Android 6.0:Doch kein Marshmallow für erstes Nexus 7
Für eine Reihe von Nexus-Geräten hat Google Factory Images der neuen Android-Version veröffentlicht. In den kommenden Tagen wird das Marshmallow-Update auch drahtlos verteilt. Anders als von Google versprochen, wird das erste Nexus 7 aber das Update nicht erhalten.
Google verteilt Android 6.0 für Nexus-Geräte.Bild:
Screenshot Golem.de
Google wird weniger Nexus-Modelle mit Android 6.0 versorgen als zunächst versprochen. Eigentlich sollten alle Nexus-7-Modelle dabei sein, so hatte es Google anlässlich der Vorstellung von Android 6.0 angegeben, der betreffende Twitter-Feed(öffnet im neuen Fenster) bezeugt das. Allerdings wird die erste Generation des Nexus 7 das Update doch nicht erhalten, sondern nur das 2013er-Modell des Nexus 7. Derzeit stehen Factory Images(öffnet im neuen Fenster) für die Smartphones Nexus 5 und 6, die Tablets Nexus 7 (2013) und Nexus 9 sowie die Streamingbox Nexus Player bereit.
In dieser Woche werden auch die ersten Geräte das Update drahtlos erhalten, so dass die neue Version installiert werden kann, ohne dass auf dem betreffenden Gerät alle Daten gelöscht werden, wie es beim Einspielen eines Factory Images unweigerlich der Fall ist. Das Smartphone Nexus 4 und die Tablets Nexus 7 (2012) sowie Nexus 10 werden kein Android 6.0 von Google erhalten. Alle drei Geräte haben zuletzt ein Update auf Android 5.1 alias Lollipop bekommen.
Kürzlich haben HTC und Motorola erste Details zum geplanten Update auf Android 6.0 alias Marshmallow genannt. Andere Hersteller halten sich derzeit noch bedeckt. Bis Ende des Jahres sollen Besitzer eines One (M9) oder One (M8) das Update auf die neue Android-Version erhalten. Zudem ist eine Aktualisierung für die Smartphones One (E8), Desire 820 und Desire 816 geplant – aber noch ohne Termin.
Diese Motorola-Smartphones bekommen Android 6.0
Motorola hat bislang nur die Geräte genannt, für die ein Update geplant ist, Termine sind dafür nicht bekannt. Demnach bekommen das Moto G der zweiten und dritten Generation sowie das Moto X der zweiten Generation ein Marshmallow-Update. Natürlich erhalten auch die beiden Neuvorstellungen Moto X Play und Moto X Style die neue Android-Version. Das Moto E der zweiten Generation fehlt in der Liste, es ist erst im Frühjahr dieses Jahres auf den Markt gekommen.
Bild 1/49: Googles zweite Developer Preview von Android M (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/49: Am Aussehen des Android-M-Startbildschirms hat sich mit der Preview 2 nichts verändert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/49: Mit einer gut versteckten Option kann der Startbildschirm im Querformat verwendet werden.(Screenshot: Golem.de)
Bild 4/49: Seit der Preview 2 unterstützt der Android-M-Startbildschirm auch das Querformat. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/49: Benachrichtigungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/49: Schnelleinstellungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/49: Die App-Übersicht im Startbildschirm von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/49: Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/49: Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/49: Die Reihe mit den App-Platzhaltern in der App-Übersicht lässt sich in einer recht gut versteckten Option abschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/49: App-Übersicht mit abgeschalteten App-Platzhaltern (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/49: App-Übersicht im Querformat mit deaktivierter App-Platzhalter-Leiste (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/49: Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/49: Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/49: Veränderte Widgets-Übersicht in Android M (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/49: Veränderte Widgets-Übersicht in Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/49: Zwei Speicher-Rubriken in den Android-Einstellungen wirken verwirrend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/49: Links: Das Untermenü der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 wird die Anzahl der Apps mit zusätzlichen Berechtigungen angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/49: Links: Die Übersicht aller Berechtigungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 sieht der Nutzer, wie viele Apps eine Berechtigung anfordern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/49: Links: Die Detail-Ansicht der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: Die Preview 2 zeigt in der Detail-Ansicht alle angeforderten Berechtigungen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/49: In der Preview 2 werden standardmäßig nur noch die Berechtigungen der zusätzlich installierten Apps aufgelistet. