Android-Oberfläche modifizieren - über eine versteckte Option
In einer ziemlich gut versteckten Option lassen sich mit Android 6.0 die Schnelleinstellungen und weitere Optionen verändern, um das Aussehen der Android-Oberfläche anzupassen. Dazu müssen die Schnelleinstellungen geöffnet und dann das Einstellungs-Icon einige Sekunden lang gedrückt werden. Mit einer Meldung wird die Aktivierung von System UI Tuner bestätigt.
Daraufhin gibt es in den Android-Einstellungen ganz am Ende der Liste einen neuen Eintrag mit der Bezeichnung "System UI Tuner". Darin finden sich einige neue Menüpunkte zur Konfiguration der Android-Oberfläche. Der Nutzer kann darüber die Schnelleinstellungen modifizieren, also die Reihenfolge verändern, Einträge löschen oder welche hinzufügen. All das kann in den Werkszustand zurückgesetzt werden, falls zu viel durcheinandergeraten ist.
Erstmals gibt es im Basis-Android eine zuschaltbare Akku-Prozentanzeige innerhalb des Symbols in der Statusleiste. Leider lässt sich die recht kleine Schrift nicht vergrößern und auch sonst kann die Anzeige nicht weiter angepasst werden. Zudem lässt sich die obere Statusleiste umfangreich konfigurieren, einzelne Icons lassen sich dauerhaft ausblenden. Wer also etwa das Bluetooth-Icon oder die Uhrzeit dort nicht mehr sehen möchte, kann sie abschalten. Damit kann die Übersicht in der Statusleiste erhöht werden.
In einem speziellen Demomodus erhält die Statusleiste Standardwerte und zeigt keine Benachrichtigungen mehr an. In diesem Modus ist der Akkuladestand immer bei 100 Prozent und auch WLAN und Mobilfunknetz zeigen maximalen Empfang. Damit können Screenshots oder Videoaufnahmen gemacht werden, ohne dass versehentlich vertrauliche Informationen preisgegeben werden.
Manchen Android-Nutzern ist all das seit langem vertraut
Die bisher aufgeführten Änderungen dürften so manchem Android-Nutzer bekannt vorkommen, etwa die Verbesserungen an der App- und Widgets-Übersicht oder die versteckten Einstellmöglichkeiten. Viele angepasste Android-Oberflächen der Hersteller von Android-Geräten bieten solche oder ähnliche Möglichkeiten bereits seit Jahren. Google zieht damit mit der Konkurrenz gleich, so dass vor allem Nexus-Kunden hier mehr Komfort erhalten. Ob diese Änderungen dann auch in die angepassten Android-Oberflächen integriert werden, ist derzeit nicht absehbar.
Überarbeitete App-Einstellungen
Ganz anders sieht es bei den folgenden Neuerungen aus, die stärker in das Grundsystem integriert sind. Umfangreich überarbeitet wurde der App-Bereich in den Android-Einstellungen. Dieser hat vor allem eine klarere Struktur erhalten und bietet allgemein erheblich mehr Einstellungen. Es gibt nur noch eine zentrale App-Liste, die bisherigen Unterrubriken wurden ersatzlos gestrichen. Zuvor konnte sich der Nutzer etwa die zusätzlich heruntergeladenen Apps ansehen. In der zentralen Liste werden standardmäßig nur die Systemprozesse ausgeblendet, die sich bei Bedarf dazuschalten lassen - dies entspricht der bisherigen Alle-Ansicht.
Sobald mindestens eine App deaktiviert wurde, gibt es zusätzliche Filtermöglichkeiten. Dann kann sich der Nutzer nur die deaktivierten, nur die aktiven oder alle Apps anzeigen lassen. Eine Auflistung aller zusätzlich installierten Apps könnte aber durchaus hilfreich sein, so mancher Nutzer dürfte sie vermissen.
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| Veränderte Widgets-Verwaltung | Viele Veränderungen an den Android-Einstellungen |










Kann jemand über die Erfahrungen mit Galaxy s5 und dem Update auf android 6 berichten ?
Die Nexusgeräte sind wirklich brauchbar. Wüsste nicht, was daran schlecht sein soll. Und...
Das würde voraussetzen das ich entweder für Cloudspeicher bin oder mein DSL nicht in der...
Also ich finde das Android im diesen Sinn eigentlich ein Mist ist. Zu viele Tools oder...