• IT-Karriere:
  • Services:

Andreesen Horowitz: Wird Meteor das nächste große Ding für Entwickler?

Meteor entwickelt eine Open-Source-Plattform zur Entwicklung von Web Apps. Was auf den ersten Blick wenig spektakulär klingt, könnte das nächste große Ding für Software-Entwickler werden. Daran glaubt zumindest der Investor Andreessen Horowitz, der derzeit alles richtig zu machen scheint.

Artikel veröffentlicht am ,
Marc Andreessen (links) und Ben Horowitz
Marc Andreessen (links) und Ben Horowitz (Bild: Reuters / Brendan McDermid)

"Software übernimmt die Welt" schrieb Netscape-Gründer Marc Andreesen im letzten Jahr im Wall Street Journal. Mit seinem Investment-Unternehmen Andreessen Horowitz lässt er dem Taten folgen. Im Mai stieg Andreessen Horowitz bei Github ein. Obwohl das Unternehmen eigentlich kein Geld benötigte, überzeugte der Investor die Gründer, 100 Millionen Euro Risikokapital anzunehmen - nun steigt der Risikokapitalgeber mit 11,2 Million US-Dollar bei Meteor ein. Doch Geld ist offenbar nicht das entscheidende Argument, sondern die Unterstützung durch das hochkarätig besetzte Team von Andreessen Horowitz.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Frankfurt am Main
  2. Phone Research Field GmbH, Hamburg

Für das Investment in Meteor ist bei Andreessen Horowitz Peter Levine zuständig, der ehemalige CEO von XenSource, und den Sitz im Board of Directory, den Andreessen Horowitz erhält, übernimmt Rod Johnson, der für das Open-Source-Framework Spring verantwortlich ist und mit Spring Source die entsprechende Firma aufgebaut hat.

Zu den weiteren Investoren in Meteor zählen neben Andreessen Horowitz unter anderem Facebook- und Asana-Gründer Dustin Moskovitz, Reddit-Gründer Alexis Ohanian und Gmail-Entwickler Paul Buchheit.

Worum geht es bei Spring Source?

Meteor bietet seinerseits ein Open-Source-Framework an, mit dem Entwickler in der Lage sein sollen, in kurzer Zeit Web-Applikationen zu erstellen, ohne sich um so manches lästige Detail kümmern zu müssen. Die gesamte App wird in Javascript geschrieben, alle APIs stehen sowohl auf Client- als auch auf Serverseite zur Verfügung, so dass der selbe Code sowohl auf dem Client als auch dem Server ausgeführt werden kann.

Meteor sorgt dabei für Live-Updates der Inhalte: Ändert sich etwas in der Datenbank, so wird automatisch auch die Webseite aktualisiert. Entwickler müssen nur ein Template bereitstellen, wobei praktisch jede Template-Sprache unterstützt wird.

Der Client-Code kann so geschrieben werden, als liefe er auf dem Server ab und habe direkten Zugriff auf die Datenbank. Entwickler müssen sich bei Meteor keine Gedanken darüber machen, ihre Daten per REST von einem Server zu laden, versprechen die Meteor-Macher. Ändert ein Nutzer etwas, sieht er selbst die Änderung sofort, ohne dass Daten vorab an den Server gesendet werden oder auf eine Antwort gewartet werden muss. Sollte der Server die Änderung ablehnen oder sie anders umsetzen, wird dies im Client nachträglich geändert.

Änderungen am Code der App sind jederzeit möglich, ohne das Nutzer aussetzen oder warten müssen. Der Code wird nahtlos an alle Clients verteilt.

Am Ende erstellt Meteor ein Tarball, das die gesamte Applikation enthält und überall ausgeführt werden kann, wo Node.js läuft.

"Meteor macht die Entwicklung von Echtzeit-Applikationen dramatisch schneller zu zugänglicher", schreibt Peter Levine in einem Blogeintrag. Dabei löse das Meteor-Framework alle Probleme, die Javascript mitbringe.

Andreessen Horowitz lag zuletzt oft richtig

Mit anderen Investments lag Andreessen Horowitz oft richtig. Das Unternehmen kassierte beim Börsengang von Groupon, beim Verkauf von Instagram an Facebook, der Übernahme von Skype durch Microsoft und beim Börsengang von Zynga. Auch an Nicira, das kürzlich von VMware übernommen wurde, war Andreessen Horowitz beteiligt. Angeblich sollen rund 250 bis 300 Millionen US-Dollar vom Kaufpreis, der bei 1,26 Milliarden US-Dollar lag, bei Andreessen Horowitz gelandet sein. Investiert hatte das Unternehmen rund 17 Millionen US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 37,99€
  2. (-53%) 27,99€
  3. (-10%) 17,99€

it-ony 26. Jul 2012

Interessanter Ansatz. Wer jedoch ein declaratives Javascript MVC Framework sucht, dass...

( Alternativ... 26. Jul 2012

wieder nur ein weiteres framework. wieder more of the same. was das framework kann ist...

yeti 26. Jul 2012

aber http://pvbrowser.org lässt sich auch für interaktive Web App's nutzen. (In C/C...

CodeMagnus 26. Jul 2012

Ich darf das beurteilen, da ich es selbst ausprobiert habe. Habt Ihr Euch mal den...

redmord 25. Jul 2012

Das Ziel erscheint mir ähnlich wie das des Opa Frameworks, welches seine hauseigene...


Folgen Sie uns
       


Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020)

Das Handheld-Konzept von Dell ähnelt dem der Switch, das Alienware Concept Ufo eignet sich aber eher für ernsthafte Gamer.

Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

    •  /