Android 12 angeschaut: Alles schön macht die 12

Android 12s Material You bringt ein neues Oberflächendesign - einige Funktionen sind aber in der ersten Beta noch nicht verfügbar.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
Google hat die erste offizielle Betaversion von Android 12 veröffentlicht.
Google hat die erste offizielle Betaversion von Android 12 veröffentlicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google hat auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz I/O die erste öffentliche Beta von Android 12 präsentiert und damit die neue Designsprache Material You eingeführt. Material You soll - anders als das bisherige Material Design - wesentlich stärker konfigurierbar und besser ablesbar sein.

Inhalt:
  1. Android 12 angeschaut: Alles schön macht die 12
  2. Neue Designs mit umfassenden Einstellungsmöglichkeiten

Die Beta von Android 12 wurde für zahlreiche Pixel-Modelle vorgestellt sowie für Smartphones weiterer Hersteller - bei einigen ist es bei der Installation zu Problemen gekommen. Wir haben uns Android 12 auf einem Pixel 4a 5G installiert und uns die Neuerungen angesehen. Dabei zeigte sich, dass ein paar spannende Funktionen erst noch kommen werden.

Die Installation auf dem Pixel 4a 5G ist denkbar einfach: Nachdem wir das Smartphone beim Betaprogramm registriert haben, erhalten wir die Aktualisierung zum Herunterladen über die Systemsteuerung. Bei der Installation werden keine Daten gelöscht.

Mehr Farbe, mehr Formen

Nach der Installation und dem damit verbundenen Neustart bemerken wir direkt das neue Design der PIN-Abfrage: Die Zahlen sind von Kreisen umgeben und stehen nicht mehr ohne Umrandung da. Nach der Entsperrung fällt uns bei unserem Hauptbildschirm erst einmal nichts Neues auf. Das ändert sich, sobald wir die Benachrichtigungsleiste herunterziehen.

  • Werden Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt, wird die Uhr verkleinert. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bereits bei der PIN-Eingabe ist die neue Designsprache zu erkennen. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Benachrichtigungsübersicht wirkt aufgeräumt und ist gut lesbar. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schnelleinstellungen sind unter Android 12 beschriftet, der Helligkeitsregler ist deutlich dicker als zuvor. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Systemeinstellungen haben einen neuen Look. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Designmenü können Nutzer Farben, die Schriftart und die Formen der Symbole festlegen. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So kann das System beispielsweise sandfarbene Akzentfarben haben ...
  • ... oder fliederfarbene. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Uhr auf dem Sperrbildschirm von Android 12 ist sehr groß, wenn keine Benachrichtigungen angezeigt werden. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Uhr auf dem Sperrbildschirm von Android 12 ist sehr groß, wenn keine Benachrichtigungen angezeigt werden. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Die sechs kleinen Symbole des Schnelleinstellungsbereiches sind vier größeren gewichen, die neben dem Icon auch eine Beschriftung haben. Das ist für Nutzer hilfreich, die mit den Symbolen mancher Funktionen nichts anfangen können. Die Anzahl der Schaltflächen wächst auf acht, wenn wir die Leiste weiter herunterziehen. Dann taucht auch der Helligkeitsregler auf, der wesentlich dicker als zuvor ist und so besser auffällt.

Verändern wir die Helligkeit, wird die Schnelleinstellungsleiste nicht wie bei den vorigen Android-Versionen ausgeblendet - das finden wir etwas unpraktisch. Über einen Editier-Button können wir die Anordnung der Schnelleinstellungen verändern und unseren Vorlieben anpassen. Die von Google bei der Vorstellung von Android 12 gezeigten Schaltflächen zur Abschaltung der Kamera und des Mikros gibt es noch nicht - sie werden wohl in einer späteren Beta folgen.

Dafür gibt es einen neuen Schalter namens "Extra Dim". Hierüber können wir das Display auf eine in den Systemeinstellungen definierten dunkleren Helligkeitsstand schalten, etwa, wenn wir abends etwas lesen wollen.

Android 11: Das Praxisbuch für Entwickler. Apps entwickeln mit Android Studio 4 und Kotlin

Benachrichtigungsmenü nicht mehr transparent

Die App-Benachrichtigungen sind wie unter Android 11 in unterschiedliche Bereiche sortiert und zum Beispiel nach Apps mit lautlosen Benachrichtigungen und Chat-Apps gruppiert. Der Benachrichtigungsbereich ist nicht mehr transparent, sondern verdeckt den Hintergrund komplett. Die Farben, die vor allem bei den Schnelleinstellungsbuttons auffallen, sind insgesamt eher im Pastellbereich angesiedelt.

Wem die Voreinstellung mit dem Standardblau nicht gefällt, kann sie im neuen Design-Menü ändern. Hier zeigt sich eine der Kernfunktionen von Material You, neben einer laut Google verbesserten Systemgeschwindigkeit: die Anpassungsmöglichkeiten. Wir können aus voreingestellten Designs wählen oder ein eigenes anlegen, das sich anschließend ebenfalls speichern lässt.

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Neue Designs mit umfassenden Einstellungsmöglichkeiten 
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bofhl 31. Mai 2021

Eigentlich kann man sagen, dass eigentlich nur mal wieder die UI geändert wurde - quasi...

Legacyleader 24. Mai 2021

Sandboxing ist doch drin mit dem Work Profile... oder mit der App Island

Niaxa 23. Mai 2021

Seh ich auch so. Samsung hat meiner Meinung nach das beste Android unter allen, dank...

LordSiesta 22. Mai 2021

Also, mir ist es zu verspielt. Wenn ich es mit dem HTC-Design aus redmords Beitrag...



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