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/49: Erst über ein Menü ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/49: ... lassen sich alle Apps mit der betreffenden Berechtigung anzeigen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/49: Links: Das Speicher-Menü in der Preview 1. Rechts: Das neue Speicher-Menü in der Preview 2. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/49: In dem Speicher-Untermenü kann der Verbrauch in verschiedenen Zeitfenstern angezeigt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/49: In den App-Details des Speichermenüs wurde der Befehl "Beenden erzwingen" in ein Untermenü verfrachtet. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/49: Das andere Speichermenü informiert über die Belegung des Flash-Speichers. (Screenshot: Golem.de)
Bild 28/49: App-Belegung im Flash-Speicher (Screenshot: Golem.de)
Bild 29/49: In der Preview 2 von Android M lassen sich alle Netzwerkeinstellungen zurücksetzen.(Screenshot: Golem.de)
Bild 30/49: Mobilfunkdaten-, WLAN- und Bluetooth-Konfigurationen lassen sich löschen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 31/49: Der SystemUI-Tuner muss erst in den Entwickleroptionen aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 32/49: Dann erscheint der Menüpunkt SystemUI-Tuner am Ende der Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 33/49: Über den SystemUI-Tuner lassen sich die Schnelleinstellungen konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
Bild 34/49: Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 35/49: Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 36/49: Im SystemUI-Tuner lässt sich der Akkustand in Prozent im betreffenden Statusleisten-Icon einblenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 37/49: Bei aktiviertem Demo-Modus wird die Statusleiste mit Standardwerten besetzt, unter anderem zeigt die Uhr immer 17:20. (Screenshot: Golem.de)
Bild 38/49: Ein neues Popup bei der Selektion von Texten zeigt nur noch zwei Befehle. (Screenshot: Golem.de)
Bild 39/49: Die übrigen Befehle bezüglich einer Textselektion finden sich in einem Untermenü und sind damit nicht schnell erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 40/49: Startbildschirm von Android M mit geöffnetem Benachrichtigungsbereich und mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
Bild 41/49: Startbildschirm von Android M mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
Bild 42/49: Schnelleinstellungsmenü von Android M(Screenshot: Golem.de)
Bild 43/49: Schnelleinstellungsmenü von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 44/49: In der ersten Preview gab es in den Entwickleroptionen noch einen Themes-Eintrag - der ist in der Preview 2 verschwunden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 45/49: So sah die Themes-Einstellung in der ersten Preview von Android M aus. (Screenshot: Golem.de)
Bild 46/49: Das dunkle Einstellungs-Theme aus der ersten Preview von Android M ist in der zweiten Preview nicht mehr vorhanden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 47/49: Die Task-Übersicht im Querformat in Android M - sie kennt weiterhin keinen Befehl zum Bereinigen der Liste. (Screenshot: Golem.de)
Bild 48/49: Die Task-Übersicht kann schnell unübersichtlich werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 49/49: Easter-Egg von Android M erscheint nach mehrmaligem Drücken auf die Versionsnummer in den Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Es wird aller Voraussicht nach noch einige Monate dauern, bis die ersten anderen Gerätehersteller ein Update auf Android 6.0 für ihre Smartphones und Tablets anbieten. Kunden müssen sich also wieder in Geduld üben. Das schon im Frühjahr 2015 erschienene Android 5.1 läuft derzeit gerade mal auf 5,1 Prozent der Smartphones und Tablets , die mit Android bespielt wurden.
Keine neuen Funktionen seit der zweiten Developer Preview
Vor dem Erscheinen von Android 6.0 alias Marshmallow hat Google insgesamt drei Vorabversionen des Betriebssystems veröffentlicht, die seinerzeit noch den Codenamen Android M trugen. Während die dritte Fassung von Android M keine neuen Funktionen geboten hatte, war das bei den vorherigen Versionen anders. Sowohl mit der ersten als auch der zweiten Developer Preview gab es eine Reihe von Verbesserungen. Seit der zweiten Developer Preview sind keine neuen Funktionen dazugekommen, so dass sie der finalen Version entsprechen sollte. Zudem bringt Android 6.0 eine Reihe von internen Änderungen und Verbesserungen .