Abo
  • Services:
Anzeige
Das Maskottchen der neuen Android-Version 4.4 alias Kitkat
Das Maskottchen der neuen Android-Version 4.4 alias Kitkat (Bild: Google)

Optimierung für schwächere Android-Geräte

Anzeige

Google hat an Android 4.4 eine Reihe von Optimierungen vorgenommen, damit das System auch flüssig auf Geräten mit nur 512 MByte Arbeitsspeicher läuft. So das Versprechen von Google. Dafür wurde der Speicherbedarf verschiedener Android-Bestandteile verringert. Auch einige Google-Apps wie Youtube und Chrome wurden entsprechend optimiert. Insgesamt wurde damit der Speicherbedarf von Android entsprechend verkleinert.

  • Logo von Android 4.4 alias Kitkat (Bild: Google)
  • Die neue Hangout-App beinhaltet jetzt auch SMS- und MMS-Nachrichten. (Bild: Google)
  • Eine Cloud-Printing-Funktion ist jetzt Bestandteil des Betriebssystems. (Bild: Google)
  • Liest der Nutzer ein Buch oder schaut einen Film, verschwinden die Navigationsknöpfe jetzt komplett. (Bild: Google)
  • Über die Telefon-App können jetzt auch Nummern nahe gelegener Geschäfte durchsucht werden. Zudem werden die Kontakte nach der Häufigkeit ihrer Nutzung geordnet. (Bild: Google)
  • Die neu gestaltete Quickoffice-App (Bild: Google)
Eine Cloud-Printing-Funktion ist jetzt Bestandteil des Betriebssystems. (Bild: Google)

Mit diesem Schritt will Google erreichen, dass neue Android-Smartphones für wenig Geld auf den Markt kommen können. Mehr Menschen sollen damit in der Lage sein, sich ein Android-Smartphone leisten zu können. Bisher war es laut Google so, dass Einsteigergeräte nicht mit einer aktuellen Android-Version erschienen, weil deren Speicherbedarf zu groß war.

Android 4.3 nur auf 1,5 Prozent der Geräte

Google geht in seiner Ankündigung zu Android 4.4 nicht darauf ein, ob damit auch die starke Fragmentierung von Android vermindert werden soll. Anfang des Monats liefen über 98 Prozent der Android-Geräte mit einer veralteten Version, nur auf 1,5 Prozent der im Einsatz befindlichen Geräte war Android 4.3 installiert. Und 51,4 Prozent der Android-Geräte haben nicht einmal eine der drei Jelly-Bean-Versionen.

Um die Fragmentierung von Android zu verringern, müsste Google die Gerätehersteller dazu bringen, das nötige Update auch zu entwickeln und vor allem schneller als bisher bereitzustellen. Die Hersteller müssten also Entwicklungskapazitäten für vergleichsweise alte Geräte zur Verfügung stellen, damit diese das Update auf Android 4.4 erhalten. Mit Android 2.3 alias Gingerbread laufen noch fast 30 Prozent der genutzten Geräte.

Bisher war es so, dass manches Gerät kein Update erhalten hat, obwohl es leistungsfähig genug ist. Denn eine aktuelle Version etwa von Cyanogenmod läuft ohne Probleme darauf. Die Hersteller haben also wohl einfach kein Interesse, ein Update dafür bereitzustellen.

Infrarotsender, Cloud-Printing und erweiterte Sensorenunterstützung

Zu den weiteren Neuerungen gehören, wie im Vorfeld vermutet, die Android-interne Unterstützung von Infrarotsendern und eine bessere Unterstützung von Zahlungen mit der Drahtlostechnik NFC. Die NFC-Daten werden dabei entweder auf dem Gerät oder in der Cloud gespeichert. Zudem soll ein schnelleres Multitasking möglich sein. Auch Cloud-Printing ist jetzt Bestandteil von Android: Über die eingebaute Funktion können alle internetfähigen Drucker erreicht werden, die mit Google Cloud Print und HP ePrint verbunden sind und deren Hersteller Apps im Play Store anbieten.

Auch die ebenfalls im Vorfeld angesprochene neue Unterstützung von Sensoren wie Schrittzähler und Schritterkenner ist realisiert worden. Damit eignet sich Android 4.4 auch für neue Geräte wie Smartwatches.

Kein Android 4.4 für Galaxy Nexus, Nexus S und Nexus One

Ab wann die neue Android-Version verteilt wird, hat Google offen gelassen. Demnächst werden das Nexus 4, das Nexus 7 und das Nexus 10 das Update erhalten. Demnach wird es definitiv kein Update für das Galaxy Nexus, das Nexus S oder gar das Nexus One geben. Obwohl sich Google rühmt, dass die neue Version auch auf Geräten mit weniger Arbeitsspeicher gut laufe, wird es für die alten Nexus-Modelle nicht kommen. Google begründet das damit, dass die Nexus-Geräte eine maximale Support-Zeit von 18 Monaten hätten und diese 1,5 Jahre längst verstrichen seien. Dieser 18-Monatszyklus sei auch bei anderen Herstellern üblich, schreibt Google, ohne dies näher zu spezifizieren.

 Android 4.4: Google macht das Smartphone smarter

eye home zur Startseite
Netspy 04. Nov 2013

Selbsthilfegruppe? SCNR und ist wirklich nicht so gemeint.

David64Bit 04. Nov 2013

ASUS hat aber den Bootloader nicht so beschissen gesichert, wie Motorola. Bei ASUS...

kendon 04. Nov 2013

wär interessant den mal zu lesen. was ich behaupte: samsung hat das nicht erläutert...

tk (Golem.de) 04. Nov 2013

Das stimmt natürlich, danke für den Hinweis!

UP87 04. Nov 2013

Und um noch einmal zur ursprünglichen Frage zurückzukommen... Der Chip im Galaxy Nexus...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. MICHELFELDER Gruppe über Baumann Unternehmensberatung AG, Raum Schramberg
  4. über Baumann Unternehmensberatung AG, Ingolstadt, München, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Corsair Carbide 400C 74,90€, Roccat Tyon Maus 76,99€)
  2. 59,00€
  3. 219,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Hate Speech

    Facebook wehrt sich gegen Gesetz gegen Hass im Netz

  2. Blackberry

    Qualcomm muss fast 1 Milliarde US-Dollar zurückzahlen

  3. Surface Ergonomische Tastatur im Test

    Eins werden mit Microsofts Tastatur

  4. Russischer Milliardär

    Nonstop-Weltumrundung mit Solarflugzeug geplant

  5. BMW Motorrad Concept Link

    Auch BMW plant Elektromotorrad

  6. Solar Roof

    Teslas Sonnendachziegel bis Ende 2018 ausverkauft

  7. Cortex-A75

    ARM bringt CPU-Kern für Windows-10-Geräte

  8. Cortex-A55

    ARMs neuer kleiner Lieblingskern

  9. Mali-G72

    ARMs Grafikeinheit für Deep-Learning-Smartphones

  10. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Wemo Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge
  2. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  3. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  1. Beweisen muss man das nicht unbedingt

    Sharra | 09:58

  2. Re: Akkuproblem noch viel schlimmer als bei PKW!

    Niaxa | 09:57

  3. Re: 1995 hat angerufen

    superdachs | 09:57

  4. Re: 20kW Leistung... was ein Witz sowas überhaupt...

    Berner Rösti | 09:55

  5. Re: Erster!!!

    Andre S | 09:53


  1. 09:53

  2. 09:12

  3. 09:10

  4. 08:57

  5. 08:08

  6. 07:46

  7. 06:00

  8. 06:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel