Android 4.4 im Test:Android stärkt sich mit Kitkat
Mit dem Nexus 5 hat Google Android 4.4 vorgestellt, das in weiten Teilen den Nutzerkomfort verbessert. Die Telefon-App, Hangouts und der E-Mail-Client wurden erweitert, der neue Fotoeditor ermöglicht zudem eine umfangreiche Bildbearbeitung.
Google hat bei Android 4.4 einige Apps erweitert und den Bedienkomfort verbessert.Bild:
Nestlé
Google hat zusammen mit dem Nexus 5 die neue Android-Version 4.4 alias Kitkat vorgestellt . Sie soll mit zahlreichen Verbesserungen dem Nutzer den täglichen Umgang mit dem Smartphone erleichtern. Zudem soll Android 4.4 aufgrund von Optimierungen auch auf Geräten mit vergleichsweise wenig Arbeitsspeicher laufen.
Die erste Neuerung von Android 4.4, die dem Nexus-5-Nutzer auffallen dürfte, ist der Launcher . Google hat sowohl sein Design als auch die Benutzung verändert. Google Now spielt hier eine deutlich zentralere Rolle als bei den Vorversionen von Android, der persönliche Assistent ist jetzt fester Bestandteil des Startbildschirms.
Bild 1/21: Der Startbildschirm von Android 4.4 auf dem Nexus 5 (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/21: Google Now ist jetzt fest in den Launcher integriert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/21: Bisher will Google den Launcher aber offenbar ausschließlich für das Nexus 5 bringen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/21: Stellenweise weicht Google vom bisherigen Holo-Design ab. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/21: In den Einstellungen kann der Nutzer die Standard-SMS-App wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/21: Dies ist nötig, da die Hangouts-App jetzt auch SMS verschicken kann. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/21: In der neu gestalteten Telefon-App kann der Nutzer nach den Nummern umliegender Geschäfte suchen, ohne die App verlassen zu müssen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/21: Die Galerie-App hat jetzt einen umfangreichen Fotoeditor. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/21: Der Nutzer kann aus zahlreichen Effekten und Rahmen wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/21: Einige Effekte lassen sich auch nur lokal anwenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/21: So kann der Nutzer beispielsweise nur partiell die Helligkeit verändern. Die Stellen, auf die sich die Änderungen auswirken, werden rot eingefärbt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/21: Auch bei abgespeicherten Bildern können im Nachhinein alle Änderungen sichtbar gemacht und verändert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/21: In den Einstellungen ist es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen Launchern zu wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/21: Mit Android 4.4 können Geräte mit NFC-Chip besser für drahtlose Bezahlung genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/21: In den Entwicklereinstellungen kann der Nutzer die neue experimentelle Android Runtime (ART) einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/21: Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/21: Leider funktioniert das nicht mit Amazons Kindle-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/21: Den Standard-E-Mail-Client hat Google komplett neu gestaltet. Er erinnert jetzt stark an die Gmail-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/21: Wie bei der Gmail-App können E-Mails jetzt mit einer Wischgeste gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/21: Nach dem Löschvorgang kann die E-Mail auch wiederhergestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/21: Möchte der Nutzer beispielsweise einen Anhang verschicken, kann er jetzt direkt über das Auswahlmenü auf sein Google-Drive-Konto zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
Scrollt der Nutzer die Startbildschirme bis ganz nach links durch, findet sich die Google-Now-App. Wie gewohnt werden dem Nutzer hier Informationen zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, ÖPNV-Verbindungen, Details zur Verkehrslage und mehr angezeigt. Künftig sollen weitere Funktionen hinzukommen.
Google Now kann weiterhin auch aufgerufen werden, indem der Nutzer die Home-Taste drückt und nach oben wischt. So muss er nicht immer den ganzen Startbildschirm durchscrollen.
