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Anmelden ohne PIN und als Inkognito-Benutzer

Es gibt in Android 5 aber noch andere, wesentliche Änderungen bei der Verschlüsselung. Unter Android 4.x muss das Passwort oder die PIN nicht nur beim Systemstart eingegeben werden, sondern auch, um den Bildschirm zu entsperren. Unter Android 5 ist das trotz Verschlüsselung gar nicht mehr nötig. Beim Systemstart kann eine Eingabe wegfallen, und auch der Sperrbildschirm lässt sich dann beispielsweise ganz ohne Sicherheitseingabe deaktivieren. Dazu muss in den Einstellungen lediglich die Displaysperre deaktiviert werden. Setzt der Nutzer später doch ein neues Passwort oder eine PIN für die Displaysperre, kann er auswählen, ob deren Eingabe auch für den Systemstart nötig sein soll. Dazu muss zusätzlich noch die Option "Ein/Aus sperrt Gerät" aktiviert sein.

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In Android 5 kann die Displaysperre beispielsweise auch mit Smartlock aufgehoben werden. Damit lassen sich Android-Geräte automatisch entsperren, wenn zuvor berechtigte Bluetooth-Geräte oder NFC-Tags gekoppelt werden. Das funktioniert mit entsprechenden Smartwatches ebenso wie mit Bluetooth-Headsets. Solange solche Geräte verbunden sind, bleibt das Smartphone oder Tablet entsperrt. Alternativ können Nutzer hier eine Gesichtserkennung einrichten.

Mehrbenutzersystem mit Inkognitomodus

Wer sein Android-Tablet oder Smartphone auch anderen Benutzern zur Verfügung stellen will, ohne dass diese Zugriff auf seine persönlichen Daten bekommen, kann ab Android 5 mehrere Benutzerprofile anlegen. Neue Nutzer bekommen ein eigenes Profil mit getrennten persönlichen Daten und können eigene Apps installieren. Zusätzlich lassen sich eingeschränkte Profile anlegen. Beim Einrichten lässt sich beispielsweise festlegen, auf welche Apps dieser Nutzer zugreifen darf. Zudem gibt es den Benutzer Gast, der ähnlich funktioniert wie der Inkognito-Modus in aktuellen Browsern. Alle dort gesammelten Daten und sogar Apps, die über eine einmalige Anmeldung im Play Store zunächst installiert werden können, werden wieder gelöscht, wenn das Gastprofil gelöscht wird. Es wird über die Einstellungen unter "Nutzer" zunächst aktiviert und bleibt solange als Auswahl im Sperrbildschirm, bis es wieder gelöscht wird.

Unter Android 5 wurden im System noch weitere Funktionen hinzugefügt, die die Sicherheit des mobilen Betriebssystems erhöhen sollen. Google hat beispielsweise die aktuellen TLS-Versionen 1.1 und 1.2 samt AES-GCM für HTTPS und TLS/SSL aktiviert und wo möglich, wird Forward Secrecy verwendet. Außerdem wurden schwache Verschlüsselungsverfahren wie MD5 und 3DES deaktiviert. Um die Sicherheitsfunktion ASLR zu erweitern, müssen ausführbare Dateien mit PIE (Position-Independent Executables) erstellt werden. Dadurch lässt sich der Offset von ausführbarem Code in Binärdateien verschleiern.

 Android 5: Lollipop verschlüsselt - noch besser
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DxbAltisLife 31. Dez 2014

ABHILFE!: Super App, einfach mal ausprobieren: Google Play - Sound Controller ULTRA...

keks.de 16. Nov 2014

Wie kommst du darauf? (Vielleicht sollten wir das privat fortführen, ggf. schreibe mich...

blackout23 16. Nov 2014

Mein Galaxy Nexus is über 3 Jahre alt und hat immer noch den selben Akku. Hält 2-3 Tage...

Thaodan 16. Nov 2014

Naja vfat ist patent belastet und uralt.

Anonymer Nutzer 15. Nov 2014

Und wenn ich das richtig sehe ist auch noch kein Gerät mit einem solchen Sensor bereits...


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