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Andreas Scheuer: Bundesverkehrsminister will Aus für fossile Verbrenner 2035

Bis 2035 sollen Benzin- und Dieselmotoren nicht mehr mit fossilen Treibstoffen betrieben werden, fordert Andreas Scheuer. E-Fuels sollen helfen.

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Andreas Scheuer
Andreas Scheuer (Bild: BMVI)

"Unser Ziel muss das Auslaufen des fossilen Verbrenners bis 2035 sein", sagte CSU-Politiker und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einem Gespräch mit der Welt am Sonntag. Vollkommen am Ende sieht Scheuer die Motorarten nicht, er will sie jedoch durch synthetische Kraftstoffe konkurrenzfähig machen, was staatliche Anreize erfordere, so Scheuer weiter. Eine kurzfristige Verschärfung der Emissionsgrenzwerte mit der Euro-7-Norm will der CSU-Politiker allerdings nicht und fordert, dass Grenzwerte technisch auch erfüllbar sein müssten.

Förderung kommunaler Ladesäulen nach dem Windhundprinzip

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Scheuer setzt zudem auf Elektromobilität und will diese weiterhin stark fördern. Mit den bisher 40.000 öffentlichen Ladesäulen ist der Bundesverkehrsminister nicht zufrieden und will mit einer Novellierung der Ladesäulenverordnung und dem Masterplan Ladeinfrastruktur Maßnahmen zur Förderung und Finanzierung von öffentlicher Lademöglichkeiten einführen.

Dazu kommt ein neues Förderprogramm für Ladeinfrastruktur vor Ort, in das 300 Millionen Euro gesteckt werden. Damit können Kommunen und Unternehmen die Errichtung von Ladesäulen beantragen, wobei nach dem Windhundprinzip vorgegangen wird, bei dem der Zeitpunkt des Förderungsantrags ausschlaggebend ist.

Politiker der CSU und der Grünen auf einer Linie

CSU-Chef Markus Söder bekräftigte im Oktober 2020 seine Forderung, ab 2035 keine neuen fossilen Verbrenner mehr zuzulassen, sonst seien die Klimaziele nicht erreichbar. Er schlug er unter anderem vor, Käufern moderner Neufahrzeuge einen Gutschein zu geben, der genutzt werden kann, um einige Jahre später den Kauf eines Elektroautos zu subventionieren. Mit einem Schlag auf Elektroautos umzustellen, sei für viele Verbraucher nicht möglich - sei es aus finanziellen Gründen oder aufgrund der schwierigen Ladesituation an ihrem Wohn- und Arbeitsort.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich im Oktober 2020 gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren ausgesprochen und sieht in der Technik noch Weiterentwicklungschancen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hingegen hat sich Ende September 2020 wie Scheuer für ein Ende des Verbrennungsmotors mit fossilen Brennstoffen bis 2035 ausgesprochen und lässt damit ebenfalls die Hintertür für synthetische Brennstoffe, den sogenannten E-Fuels offen, die bisher aber teurer als fossile Rohstoffe sind; zudem wird für ihre Herstellung unter anderem Strom benötigt und der Wirkungsgrad sinkt bei den diversen Umwandlungsschritten.

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smonkey 16. Mär 2021 / Themenstart

Wieso denkst Du Dir so einen Unsinn aus? Selbst stand Januar 2021 sind es laut...

Zockmock 16. Mär 2021 / Themenstart

Klar denn wie wir wissen, nur mit noch mehr Steuern retten wir die ganze Welt. Hach...

Bondra81 16. Mär 2021 / Themenstart

Ich wohne in einer Mietwohnung. 8 Parteien, 6 Stellplätze. Die teilen sich auf 4...

quineloe 16. Mär 2021 / Themenstart

Es ist mit Spiegeln, die Hersteller geben aber immer Breite ohne Spiegel an um die...

StefanGrossmann 15. Mär 2021 / Themenstart

Also Akkus sind keine Verschleißteile - äh okay hätte man das bloß bei der...

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