Just-In-Time-Compiler fällt weg

Außerdem gibt es jetzt einen neuen Speicherbereich, den Large Object Space, in dem Anwendungen Bitmaps ablegen können. Das reduziert die Fragmentierung des Hauptspeichers und verringert so die Notwendigkeit für die Garbage Colletion.

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Zusätzlich gibt es noch eine neue Speicherverwaltung, die das alte Malloc ersetzt. Rosalloc ist unter anderem für das Multihtreading konzipiert und setzt Dateisperren bei der Speicherzuweisung deutlich feiner ein. Denn statt einen gesamten Speicherbereich zu sperren, wie noch sein Vorgänger, kann Rosalloc einzelne Objekte oder sogar nur Teile davon mit einer Sperre belegen. Einige kleinere Objekte in Threads müssen gar nicht mehr gesperrt werden.

Apps werden vorkompiliert

In der Dalvik-Engine gab es noch den Just-In-Time-Compiler, kurz JIT, der Java-Bytecode zur Laufzeit kompilierte. Das strapazierte ebenfalls die Speicherverwaltung, vor allem bei Geräten mit wenig RAM. Denn eine in Echtzeit kompilierte App muss im Arbeitsspeicher gehalten werden, solange sie läuft. Wird dort der Speicher knapp, wird die App beendet und muss später wieder neu kompiliert werden, wenn sie wieder aufgerufen wird.

Ab Lollipop soll der JIT ganz wegfallen. Stattdessen werden Anwendungen in Java bei der Installation auf den einzelnen Geräten einmalig mit dem Werkzeug Dex2oat kompiliert. Das verzögert zwar die Einrichtung, sorgt aber dafür, dass Anwendungen selbst später weniger Fest- und Arbeitsspeicher beanspruchen. Das gilt vornehmlich für 2D-Anwendungen und vor allem für Anwendungen von Google selbst, etwa die Benachrichtigungs-App oder den Play Store. Laut Google sind fast 85 Prozent aller Apps im Play Store in Java programmiert.

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Spiele oder einige Benchmark-Programme hingegen werden in C oder C++ erstellt und bereits in der dafür benötigten NDK (Native Development Kit) vorkompiliert. Sie betrifft der Wegfall der JIT ohnehin nicht.

Android 5.0 kann 64 Bit

Mit ART erhalten Apps 64-Bit-Unterstützung, sofern das SoC eines Geräts mit den entsprechenden CPU-Kernen ausgestattet ist. Die gute Nachricht für Java-Entwickler: Sie müssen ihren Code nicht umschreiben. ART ermittelt, ob ein System 32 oder 64 Bit unterstützt und kompiliert den Code entsprechend. Das gilt freilich nicht für C- oder C++-Anwendungen, sie müssen angepasst werden.

Mit der 64-Bit-Unterstützung können Anwendungen mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren. Aktuelle Geräte haben meist weniger. Das wird sich in Zukunft aber sicherlich ändern. Es gibt noch weitere Vorteile von 64 Bit. Vor allem können Anwendungen auf die entsprechenden Befehlssatzerweiterungen von Prozessoren zugreifen und so beispielsweise kryptographische Berechnungen beschleunigen. Auch Multimedia-Anwendungen profitieren von 64 Bit.

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RedaktionMahl 07. Dez 2014

Hallo guten Tag, habe ein xperia Z1 und seit dem letzten Update ist er nicht mehr zu...

Lala Satalin... 30. Nov 2014

Deshalb roote ich und "slap google right in their face" :D

Lala Satalin... 29. Nov 2014

Wie soll sie denn beschleunigen, wenn bei jedem Zugriff auf den internen...

DNAofDeath 27. Nov 2014

Da is der Anteil von NSA-Traffic, der ist Geheim, die Energie dafür ist auch geheim, wird...



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