Abweichung vom bisherigen Holo-Design
Auch das Design des Launchers ist in einigen Punkten verändert worden. Die Benachrichtigungsleiste ist jetzt transparent, während eine App läuft, wird sie wie bei den Vorgängerversionen von Android schwarz. Drückt der Nutzer lange auf den Startbildschirm, öffnet sich das neu gestaltete Widget- und Hintergrundbildmenü. Hier weicht Google zwar von seinem Holo-Design ab, das Ergebnis sieht jedoch sehr gut aus.
Launcher nur für das Nexus 5
Wenig intuitiv hat Google das Hinzufügen neuer Seiten zum Startbildschirm gelöst. Um eine weitere Seite hinzuzufügen, muss eine App oder ein Widget auf den Startbildschirm gezogen und in die obere rechte Ecke gehalten werden. Dann öffnet sich eine neue Seite, auf der die App oder das Widget platziert werden kann.
Bild 1/21: Der Startbildschirm von Android 4.4 auf dem Nexus 5 (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/21: Google Now ist jetzt fest in den Launcher integriert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/21: Bisher will Google den Launcher aber offenbar ausschließlich für das Nexus 5 bringen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/21: Stellenweise weicht Google vom bisherigen Holo-Design ab. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/21: In den Einstellungen kann der Nutzer die Standard-SMS-App wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/21: Dies ist nötig, da die Hangouts-App jetzt auch SMS verschicken kann. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/21: In der neu gestalteten Telefon-App kann der Nutzer nach den Nummern umliegender Geschäfte suchen, ohne die App verlassen zu müssen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/21: Die Galerie-App hat jetzt einen umfangreichen Fotoeditor. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/21: Der Nutzer kann aus zahlreichen Effekten und Rahmen wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/21: Einige Effekte lassen sich auch nur lokal anwenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/21: So kann der Nutzer beispielsweise nur partiell die Helligkeit verändern. Die Stellen, auf die sich die Änderungen auswirken, werden rot eingefärbt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/21: Auch bei abgespeicherten Bildern können im Nachhinein alle Änderungen sichtbar gemacht und verändert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/21: In den Einstellungen ist es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen Launchern zu wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/21: Mit Android 4.4 können Geräte mit NFC-Chip besser für drahtlose Bezahlung genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/21: In den Entwicklereinstellungen kann der Nutzer die neue experimentelle Android Runtime (ART) einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/21: Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/21: Leider funktioniert das nicht mit Amazons Kindle-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/21: Den Standard-E-Mail-Client hat Google komplett neu gestaltet. Er erinnert jetzt stark an die Gmail-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/21: Wie bei der Gmail-App können E-Mails jetzt mit einer Wischgeste gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/21: Nach dem Löschvorgang kann die E-Mail auch wiederhergestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/21: Möchte der Nutzer beispielsweise einen Anhang verschicken, kann er jetzt direkt über das Auswahlmenü auf sein Google-Drive-Konto zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
In einem Gespräch mit The Verge(öffnet im neuen Fenster) hat Google erklärt, dass der neue Launcher zunächst nur auf dem Nexus 5 installiert sein soll. Allerdings hält sich das Unternehmen die Option offen, den Launcher später auch auf das Nexus 4 und in den Play Store zu bringen.
Zwischen dem vorinstallierten Launcher und alternativen Benutzeroberflächen können Anwender jetzt bequem wechseln: In einem eigenen Menüpunkt in den Einstellungen werden die einzelnen installierten Launcher einfach ausgewählt. Bisher kann ein einmal festgelegter Launcher nur gewechselt werden, indem die Programmberechtigungen gelöscht werden.
Systemweite Sprachsuche
Google hat außerdem die Sprachsuche ausgeweitet. Mit dem Sprachkommando "Ok Google" kann der Nutzer sie nun systemweit starten. Ist das Nexus 5 im Standby-Modus, reagiert es allerdings nicht auf den Befehl.
Der Nutzer kann wie vorher eine Reihe von Aktionen durch Sprachbefehle steuern, beispielsweise eine Suche starten oder eine Textnachricht verfassen und abschicken. Die Spracherkennung funktioniert auch unter Android 4.4 hervorragend, unsere Eingaben werden zuverlässig erkannt.
