, sagt uns das System, dass die App nicht verfügbar ist. Deaktivieren wir manuell den Timer, können wir sie aber dennoch starten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht der zuletzt genutzten Apps hat Google neu gestaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen erscheint nach der Installation der Menüpunkt Digital Wellbeing. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Dashboard wird uns angezeigt, wie lange wir unser Smartphone am heutigen Tag benutzt und welche Apps wir verwendet haben. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können in Digital Wellbeing auch einstellen, dass das Display ab einer bestimmten Uhrzeit ausgegraut wird. (Screenshot: Golem.de)
  • In der App-Übersicht werden uns nach einigen Tagen verschiedene Vorschläge angezeigt, die sogenannten App Actions. (Screenshot: Golem.de)
  • Je nach Nutzer, Tageszeit und Nutzungsverhalten unterscheiden sie sich. (Screenshot: Golem.de)
In der App-Übersicht werden uns nach einigen Tagen verschiedene Vorschläge angezeigt, die sogenannten App Actions. (Screenshot: Golem.de)

Möglicherweise verwenden andere Nutzer die App-Übersicht auch einfach häufiger als wir. Unser Smartphone ist so eingerichtet, dass wir die am häufigsten verwendeten Apps direkt auf dem Startbildschirm abgelegt haben - entsprechend selten verwenden wir im Alltag die Übersicht. Allerdings können wir uns vorstellen, dass nicht nur wir das so machen - die Position der App Actions erscheint uns einfach nicht ideal.

Mit Android 9 soll die Akkusteuerung selbstständig auf die täglichen Anforderungen reagieren und den Akku entsprechend optimieren. Sie soll registrieren, welche Apps am häufigsten verwendet werden und entsprechend den Akku priorisieren. Weniger häufig genutzten Apps wird dann beispielsweise die Hintergrundnutzung untersagt, was die Akkulaufzeit verlängern soll.

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Google weist selbst darauf hin, dass es aufgrund der Optimierung dazu kommen kann, dass einzelne Apps im Anschluss nicht mehr alle Benachrichtigungen senden, da das System den Hintergrundprozess stoppt. Wir haben das direkt bei einem E-Mail-Programm gemerkt: Nach der Installation haben wir für gut einen Tag keine Benachrichtigungen über neue E-Mails erhalten, da die App diese nicht im Hintergrund abgefragt hat. Wir haben die Anwendung aus Sicht des Android-Systems offenbar noch nicht häufig genug genutzt.

Automatische Akkusteuerung reagiert nach einem Tag und wird besser

Nachdem wir einen Tag lang immer mal wieder die App geöffnet und E-Mails abgefragt haben, hat Android sie auch im Hintergrund laufen und selbstständig E-Mails abfragen lassen. Daraufhin haben wir auch Benachrichtigungen erhalten. Wer einem derartigen selbst regulierenden System nicht traut, kann die adaptive Akkusteuerung auch einfach in den Einstellungen von Android 9 deaktivieren. Dank der automatisierten Lernfunktion scheint die Akkusteuerung von Android 9 aber sinnvoller zu sein als die von einigen Smartphone-Herstellern selbst entwickelten Optionen, die einfach konsequent alle Apps im Hintergrund beenden.

Die Akkulaufzeit ist in unserem Alltagstest von Tag zu Tag besser geworden, was offenbar an den laufenden Optimierungen im Hintergrund liegt. Auch bei häufiger Nutzung hält das Pixel 2 XL bis in die Nacht durch, nach zwei Tagen Nutzung kommen wir den Akkueinstellungen von Android 9 zufolge auf eine durchschnittliche Laufzeit von 16 Stunden bei sehr starker Nutzung. Nach fünf Tagen hat sich die durchschnittliche Nutzung schon auf 18 Stunden erhöht. Negative Auswirkungen der Optimierungen sind uns nicht aufgefallen: Wir erhalten alle Benachrichtigungen, die wir erwarten.

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 Android 9 im Test: Intelligente Optimierungen, die funktionierenSlices kommen erst im Herbst 
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Bouncy 24. Aug 2018

Ja, aber da wäre Weiterentwicklung schon schön. Das Ding schlägt den Arbeitsweg auch...

Bouncy 24. Aug 2018

Folglich haben Computer keinerlei Nachteile mehr...

DreiChinesenMit... 14. Aug 2018

-Jede app in einer autarken Sandbox, mit eigener IP, MacAdd, Kontaktlisten, Bilderordner...

Anonymer Nutzer 14. Aug 2018

Ja verdammt, ist denn noch IRGENDWAS ehrlich auf der Welt?! :-/



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