Android 4.1: Updates sollen schneller als bisher auf die Geräte kommen
Google will das Update-Dilemma der Android-Plattform beseitigen oder zumindest die Auswirkungen davon verringern. Damit beginnt Google mit dem kommenden Android 4.1 alias Jelly Bean, berichtet unter anderem Android-and-me(öffnet im neuen Fenster) . Nach Aussage von Google haben einige Hardwarehersteller bereits seit einigen Monaten ein Platform Development Kit (PDK) auf Basis von Android 4.1 erhalten, um ihre Geräte an die kommende Android-Version anzupassen.
Seit wann Gerätehersteller Zugriff auf das Android-4.1-PDK haben, ist nicht genau bekannt. Auch hält sich Google bedeckt, welche Gerätehersteller das PDK vor der Veröffentlichung von Android 4.1 erhalten haben. Künftig will Google das PDK rund zwei bis drei Monate vor der offiziellen Ankündigung einer neuen Android-Version an Hardwarepartner geben, erklärte Hugo Barra, der bei Google für das Produktmanagement im Android-Bereich zuständig ist. In dieser Zeit sollen Hersteller ihre Geräte zumindest zum Teil bereits an eine Android-Version anpassen können.
Nur wenige Geräte laufen mit Android 4.0.x
Damit will Google erreichen, dass Android-Updates schneller als bisher für die Smartphones und Tablets der Kunden zur Verfügung stehen. Acht Monate nach der Vorstellung von Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich lief diese Version gerade mal auf 7,1 Prozent der am Markt befindlichen Geräte . Die Mehrzahl der Android-Geräte läuft derzeit mit Android 2.3.x alias Gingerbread, sie kamen vor einem Monat auf einen Anteil von 65 Prozent.
Obwohl einige Gerätehersteller das PDK für Android 4.1 bereits erhalten haben, hat noch kein Smartphone- oder Tablethersteller verkündet, welche Geräte wann ein Update erhalten werden. Einzige Ausnahme sind die Nexus-Modelle und das US-Modell des Xoom, die das Update direkt von Google erhalten. Noch immer stehen viele angekündigte Android-4-Updates aus.