Bisher nur auf Englisch verfügbar
Ärgerlich ist jedoch, dass der Aufruf mit "Ok Google" bislang nur unterstützt wird, wenn die Systemsprache auf Englisch gestellt ist. Dementsprechend muss der Nutzer dann die Befehle auf Englisch einsprechen. Ist die Systemsprache auf Deutsch eingestellt, funktionieren Sprachbefehle in Google Now wie gehabt, nachdem der Nutzer die Sprachsuchtaste gedrückt hat.
Umfangreicher Fotoeditor vorinstalliert
Google hat Android 4.4 mit einem umfangreichen Fotoeditor ausgestattet. Dieser ist über die Galerie-App aufrufbar, jedoch nicht über Googles neue Fotos-App. Hauptunterschied dieser beiden sehr ähnlichen Bildbetrachter ist, dass die Fotos-App eine bessere Verwaltung der Google-Plus-Ordner sowie deren Autoverbesserung bietet.
Bild 1/21: Der Startbildschirm von Android 4.4 auf dem Nexus 5 (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/21: Google Now ist jetzt fest in den Launcher integriert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/21: Bisher will Google den Launcher aber offenbar ausschließlich für das Nexus 5 bringen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/21: Stellenweise weicht Google vom bisherigen Holo-Design ab. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/21: In den Einstellungen kann der Nutzer die Standard-SMS-App wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/21: Dies ist nötig, da die Hangouts-App jetzt auch SMS verschicken kann. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/21: In der neu gestalteten Telefon-App kann der Nutzer nach den Nummern umliegender Geschäfte suchen, ohne die App verlassen zu müssen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/21: Die Galerie-App hat jetzt einen umfangreichen Fotoeditor. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/21: Der Nutzer kann aus zahlreichen Effekten und Rahmen wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/21: Einige Effekte lassen sich auch nur lokal anwenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/21: So kann der Nutzer beispielsweise nur partiell die Helligkeit verändern. Die Stellen, auf die sich die Änderungen auswirken, werden rot eingefärbt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/21: Auch bei abgespeicherten Bildern können im Nachhinein alle Änderungen sichtbar gemacht und verändert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/21: In den Einstellungen ist es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen Launchern zu wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/21: Mit Android 4.4 können Geräte mit NFC-Chip besser für drahtlose Bezahlung genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/21: In den Entwicklereinstellungen kann der Nutzer die neue experimentelle Android Runtime (ART) einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/21: Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/21: Leider funktioniert das nicht mit Amazons Kindle-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/21: Den Standard-E-Mail-Client hat Google komplett neu gestaltet. Er erinnert jetzt stark an die Gmail-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/21: Wie bei der Gmail-App können E-Mails jetzt mit einer Wischgeste gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/21: Nach dem Löschvorgang kann die E-Mail auch wiederhergestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/21: Möchte der Nutzer beispielsweise einen Anhang verschicken, kann er jetzt direkt über das Auswahlmenü auf sein Google-Drive-Konto zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
Der über die Galerie erreichbare Editor bietet deutlich mehr Bearbeitungsmöglichkeiten als sein Gegenstück in der Fotos-App. Insbesondere die Möglichkeit, Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Weiteres punktuell oder im Verlauf zu verändern, gibt dem Nutzer größere Kontrolle über das Endergebnis.
Spot-Funktion für gezielte Verbesserungen
So ist es beispielsweise möglich, dunkle Bildteile aufzuhellen, ohne die korrekt belichteten Stellen heller zu machen. Die Spot-Funktion zeigt dabei noch vor Anwendung des Effekts durch eine Rotfärbung an, auf welche Bildteile sich der Effekt erstrecken wird. Streicht der Nutzer über das Foto, wird ihm ein Vorher-nachher-Vergleich angezeigt.
