Bessere Unterstützung von externem Speicher
Mit Android 6.0 wird es möglich sein, eine eingesteckte Speicherkarte wie den regulären Flash-Speicher zu verwenden. Das ist vor allem für Geräte eine Hilfe, die nur einen geringen Flash-Speicher haben und einen Steckplatz für Speicherkarten besitzen. Den Nexus-Modellen fehlt ein Steckplatz für Speicherkarten schon lange, so dass die Funktion derzeit nicht ausprobiert werden kann.
Mit diesem Ansatz kann der interne Speicher quasi ausgetauscht werden - jedenfalls sieht es für das Gerät so aus. Anders als bei App2SD landen dann sämtliche Apps einschließlich aller Daten auf der Speicherkarte. Bei der Funktion App2SD wird nur ein vom Entwickler definierter Bereich einer App auf eine Speicherkarte ausgelagert. Es hängt also stark von der betreffenden App ab, wie viel interner Speicher durch das Auslagern gewonnen wird. Mancher Hersteller von Android-Geräten bietet eine solche Option schon seit langem an, im Basis-Android war sie bislang aber nicht vorhanden.
Damit die Speicherkarte komplett als interner Speicher verwendet werden kann, muss sie passend formatiert werden. Dabei wird eine Verschlüsselung verwendet, so dass die Karte nur noch in dem einen Gerät nutzbar ist. Außerdem muss die Karte im Gerät verbleiben, weil es sonst nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Damit all das funktioniert, müssen Apps zwar nicht angepasst werden, aber Google ruft App-Entwickler dazu auf, alles zu überprüfen, damit es keine Schwierigkeiten damit gibt. Die Praxis wird zeigen, ob dieser Ansatz mit preisgünstigen Geräten überhaupt umsetzbar ist. Wenn die Geräte nicht genügend Leistung haben, um die Verschlüsselung in Echtzeit zu erledigen, werden Nutzer daran keine Freude haben. In jedem Fall sollte eine ausreichend schnelle Speicherkarte verwendet werden.
Externe Speichermedien werden besser unterstützt
Dies alles gilt nicht nur für Speicherkarten, sondern auch für externe Speichermedien, die per USB-OTG-Verfahren angeschlossen werden. Für Smartphones und Tablets ist das sicherlich kein praktikabler Weg, es ist eher für Set-Top-Boxen und Fernseher oder andere stationär betriebene Geräte gedacht.
Auch der Einsatz externer Speichermedien wurde grundlegend überarbeitet. Sie werden endlich so bedient, wie es der Anwender erwartet. Obwohl die Funktion seit über vier Jahren in Android enthalten ist, fehlte bislang eine bequeme Steuerung; das Auswerfen des Speichermediums war sehr mühsam. Beim Anschließen eines externen Speichers erscheint jetzt eine Benachrichtigung, über die der Zugriff gesteuert wird. Der Nutzer kann darüber einen Dateimanager aufrufen oder den Speicher wieder abmelden. Auch in den Speichereinstellungen findet sich jetzt ein gut erreichbarer Auswurfknopf.
Überarbeitete Speicherbelegung
Mit Android 6.0 gibt es verwirrenderweise zwei Speichereinträge in den Einstellungen. Der Menüpunkt "Speicher und USB" zeigt die Speicherbelegung im Flash-Speicher und ist unterteilt nach Apps, Bildern, Videos, Audiodateien und weiteren Daten.
Dann gibt es noch den Menüpunkt "Speicher", der über die Belegung des Arbeitsspeichers informiert. Den Hauptbildschirm ziert ein Balken mit der Speicherbelegung der letzten 3, 6, 12 oder 24 Stunden. In einem Untermenüpunkt erfährt der Nutzer den Speicherbedarf aller Apps nach den oben genannten Zeiträumen - auch hier gibt es optische Verbesserungen. Statt eines dicken Balkens neben der betreffenden App gibt es nun unterhalb der App einen schmalen Balken, der die Speicherbelegung visualisiert und dabei weniger aufdringlich ist.
Auch in den App-Einstellungen wurden weitere kleinere Modifikationen vorgenommen, sofern diese über die Speicherrubrik aufgerufen werden. Dann befindet sich die Option "Beenden Erzwingen" in einem Untermenü und ist nicht mehr auf der Übersichtsseite der App-Konfiguration zu finden. In der App-Rubrik ist der Befehl hingegen weiterhin auf der Anfangsseite der Konfiguration.
Eine weitere Neuerung ist eine Funktion in der Einstellung "Sichern und Zurücksetzen". Darüber lassen sich alle auf dem Gerät abgelegten Netzwerkeinstellungen löschen. Das betrifft die Netzwerkkonfiguration für alle WLAN-, Mobilfunk- und Bluetooth-Einstellungen. Das kann sinnvoll sein, wenn das Gerät an jemanden übergeben werden soll, ohne dass Anmeldedaten auf dem Gerät bleiben.
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Kann jemand über die Erfahrungen mit Galaxy s5 und dem Update auf android 6 berichten ?
Die Nexusgeräte sind wirklich brauchbar. Wüsste nicht, was daran schlecht sein soll. Und...
Das würde voraussetzen das ich entweder für Cloudspeicher bin oder mein DSL nicht in der...
Also ich finde das Android im diesen Sinn eigentlich ein Mist ist. Zu viele Tools oder...