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Generell fällt bei der Benutzung von Android 4.4 auf dem Nexus 5 auf, dass Programme sehr schnell starten und das Gerät deutlich besser reagiert als der Vorgänger Nexus 4 mit Android 4.3. Inwieweit diese Schnelligkeit an der neuen Android-Version liegt, muss Kitkat zeigen, wenn es auf mit dem Nexus 4 vergleichbaren Geräten läuft. Die RAM-Optimierung von Android 4.4, die es ermöglichen soll, dass das Betriebssystem auch auf schwächerer Hardware gut funktioniert, könnte eine Ursache für die höhere Geschwindigkeit von Kitkat sein.

  • Der Startbildschirm von Android 4.4 auf dem Nexus 5 (Screenshot: Golem.de)
  • Google Now ist jetzt fest in den Launcher integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Bisher will Google den Launcher aber offenbar ausschließlich für das Nexus 5 bringen. (Screenshot: Golem.de)
  • Stellenweise weicht Google vom bisherigen Holo-Design ab. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen kann der Nutzer die Standard-SMS-App wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dies ist nötig, da die Hangouts-App jetzt auch SMS verschicken kann. (Screenshot: Golem.de)
  • In der neu gestalteten Telefon-App kann der Nutzer nach den Nummern umliegender Geschäfte suchen, ohne die App verlassen zu müssen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Galerie-App hat jetzt einen umfangreichen Fotoeditor. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann aus zahlreichen Effekten und Rahmen wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Effekte lassen sich auch nur lokal anwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • So kann der Nutzer beispielsweise nur partiell die Helligkeit verändern. Die Stellen, auf die sich die Änderungen auswirken, werden rot eingefärbt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch bei abgespeicherten Bildern können im Nachhinein alle Änderungen sichtbar gemacht und verändert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen ist es jetzt möglich, einfach zwischen verschiedenen Launchern zu wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Android 4.4 können Geräte mit NFC-Chip besser für drahtlose Bezahlung genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Entwicklereinstellungen kann der Nutzer die neue experimentelle Android Runtime (ART) einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
  • Leider funktioniert das nicht mit Amazons Kindle-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Standard-E-Mail-Client hat Google komplett neu gestaltet. Er erinnert jetzt stark an die Gmail-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie bei der Gmail-App können E-Mails jetzt mit einer Wischgeste gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Löschvorgang kann die E-Mail auch wiederhergestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Möchte der Nutzer beispielsweise einen Anhang verschicken, kann er jetzt direkt über das Auswahlmenü auf sein Google-Drive-Konto zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
Liest der Nutzer ein Buch mit Play Books, verschwindet jetzt die Navigationsleiste komplett. (Screenshot: Golem.de)
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Praktisch ist, dass die Navigationsleiste am unteren Ende des Bildschirms jetzt komplett verschwindet, wenn der Nutzer ein Buch liest. Dies funktioniert allerdings nur bei Googles eigener Buch-App Play Books, bei Amazons Kindle-App oder der Zeitschriften-App Zinio werden die Navigationsschaltflächen weiterhin nur ausgeblendet, ohne dass die Leiste komplett verschwindet. Hier könnte ein Update der betreffenden Apps einmal eine Änderung bringen.

Neue Android Runtime

Mit Android 4.4 führt Google die neue Virtual Machine ART (Android Runtime) ein. Verglichen mit der aktuellen Dalvik Runtime soll sie aufgrund einer anderen Kompilierung zu schnelleren Programmstarts führen. In den Entwickleroptionen von Android, die durch siebenmaliges Drücken des Build-Nummer-Eintrags in den Systemeinstellungen aktiviert werden, kann der Nutzer die Runtime von Dalvik auf ART umstellen. Google weist allerdings darauf hin, dass ART nur für Entwickler gedacht ist und Dalvik die Standard-Runtime bleiben sollte. Ansonsten könnten Android-Funktionen und Apps von Drittanbietern nicht mehr funktionieren.

Beim Versenden oder Teilen von Dokumenten können Nutzer im Auswahlmenü direkt auf ihr Google-Drive-Konto zugreifen. Das kann beispielsweise beim E-Mail-Versand nützlich sein. Auch die Möglichkeit, das Nexus 5 dank Android 4.4 als NFC-Zahlungsmedium zu nutzen, könnte in Zukunft wichtig werden.

Fazit

Google ist mit Android 4.4 ein für den Nutzer sichtbarerer Versionssprung gelungen als mit der Vorgängerversion 4.3. Die Änderungen der Optik und des Nutzungskomforts sind gut gelungen, besonders der Launcher und die Bildbearbeitungssoftware haben uns gefallen.

Auf dem Nexus 5 läuft Android 4.4 schnell und flüssig, auch bei mehreren offenen Apps konnten wir keine Ruckler feststellen. Ob die neue Android-Version das auch auf schwächeren Geräten schafft, bleibt abzuwarten.

Für den Nutzer bietet Kitkat mehr Neues, als nach den weniger sichtbaren Änderungen beim Sprung auf Android 4.3 zu erwarten war - schließlich ist Kitkat noch nicht Android 5.0. Der Mehrwert für den Nutzer ist groß, es bleibt zu hoffen, dass Android 4.4 schnell den Sprung auf Smartphones anderer Hersteller schafft.

 Umfangreicher Fotoeditor vorinstalliert
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minomann 13. Aug 2018

https://www.android-recovery.de/geloeschte-nachrichten-wiederherstellen-android.html

Johannesgutmann 30. Nov 2017

Moin, Tatsächlich finde ich SMS bei Google speichern keine gute idee, weil ich immer das...

Ajftw_Ani 04. Jan 2014

Also ich hoffe darauf, dass das JOLLA mit Sailfish da besser is... Und dass da auch...

Ajftw_Ani 04. Jan 2014

Also ich hab das Samsung Galaxy Fit (Single-Core, seehr wenig Ram) und bei mir läuft...

SoniX 11. Nov 2013

Ich kann den Gedanken dahinter schon verstehen. Allerdings scheint es nicht so wirklich...


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