Zu den punktuell anwendbaren Effekten gibt es noch eine Reihe von Verbesserungen, die sich auf das komplette Bild auswirken. Dazu zählen unter anderem eine Schattenaufhellung, ein Vignettierungseffekt, eine Kontrastverbesserung und eine automatische Farbverbesserung. Auch hier kann der Nutzer vor dem Speichern mit einer Wischgeste überprüfen, wie der Effekt letztlich aussieht.
Fertig bearbeitete Bilder können entweder als Kopie exportiert oder über das Original gespeichert werden. Exportiert der Nutzer das Bild, kann er die Größe und die JPEG-Komprimierung einstellen. Hier wird allerdings nicht die Filter-Historie gespeichert, die sich der Editor jedoch beim Überschreiben des Originals merkt. Dann können im Nachhinein alle Änderungen nachvollzogen und rückgängig gemacht werden, das ursprüngliche Bild bleibt erhalten.
Verbesserte Telefon-App – auf Englisch
Google hat bei Android 4.4 weitere Apps verbessert und erweitert. Die Telefon-App durchsucht jetzt nicht nur die lokalen und bei Google gespeicherten Kontakte, sondern auch Telefonnummern von Geschäften in der Nähe. Dazu muss der Nutzer nur ein Suchwort in der Telefon-App eingeben, wie beispielsweise "Pizza". Sofort werden umliegende Pizzerien angezeigt. Wie die systemweite Sprachsuche funktioniert aber auch das nur, wenn die Systemsprache auf Englisch eingestellt ist.
Die Hangouts-App kombiniert jetzt Video- und Text-Hangouts mit SMS-Nachrichten. Bevor der Nutzer mit der App SMS verschicken kann, muss er allerdings seine Telefonnummer mit seinem Google-Konto verbinden. Während unseres Tests ist uns aufgefallen, dass nach dem Zurücksetzen des Smartphones und der Neueinrichtung der Hangouts-App unsere SMS-Nachrichten wieder im Nachrichteneingang vorhanden waren. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Google ausgehende SMS auf einem Server zwischenspeichert.
Standard-E-Mail-Client im Design der Gmail-App
Das Design des E-Mail-Clients von Android hat Google an das der Gmail-App angepasst. Auf den ersten Blick sind die beiden Apps jetzt kaum noch zu unterscheiden. Der E-Mail-Client hat zudem die Bedienungsfunktionen der Gmail-App übernommen: E-Mails können jetzt auch hier mit einer Wischgeste gelöscht werden, auch direkt aus der Benachrichtigungsleiste.
Flotte Bedienung
Generell fällt bei der Benutzung von Android 4.4 auf dem Nexus 5 auf, dass Programme sehr schnell starten und das Gerät deutlich besser reagiert als der Vorgänger Nexus 4 mit Android 4.3. Inwieweit diese Schnelligkeit an der neuen Android-Version liegt, muss Kitkat zeigen, wenn es auf mit dem Nexus 4 vergleichbaren Geräten läuft. Die RAM-Optimierung von Android 4.4, die es ermöglichen soll, dass das Betriebssystem auch auf schwächerer Hardware gut funktioniert, könnte eine Ursache für die höhere Geschwindigkeit von Kitkat sein.
