Abo
  • Services:

Android: 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt

Google hat 32 infizierte Android-Apps im Play Store gelöscht. Das Sicherheitsunternehmen Lookout hatte die schadhaften Programme entdeckt und damit eine neue Malware-Familie namens Bad News aufgespürt.

Artikel veröffentlicht am ,
Schadsoftware aus dem Play Store entfernt
Schadsoftware aus dem Play Store entfernt (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

In Googles Play Store ist in den vergangenen Tagen Schadsoftware verteilt worden, die vergleichsweise gut vor einer Entdeckung getarnt war. Bemerkt wurden die infizierten Apps von dem Sicherheitsunternehmen Lookout. Dabei handelt es sich laut Lookout um eine neue Malware-Familie, die den Titel Bad News trägt.

Stellenmarkt
  1. STUTE Logistics (AG & Co.) KG, Bremen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Bad News tarnt sich demnach als Anzeigennetzwerk, das Programmanbietern die Möglichkeit gibt, die Entwicklung ihrer Apps zu finanzieren. Im Unterschied zu aggressiven Anzeigennetzwerken zeigt Bad News aber nicht nur Werbung in der Benachrichtigungsleiste an, sondern auch fingierte News-Updates und Installationsaufforderungen für Apps. Um den Nutzer zur Zustimmung zu einer Installation zu bewegen, tarnt sich Bad News beispielsweise als Skype-Update.

Google hat bereits reagiert und fünf Entwicklerkonten gesperrt und die 32 schadhaften Apps aus dem Play Store verbannt. Der Vorfall wird noch untersucht. Bisher ist noch nicht klar, ob die betreffenden App-Entwickler ebenfalls getäuscht wurden und davon ausgingen, dass sie ein legitimes Anzeigennetzwerk in ihre Apps integrierten. Es ist auch denkbar, dass die betreffenden Apps nur mit dem Ziel entwickelt wurden, die Schadsoftware zu verbreiten.

Schadroutinen fielen zunächst nicht auf

Weil die Malware über einen Server gesteuert wird, wurde sie lange nicht entdeckt. Denn bei einer ersten Sicherheitsüberprüfung zeigten die Apps keine Auffälligkeiten. Erst nach einer zeitlichen Verzögerung wurden die Schadroutinen innerhalb der Apps aktiviert.

Gesteuert wurden die Apps über drei Command-and-Control-Server, die sich in Deutschland, der Ukraine und Russland befinden. Derzeit werden die betreffenden Server nach und nach abgeschaltet. Die Mehrzahl der schadhaften Apps waren in russischer Sprache und richtete sich nicht an Nutzer in Deutschland. Dennoch haben sich die infizierten Apps vergleichsweise stark verbreitet. Lookout empfiehlt, das Installieren von Apps jenseits des Play Store in den Android-Einstellungen abzuschalten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

g0r3 22. Apr 2013

... 90 Prozent der Android-"Malware" scheint einfach nur Adware zu sein scheint. Und wenn...

posix 22. Apr 2013

"Sollte" das ist genau der Punkt. Wieviele würden einfach klicken wenn sie in soeiner...

posix 22. Apr 2013

Es geht hier um Cent Beträge, selbst die 0,89¤/Jahr für Whatsapp sind ein Witz, im...

Dicker Bub 22. Apr 2013

Danke!

fratze123 22. Apr 2013

Da ist ja offensichtlich vom Entwickler direkt der Schadcode eingebaut worden. Mit Viren...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
  2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

    •  /