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Andrew Wilson: EA-Chef nennt Dungeon Keeper eine "Schande"

Die Mobile-Neuauflage von Dungeon Keeper gilt in der Spielebranche als Paradebeispiel für missglücktes Free-to-Play . Jetzt räumt EA-Chef Andrew Wilson Fehler bei der Vermarktung ein.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Dungeon Keeper (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Dungeon Keeper Bild: Electronic Arts

Free-to-Play ist nicht gleich Free-to-Play: Einige unter der Überschrift "Gratis" angebotene Spiele werden von der Kundschaft akzeptiert - etwa Hearthstone von Blizzard, das tatsächlich weitgehend ohne Einsatz von Echtgeld spielbar ist. Als Exempel für einen Free-to-Play-Titel, der ohne massive Investitionen unspielbar ist, gilt das im Januar 2014 von Electronic Arts für iOS und Android veröffentlichte Dungeon Keeper , zu dem sich nun der Chef des Herstellers Electronic Arts geäußert hat.

Dungeon Keeper (Mobile Game von EA) - Trailer
Dungeon Keeper (Mobile Game von EA) - Trailer (00:22)

Im Gespräch mit Eurogamer.net(öffnet im neuen Fenster) bezeichnet Andrew Wilson die Geschehnisse um das Spiel als "Schande", zudem habe EA die zu erzielenden Preise "falsch eingeschätzt" . Damit meint er, dass die Ingame-Gegenstände zu teuer gewesen seien - "wenn man sich schon vertut, muss man als Firma zu viel an Gegenwert bieten, nicht zu wenig" .

Neben der Frage des Gegenwertes hätten sich außerdem viele Spieler beschwert, dass das Spiel sich nicht wirklich wie das Dungeon Keeper anfühle, das sie erwartet hätten. Selbst wenn man einen Klassiker neu und zeitgemäß interpretiere, müsse man seiner "Essenz" treu bleiben, so der EA-Chef.


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