Bild 1/21: Der Startbildschirm von Android 4.4 auf dem Nexus 5 (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/21: Google Now ist jetzt fest in den Launcher integriert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/21: Bisher will Google den Launcher aber offenbar ausschließlich für das Nexus 5 bringen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/21: Stellenweise weicht Google vom bisherigen Holo-Design ab. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/21: In den Einstellungen kann der Nutzer die Standard-SMS-App wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/21: Dies ist nötig, da die Hangouts-App jetzt auch SMS verschicken kann. (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/21: In der neu gestalteten Telefon-App kann der Nutzer nach den Nummern umliegender Geschäfte suchen, ohne die App verlassen zu müssen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/21: Die Galerie-App hat jetzt einen umfangreichen Fotoeditor. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/21: Der Nutzer kann aus zahlreichen Effekten und Rahmen wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/21: Einige Effekte lassen sich auch nur lokal anwenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/21: So kann der Nutzer beispielsweise nur partiell die Helligkeit verändern. Die Stellen, auf die sich die Änderungen auswirken, werden rot eingefärbt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/21: Auch bei abgespeicherten Bildern können im Nachhinein alle Änderungen sichtbar gemacht und verändert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/21: In den Einstellungen ist es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen Launchern zu wählen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/21: Mit Android 4.4 können Geräte mit NFC-Chip besser für drahtlose Bezahlung genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/21: In den Entwicklereinstellungen kann der Nutzer die neue experimentelle Android Runtime (ART) einstellen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/21: Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/21: Leider funktioniert das nicht mit Amazons Kindle-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/21: Den Standard-E-Mail-Client hat Google komplett neu gestaltet. Er erinnert jetzt stark an die Gmail-App. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/21: Wie bei der Gmail-App können E-Mails jetzt mit einer Wischgeste gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/21: Nach dem Löschvorgang kann die E-Mail auch wiederhergestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/21: Möchte der Nutzer beispielsweise einen Anhang verschicken, kann er jetzt direkt über das Auswahlmenü auf sein Google-Drive-Konto zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
Praktisch ist, dass die Navigationsleiste am unteren Ende des Bildschirms jetzt komplett verschwindet, wenn der Nutzer ein Buch liest. Dies funktioniert allerdings nur bei Googles eigener Buch-App Play Books, bei Amazons Kindle-App oder der Zeitschriften-App Zinio werden die Navigationsschaltflächen weiterhin nur ausgeblendet, ohne dass die Leiste komplett verschwindet. Hier könnte ein Update der betreffenden Apps einmal eine Änderung bringen.
Neue Android Runtime
Mit Android 4.4 führt Google die neue Virtual Machine ART (Android Runtime) ein. Verglichen mit der aktuellen Dalvik Runtime soll sie aufgrund einer anderen Kompilierung zu schnelleren Programmstarts führen. In den Entwickleroptionen von Android, die durch siebenmaliges Drücken des Build-Nummer-Eintrags in den Systemeinstellungen aktiviert werden, kann der Nutzer die Runtime von Dalvik auf ART umstellen. Google weist allerdings darauf hin(öffnet im neuen Fenster) , dass ART nur für Entwickler gedacht ist und Dalvik die Standard-Runtime bleiben sollte. Ansonsten könnten Android-Funktionen und Apps von Drittanbietern nicht mehr funktionieren.
Beim Versenden oder Teilen von Dokumenten können Nutzer im Auswahlmenü direkt auf ihr Google-Drive-Konto zugreifen. Das kann beispielsweise beim E-Mail-Versand nützlich sein. Auch die Möglichkeit, das Nexus 5 dank Android 4.4 als NFC-Zahlungsmedium zu nutzen, könnte in Zukunft wichtig werden.
Fazit
Google ist mit Android 4.4 ein für den Nutzer sichtbarerer Versionssprung gelungen als mit der Vorgängerversion 4.3. Die Änderungen der Optik und des Nutzungskomforts sind gut gelungen, besonders der Launcher und die Bildbearbeitungssoftware haben uns gefallen.
Auf dem Nexus 5 läuft Android 4.4 schnell und flüssig, auch bei mehreren offenen Apps konnten wir keine Ruckler feststellen. Ob die neue Android-Version das auch auf schwächeren Geräten schafft, bleibt abzuwarten.
Für den Nutzer bietet Kitkat mehr Neues, als nach den weniger sichtbaren Änderungen beim Sprung auf Android 4.3 zu erwarten war – schließlich ist Kitkat noch nicht Android 5.0. Der Mehrwert für den Nutzer ist groß, es bleibt zu hoffen, dass Android 4.4 schnell den Sprung auf Smartphones anderer Hersteller schafft.